Lieblingsposts im Juli 26

Ein heißer Monat, sowohl politisch als auch wettermäßig. Wer hätte es gedacht, dass Herr Spahn mal das Handtuch wirf und wir eine Kabinettsumbildung bekommen, bei der Frau Reiche übrig bleibt. An sie hatte ich als erstes gedacht.
Aber nun, der CDU reicht es, ganz besonders der CDU in Rheinland Pfalz. Der Verkehrsminister aus der Eifel wurde ganz unwürdig entsorgt.
Vielleicht packt die Partei mal ihren Vorsitzenden und schüttelt ihn ne Runde durch.
Ach ja, ich will nicht jammern, viel Spass mit Posts des Monats Juli.

Nachschub 😊

Herauf, Zaster und Wedele

Jetzt noch Gießen und Bügeln, dann ist der Tag gelaufen. Heute habe ich viel Bürozeugs erledigt, morgen geht es weiter.
Bei Mastodon ist die Diskussion aufgebrochen, was nun ‚Heraufschauen’ bedeutet. Es gibt da tägliche Fotos zu einem bestimmten Thema. Man durchsucht sein Archiv und wenn man was Passendes findet, schickt man es los. So gibt es bei #Fotovorschlag jeden Tag ab 8 Uhr ein wildes Gemisch aus Fotos zu einem Thema. Bei dem oben genannten Thema war es besonders wild. Heißt jetzt ‘Heraufschauen‘, man schaut von unten nach oben? Oder etwa einer schaut zu mir rauf? Hinaufschauen, herabschauen, ja. Aber herauf?
Jedenfalls hatten die Bildeinsender auch ihre Schwierigkeiten. Ich gebrauche das Wort nie. Raufgucken, draufgucken.
’Nuff‘ sagt man auch im Schwäbischen, und Ruff. Hier aus dem Schwäbischen Oberland
eine Erläuterung möglicher Richtungen.

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Frauen in der Wissenschaft, eines meiner liebsten Themen. Über lange Zeit gingen sie im Mittelbau unter, sehr selten bekamen sie Ruhm, Ehre und Professuren. Wenn dann mal eine Frau was Exzellentes leistet und gehört wird, muss man es hinausschreien.
Eine 99-jährige Mathematikerin löst Problem des Knotens aus vier Schnüren.

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Es gibt neues Geld. Die ziemlich langweiligen Architekturpröbchen auf den Euro-Scheinen sollen weg und es kommen Vögel oder Gesichter. Ich mag ja lieber Vögel. Gesichter auf Geldscheinen irritieren mich. Sie gucken immer so vorwurfsvoll.
Neue Banknoten: Vögel oder Gesichter? Hier kann man sie sich ansehen und abstimmen.

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Seit Tagen habe ich einen Ohrwurm, ein altes Kinderlied. Meine Mutter sang uns das immer vor. Ich hoffe, ich werde es los, wenn ich es hier in das Blog banne.

Bairische Version

Auf Elsässisch.

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Tacheles
Glück aus dem Ofen
Glück auf der Bank
Glück im Ring
Glück im Pool
You are not alone
Puls
Für Tage mit Wut
3 in 1
Mit Stil und Lächeln
Nachdenken über Österreich
Tunnelbaugeheimnis
Wäre er mal Sänger geblieben
Soll toller gewesen sein als heute

Jens, Zombies und 300 Meter.

So, der Tsunami ist zu Ende. Es war ganz viel Besuch hier und ganz viel Feiern und großartiges Feiern. Jetzt ist die Bude leer und ich kann aufatmen. Und wieder meinen eigenen Gedanken und Tätigkeiten nachhängen. Nebenher habe ich noch ein großes Haus bepuschelt, die Bewohner waren in Urlaub. Ich muss noch Arzttermine absolvieren, hab ja ein paar Macken zu betreuen.
Ich bin einfach nur müde und im Keller stapelt sich die Bügelwäsche, und die neue dreht sich schon in der Maschine. Ich hoffe mal, dass ich jetzt langsam Ruhe und Zeit habe, um den Laden hier wieder ans Laufen zu kriegen.
Ich muss die vielen, wunderbaren Begegnungen verdauen mit Menschen aus dem erweiterten Verwandtenkreis von Herrn croco, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Und von Studienfreunden, die weit angereist sind.

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Die Nachrichtenlage ging ziemlich an mir vorbei. Herr Spahns Rücktritt war mir allerdings eine Freude. Seinen neuen Sohn gönne ich ihm von Herzen, aber all die anderen Sachen drumrum zeigen schon welchen Geistes Kind er ist.
Dass Thorsten Frei ein guter Fraktionsvorsitzende wird, halte ich für möglich.
Aber Carsten Linnemann als Gesundheitsminister? Ich bitte Sie! Bei der Pressekonferenz schaute er, als ob er in einen Abgrund geguckt hätte. Vermutlich ist er selbst meiner Meinung. Die Zeit der vier Bodygards hat für ihn begonnen.
Carsten Schnieder ist sein Amt los, und dann wieder doch nicht?
Frau Reiche haben wir gerufen, ganz laut. Ich glaube, der Kanzler hört schlecht.

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Ein paar Sachen möchte Ihnen doch noch ans Herz legen.
Am Wochenende habe ich einen Menschen getroffen, der mal mein Schüler war und dessen Freunde mir sehr gut bekannt waren damals. Ich hab die nach dem einen oder anderen gefragt, auch nach dem damals sehr vorherrschenden Drogenkonsum. Meist hört das ja auf, wenn Studium und Familie wichtiger werden im Leben. Aber bei einem aus dieser Clique war das wohl nicht der Fall. Er kifft nach wie vor in rauen Mengen und es war genau das zu beobachten, was ich bei anderen auch schon oft genug erlebt habe. Die Menschen ändern sich sehr Richtung seltsam, merken es aber selbst nicht. Das hat ja auch sein Gutes, man muss nicht alles mitbekommen. Was ich in den letzten Jahren erzählt bekommen habe aus den USA, aus Mexiko und Kolumbien, ist, dass die Drogen eine neue Qualität und eine neue Brutalität erreicht haben. Sie machen die Menschen in kurzer Zeit einfach nur kaputt. Rausch kann man das nicht mehr nennen. Dazu ist mir bei Mastodon ein Artikel begegnet, den ich Ihnen sehr empfehle. Er ist eine sehr gute Zusammenfassung all der Entwicklungen der letzten Jahre.
Artikel von Stefan Weichelt über Drogenpolitik: Willkommen im Zombieland .

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Kinder werden gebracht. Fast immer. Hier auf dem Dorf stromern sie noch ein bisschen. Früher hatten wir immer mal ein Expeditionsteam im Garten. Das ist aber schon ne Weile vorbei. Manchmal rasen sie noch mit E-Scooter in der Dämmerung durch‘s Dorf. Die ‚Ich mal die Welt mit Kreide auf die Strasse‘- Kids sind längst schon auf einer höheren Schule.

Demnach bewegten sich Achtjährige im Jahr 1919 noch in einem Umkreis von 9,5 Kilometern. 1950 waren es nur noch 1,5 Kilometer, 1979 rund 700 Meter. 2006 sind es gerade einmal noch 300 Meter.

Es bringt ja nichts von früher zu erzählen. Dabei war es damals viel gefährlicher für Kinder als heute. Man war aber gewarnt und passte auf. Jetzt traut man den eigenen Sprösslingen kaum mehr was zu.
Wir sollten uns sorgen. Unsere Städte sind nicht mehr für Kinder geplant. Die Sportkollegen berichten, dass die Kinder nicht mal mehr rückwärts gehen könnten. Und die pumpenden Jugendlichen haben zwar Muskeln, können sie mangels Ausdauer halt nicht einsetzten und schnaufen an der nächsten Ecke.
Bedenklicher Trend: Artikel von Jana Städeler in der FR
Wir müssen umdenken, dringend.

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Paradoxe Welt
Freiheit!
Liebe!
Zu klein!
Karlson vom Dach
Spannend
Nähmesser
Lauf Kleines
Irish dance, a wonder