Brezel und Herzog

Manchmal denke ich, dass wenn ich mal sterbe, ein Haufen unerzählter Geschichten und ne ganze Menge Passwörter in der Kiste liegen.
„Was meine Frau im Schreibtisch fand, als ich im Koma lag.“ Oder eben nicht fand. Ich glaube, ich mach jetzt ne Passwordliste, auf Papier.

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Über Frau Kaltmamsell bin ich wieder auf Männerkleidung gestoßen.
Männer kleiden sich meist irgendwie bequem. Sind sie jung, achten sie schon auf Schnitt und Farbe. Und Marke. Vieles ist dabei eben Sportkleidung. In ganz vielen Lebenslagen genügen wohl Hoodie und Jogginghosen. In meinem Ohr sitzt ja immer eine Schneidermeisterin für Damen- und Herrnmode. Stoffe und Schnitte machen den eleganten Herrn. Und Stoff muss fallen, umspielen, nicht spannen. So, dann schauen Sie mal hier.
Politik und Kleidung
Männliche Mode
Männer brauchen da manchmal Beratung

Auch Dior ist sehr vom Weg abgekommen. Aber nun, ich bin halt auch schon alt.

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Morgen wird Cem Özdemir zum Minischderpräsidenden gewählt. S‘Büro hot er scho anguckt.
Und wir haben uns noch schnell Bad Urach angeschaut. Herr croco hat da mal gearbeitet. Und dort ist Cem Özdemir geborgen worden und aufgewachsen. Ich würde ihnen gerne den Podcast Alles gesagt? mit ihm empfehlen, aber die ZEIT hat ihn hinter die Bezahlschranke verdonnert. Wir haben am Wochenende mit so vielen Leuten gesprochen, die ihn gut finden. Sie haben aber erzählt, dass es Menschengruppen gibt, die ihn richtig hassen. Stammtischbauern zum Beispiel, da sind viele Extremrechte drunter. Naja, da müssen sie durch.
Also, Bad Urach. Hier liebt man Schafe, klar am Rande der Alb, man hat die Brezel erfunden, hat heiße Quellen, ist Geburtsort noch anderer Landesfürsten, man steht auf Poesie und Glockenspiel. Und es gab mal das Evangelische Stift, Ausbildungsort für evangelische Geistliche.
Und es ist der Geburtsort von Herzog Eberhard im Barte
Er hat die Schulpflicht eingeführt, das Stift gegründet und die Universität Tübingen. Attempto, ich wag‘s, war sein Wahlspruch.
Justinus Kerner schrieb das Gedicht Preisend mit viel schönen Reden über ihn.

„Mein Land hat kleine Städte,
Trägt nicht Berge silberschwer;

Doch ein Kleinod hält’s verborgen:
Daß in Wäldern, noch so groß,
Ich mein Haupt kann kühnlich legen
Jedem Untertan in Schoß.“

Der letzte König von Württemberg Wilhelm II. hatte jedenfalls auch wenig gemein mit dem Auftreten der preußischen Könige. Er spazierte durch Stuttgart und man grüßte ihn mit „Grüß Gott, Herr König.“.

Vielleicht ist es heute nicht viel anders. Jedenfalls konnte man sich auf der Wahlparty der Grünen in Stuttgart eine Brezel tätowieren lassen.

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Hacke mit Sonne und KI
Über Dummheit
Ach so ist das
Tod und Leben
Heute nehmen wir das Haus

Mein grünes Herz

In den letzen fünf Monaten gab es sechs Wochenendtouren, drei Beerdigungen und drei schöne Ereignisse. Es waren Menschen, deren Fehlen sehr weh tut und Feste, die das Leben feiern.
Ich muss mich jetzt einfach erholen und hoffe, dass mal ne Weile Ruhe ist.

Meine große Liebe sind ja botanische Gärten. Und jetzt war ich in meinem Muttergarten in Tübingen. Ich glaube, die Pflanzen haben mich wiedererkannt. Zumindest die Vanille hat etwas mit den Blättern gewedelt.
Nein, natürlich nicht. Es hat sich vieles verändert. Mein geliebtes Teneriffa-Haus ist noch immer, wie es war. Doch dazugekommen sind die Päonien, die jetzt blühen wie blöd und ein Wengert, also ein Weingarten mit den Pflanzen, die so unterhalb der Reben wachsen können. Den Maulbeerbaum habe ich nicht mehr gefunden. Dafür sind neue Biotope angelegt worden und eine kleine Ausstellung. So gibt es ein offenes Gewächshaus, in dem Pflanzen leben können, denen unser Regen zu viel Wasser liefert.
Zwei Stunden Rumgucken sind halt viel zu wenig.

Päonien sind Pfingstrosen. Die meisten Sorten verschwinden im Winter, sie sind also krautig. Aus Japan kommen die Baumpäonien, die richtige Sträucher werden. Und die blühen gerade im Botanischen Garten in Tübingen.

Am Wegesrand gibt es ein Denkmal für die Mitglieder der „Weißen Rose“.
Das hat mich sehr gerührt.Sophie Scholl hat übrigens auch Biologie studiert.
Zufällig hätte sie an dem Tag den 105 Geburtstag gehabt.

„Il faut avoir l’esprit dur et le cœur tendre“ („Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben“).


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Wenn wir schon bei Pflanzen sind: Können Pflanzen sehen?.
Dass Pflanzen ihre Umwelt wahrnehmen können, Kontakt zu anderen Pflanzen aufnehmen und bei Gefahr warnen können, weiß man. Aber dass sie wirklich sehen können, welche Blätter neben ihnen wachsen, ist schon der Knaller.
Ne ganze Weile hatte ich im Beet unter dem Kirschbaum kriechenden Hahnenfuß, den ich da nicht haben wollte. Ich bin ihn lange nicht los geworden, weil er, meiner Meinung nach, die Blattformen der Pflanzen, unter denen er wuchs, angenommen hat. Leider habe ich keine Fotos gemacht damals.

Mimose im Botanischen Garten

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Süß
Gruselkuchen
Noch‘ n Gruselzeugs
Massentänzchen
Kränzle
Krawattenhilfe
Pensionist enwissen 1
Pensionistenwissen 2
Ein Lied
Gassi gehen
Genau nach Anweisung
Wenn nur Frauen wählen dürften. wow!
Lebenswichtig
Süß
Sie berühren sich
Sie ziehen um
Ich finde das witzig
Das auch
Und das großartig
Aua!
Muttertag!

Konvolut*

Manchmal liegen einfach so noch Links rum von Sachen, die mir gefallen haben. Vielleicht haben Sie ja auch Spaß daran.

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Möchten Sie gerne ein paar australische Schimpfwörter kennen lernen. Man weiß ja nie??
Eine reiche Londonerin erfährt, dass ihr Mann auf Dienstreise plötzlich verstorben ist. Naja, es war eigentlich ganz anders, auch die Dienstreise war erfunden. Jedenfalls verarmt die Familie auf einen Schlag und Simone, nun wieder Samantha, fliegen nach Australien zurück um bei ihrer Familie unterzukommen. Die ist nicht sehr erfreut, eigentlich ist niemand erfreut über die Rückkehr der verlorenen Tochter. Ach übrigens: alle lügen.
Die Serie ist mit Untertiteln versehen, so dass man sich ganz in die Sprache versenken kann.
Plötzlich Pleite auf ARTE

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Die Frauen in der DDR hatten ein anderes Leben als die im Westen. Reine Hausfrauen waren selten. Der Film ist eine gute Zusammenfassung auch der Rechte der Frauen. Die Unbeugsamen Teil 2

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Die geheime Welt des Adels. Ganz genau habe ich nicht verstanden, ob der Film nicht doch ein bisschen ironisch gemeint war. Die Welt des Adels ist irgendwie schräg und rückwärtsgewandt, aber es sind halt nicht alle. Was interessant ist, Adlige konnten ihre Güter nach der Wende zurück kaufen. Geschenkt gab es nichts. Sonst würde der Herzogin von Oldenburg heute halb Thüringen gehören. Ihrer Radikalisierung konnten wir bewohnen.
Sie heißt jetzt übrigens von Storch.
Nach dem Film hatte ich eine Ahnung davon in welchen Kreisen das extrem rechte Gedankengut Wurzeln schlagen kann.
Die geheime Welt des Adels im ZDF

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Gendern op Platt

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Einweg-Energie und Wegwerf-Energie als Begriffe für Öl und Gas sind wunderbar. Wir können sie einfach nur ein Mal gebrauchen, dann sind sie weg. Und darauf warten, dass sie ganz weg sind und wir dann verzweifelt, bringt eher nichts.

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  • Konvolut Suchen Sie sich was aus. Ich mag das mit den Fadenwürmern.