Blog und Udos.

Expertisen in Bezug auf Kindererziehung gibt es ungemein viele. Sei die Nachbarin, die wohlwollende kinderlose Tante oder eben Leute auf der Straße. Alle kennen sich aus. Tipps bezüglich Erziehung von Kindern und Jugendlichen gibt es zu Hauf. Selten werden Fachleute gefragt, die damit zu tun haben. Manchmal trifft man vereinzelt Pädagogen, die tatsächlich mit Kindern zu tun haben oder Erzieher in voller Arbeit, die von Journalisten befragt werden. Diese haben meistens Fachleute in der Hinterhand, die steile Thesen aufstellen. Sehr steile Thesen.Übermedien fasst zusammen, wer wo dilettiert

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Dieses Jahr hatte ich so fest vor, auf die republica nach Berlin zu fahren. Leider kam etwas dazwischen: ich musste eine Rede halten.
Die Kaltmamsell hat aber immer informiert, was gerade interessant war und hautnah berichtet. Sie saß auch selbst auf dem Podium zum Thema Blog.
Franziskript hat die Diskussion schön zusammengefasst.
Ich hab mich ja immer weit weg vom Zentrum der Blogsphäre gefühlt und doch habe ich einige bezaubernde Menschen in real kennen gelernt über das Blog. Mir würde wirklich was fehlen, wenn es sie nicht gäbe für mich.
Ich schreibe weiterhin einfach ins Blaue hinein. Es macht mir Freude und ich habe sehr viel gelernt darüber, was Schreiben bedeutet. Fotos, Videos, Links, all das hat mir die Bloggerei so ganz nebenbei beigebracht.
Schade, dass es Twitter nicht mehr so gibt, wie es war. Aber alles hat seine Zeit! Das Fediverse mit Mastodon und ein bisschen Bluesky und Tiktok genügen mir auch. Da habe ich auch diese Aufbruchsstimmung genossen. Ich liebe Anfänge.

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Udo Lindenberg und Cher werden 80. im Interview trifft hier Udo Lindenberg auf Udo Jürgens. Lustige Komi.

Und hier zwei klasse Frauen, Cher mit Tina Turner.

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Hula
So sehen die aus
Für die ältere Generation
Man muss nur wollen
Vatertag
Oder eben Himmelfahrt
Und noch eine
Statt Nudeln mit Sauce
Genial.
Nochmal genial
Da fahren sie..
Gartenplanung
Süß

Kakao und Rudelsingen

Neuerdings knie ich vor dem Schokoladenregel. Nicht aus Andacht vor meinem so verehren Nahrungsmittel, sondern aus Trotz und Bockigkeit. Ich will nämlich keine teure Schokolade kaufen. Nein, ich bin nicht verarmt. Ich mag nur nicht hinter die Fichte geführt werden. Milka mochte ich nie, bei Ritter Sport gab es eh nur die Trauben – Nuss, die hier gegessen wurde. Lindt ist eigentlich ganz gut, aber seit ich fast 10 € für einen großen Osterhasen für den Nachbarn ausgegeben habe, haben wir uns getrennt, die Firma und ich. Die Leibnizkekse mit Schokoseite sind von 99 Cent vor ein paar Jahren mittlerweile bei 3.79 € angelangt.
Ich kann mir ja sehr schlecht Zahlen merken, bei Schokolade geht es aber.
So, und die Schokoladenhersteller begründen alles mit dem extrem hohen Kakaopreis. Soso. Hier sind die Weltmarktpreise pro Tonne.

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ESC? Ja. Hier sind alle Beiträge in alphabetischer Reihenfolge.

Dänemark und Finnland bringen Balladen plus Mann mit Locken, und
Frankreich eine Ballade mit schöner Stimme.
Leichte Irritationen treten auf: Israel singt Französisch, Litauen Spanisch, Moldau vermutlich auch. Und die Großbriten zählen auf Deutsch.
Litauen hat einen Silberkopf, der macht mächtig was her. Silber dominiert übrigens. Einige der auftretenden Kriegerinnen tragen Rüstungen in Silber.
Bei Malta singt ein Rocker aus den 80iger mit Schnorres und dem Hüftschwung von Shakira eine schöne Ballade. Das Lied mag ich sehr.
Moldau liefert ein staatstragendes Lied mit Bekenntnis zu Europa auf Spanisch. Republica Moldova.
Noch ein Schnurrbart bei Norwegen und ein junger Mann für Tschechien der eine schöne Ballade singt, jetzt höre ich mir noch drei an.
Für die Ukraine sind eine junge Frau mit Grübchen und Fetzenkleid eine leidenschaftliches Lied mit schöner Stimme.
In Großbritannien scheint was los zu sein. Das Lied heißt „Eins, zwei, drei“, ja, auf Deutsch und enthält die Worte Pepperoni und Euro. Haben die Phantomschmerzen wegen des Brexits?
Und zum Schluss noch Zypern. Shakira macht Bauchtanz und singt Balkan, so in etwa.

So, zu manchen Liedern hab ich nichts gesagt, weil mir nichts eingefallen ist. Zum deutschen Beitrag habe ich nicht viel zu sagen, es sieht alles ein bisschen aus wie Eroticmesse. Also wie ich mir eine Eroticmesse vorstelle.
Gespannt bin ich da auf die entsprechenden Platzierung zum Schluss.

Zusammenfassung: viele gefällige Lieder, viel Silber und Rüstung, gefährlich lange Fingernägel und Feuer. Hoffentlich gibt es keine Verletzten.

Heute Abend läuft das 2. Halbfinale. Nach dem 1. sind diese Lieder raus.

Portugal
Montenegro
Georgien
Estland
San Marino

Um Portugal tut es mir sehr leid. Vermutlich waren sie nicht nackig genug.

Nachtrag:
Nach dem 2. Halbfiliale sind diese Länder raus.

Armenien
Aserbaidschan
Luxemburg
Schweiz
Lettland

Ich glaub, da ist mir zu allen nichts eingefallen.

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Schaufensterfunde. Ein Puppenhaus mit Bad und Klo.

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Und ein Sommerlied eines Außenseitermädchens.

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Tänzchen
Schwere Wörter
Sie geben einem so viel zurück
Before your mother was born

Brezel und Herzog

Manchmal denke ich, dass wenn ich mal sterbe, ein Haufen unerzählter Geschichten und ne ganze Menge Passwörter in der Kiste liegen.
„Was meine Frau im Schreibtisch fand, als ich im Koma lag.“ Oder eben nicht fand. Ich glaube, ich mach jetzt ne Passwordliste, auf Papier.

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Über Frau Kaltmamsell bin ich wieder auf Männerkleidung gestoßen.
Männer kleiden sich meist irgendwie bequem. Sind sie jung, achten sie schon auf Schnitt und Farbe. Und Marke. Vieles ist dabei eben Sportkleidung. In ganz vielen Lebenslagen genügen wohl Hoodie und Jogginghosen. In meinem Ohr sitzt ja immer eine Schneidermeisterin für Damen- und Herrnmode. Stoffe und Schnitte machen den eleganten Herrn. Und Stoff muss fallen, umspielen, nicht spannen. So, dann schauen Sie mal hier.
Politik und Kleidung
Männliche Mode
Männer brauchen da manchmal Beratung

Auch Dior ist sehr vom Weg abgekommen. Aber nun, ich bin halt auch schon alt.

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Morgen wird Cem Özdemir zum Minischderpräsidenden gewählt. S‘Büro hot er scho anguckt.
Und wir haben uns noch schnell Bad Urach angeschaut. Herr croco hat da mal gearbeitet. Und dort ist Cem Özdemir geborgen worden und aufgewachsen. Ich würde ihnen gerne den Podcast Alles gesagt? mit ihm empfehlen, aber die ZEIT hat ihn hinter die Bezahlschranke verdonnert. Wir haben am Wochenende mit so vielen Leuten gesprochen, die ihn gut finden. Sie haben aber erzählt, dass es Menschengruppen gibt, die ihn richtig hassen. Stammtischbauern zum Beispiel, da sind viele Extremrechte drunter. Naja, da müssen sie durch.
Also, Bad Urach. Hier liebt man Schafe, klar am Rande der Alb, man hat die Brezel erfunden, hat heiße Quellen, ist Geburtsort noch anderer Landesfürsten, man steht auf Poesie und Glockenspiel. Und es gab mal das Evangelische Stift, Ausbildungsort für evangelische Geistliche.
Und es ist der Geburtsort von Herzog Eberhard im Barte
Er hat die Schulpflicht eingeführt, das Stift gegründet und die Universität Tübingen. Attempto, ich wag‘s, war sein Wahlspruch.
Justinus Kerner schrieb das Gedicht Preisend mit viel schönen Reden über ihn.

„Mein Land hat kleine Städte,
Trägt nicht Berge silberschwer;

Doch ein Kleinod hält’s verborgen:
Daß in Wäldern, noch so groß,
Ich mein Haupt kann kühnlich legen
Jedem Untertan in Schoß.“

Der letzte König von Württemberg Wilhelm II. hatte jedenfalls auch wenig gemein mit dem Auftreten der preußischen Könige. Er spazierte durch Stuttgart und man grüßte ihn mit „Grüß Gott, Herr König.“.

Vielleicht ist es heute nicht viel anders. Jedenfalls konnte man sich auf der Wahlparty der Grünen in Stuttgart eine Brezel tätowieren lassen.

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Hacke mit Sonne und KI
Über Dummheit
Ach so ist das
Tod und Leben
Heute nehmen wir das Haus