Ein bisschen Strandgut…

….aus Tiktok.
Muss mal wieder sein.
Es gibt Pfefferminztee aus dem Gartenpflanzen, Apfelkuchen und massenweise Gartenarbeit.
Die Töpfe sind bereit zum Überwintern. Zwei Palmen stehen noch in Isolation. Sie sehen etwas kränklich aus, irgendwelche Viecher machen sich da breit. Die Fuchsienbäumchen machen noch mal einen auf Sommer, die Hortensien haben schon dürre Ästchen und ziehen sich zurück.
Zwei Camelien, wieder so Gnadenkäufe aus dem Baumarkt, ich sollte das lassen, kommen ins Haus, eine wird probehalber eingepflanzt.
Das Zitronenbäumchen, siehe oben, hat riesige Blätter bekommen, und muss wohl heute schon rein. Muss gleich Herrn croco bitten mir zu helfen.

So, es geht los, viel Spass.

Watsch! Aber mit Erklärung.
Google hört mit
Mit Krone läuft‘s besser
Euch zeig ich‘s
Zum Aufwärmen
Von wegen intelligent
This is not football
Brühwarm
Menschen kommen auf Ideen
Jeder wie er magEins und eins und eins
Einer muss ins Käfig
Wie sie sich freut

Freddy und Arabella

Dieses Hotel hat Geschichte. Und es interessiert keinen. Im Keller befand sich das berühmte Musicland Studio von Georgio Moroder.
So viele große Künstler haben dort Aufnahmen gemacht. Freddy Mercury, die Rolling Stones, Sweet, BAB, T.Rex, Uriah Heep und Udo Jürgens.
Erst als die U-Bahn knapp neben dem Hotel gebaut wurde, wurde das Studio aufgelöst. Die Aufnahmen hatten den Bahnsound.
Seltsamerweise will heute niemand davon wissen. Die Damen an der Rezeption schauen erstaunt drein oder sagen: Das wollen wir nicht, wir wollen nur ein Hotel sein. Da gibt es nichts mehr im Keller.
So, die Expedition in den Untergrund erbringt drei Kellergeschosse. Das unterste ist die Garage, K3. In K1 und K 2 kommt man nur über einen speziellen Aufzug. K1 scheint der Wäschekeller zu sein, in K2 gibt es eine verschlossene Tür.
Der letzte Rezeptionist bei der Abreise hört sich etwas informierter an. Das Studio ist wohl abgeschlossen und ab und an gibt es Führungen, aber nicht für die Öffentlichkeit.
Jedenfalls ist der Pool im obersten Stockwerk in den Memoiren von Keith Richards gelandet.

Es gibt doch noch eine Führung:
Freddy in München, allerdings ohne Arabella.Und hier noch die Wohnungen und Kneipen aus dieser Zeit.
Wir waren in keiner, Sie verstehen: Corona is in da house

Mengga

So sagte der Schwiegervater immer : der isch ge Mengga.
Der ist nach München gefahren.
Da waren wir auch. Es war ein bisschen anders als geplant.
Wir waren eingeladen von einer lieben Bekannten, sie war aber malade.
Und wir konnten uns nicht sehen.
Zwei der Truppe hatten Zeit für uns und waren ziemlich gesund. Eine andere Dame fühlte sich am Morgen unwohl. So kamen wir zu einer wunderbaren Führung durch den botanischen Garten und den Schlosspark von Nymphenburg. Ein Park mit sehr interessanter Geschichte und Wasser aus der Würm. Anschließend gab es noch Kaffee und ausgezeichneten Kuchen in einem Gartenlokal. Danke sehr dafür.
Es war viel zu erzählen aus ganz anderen Berufswelten, spannend.
Und geheim.
Sie merken was? München ist krank und man hält sich am besten draußen auf. Oktoberfest, die Orgie mit Virenverteilungseffekt, scheint die Ursachen zu sein.
So stellen wir von den geplanten U-Bahn und Tramfahrten auf Maske, Taxi und Fuß um. Die Taxifahrer boten uns andere Sichten auf die Stadt. Dass Wahl war in Bayern, überraschte sie alle. Ja, eigentlich nicht wichtig. Sie können den Deutschen da ja nicht helfen, sagte der Bulgare. Es stimme aber schon, dass zu viele Ausländer hier wären. Das müsse man stoppen. Aber in Bulgarien könne man ja nicht leben. Da gäbe es ja nur arme und sehr reiche Leute, die sich das Geld der EU aneignen würden. Dass man vielleicht in Syrien auch nicht mehr leben könne und seine Familie in Sicherheit bringen möchte, verstand er aber nicht. Die sollen im Land bleiben und dort kämpfen.
Der Marathon am Sonntag führte zu einem Umweg zum Bahnhof. Und siehe da. Zwei abgezweigte Marathonläufer rauchten erstmal eine und es sah aus, als ob sie in das Auto der wartenden Freunde stiegen. Abbruch oder Abkürzung?
Jedenfalls gibt es im Schlosspark einen Gondoliere.