Dem Ludwig seine Lust

Die Mark Brandenburg ist schön, all die Seen und die Herrenhäuser überall machen was her. Da kann ich Theodor Fontane gut verstehen, der hier geboren wurde und die Wanderungen durch die Mark Brandenburg beschrieb.
Die Effie Briest nehme ich ihm übel, ansonsten mag ich besonders den Ribbeck auf Ribbeck und John Maynard.
Jaja, Schwabenkinder hatten viele Balladen auswendig zu lernen.

Wanderungen durch die Mark Brandenburg beim Projekt Gutenberg.

Schloss Ludwigslust, schon der Name ist Programm. Gerade wurde ein neuer Flügel eröffnet, alles vom Feinsten. Alleine die Tapeten sind eine Reise wert. Überall im Schloss gibt es hilfsbereite Menschen, die erklären und den Weg zeigen.
„Ich soll also hier um die Ecke, dann dort rumlaufen und wieder zu Ihnen zurückkommen?“
„Ja, genau. Aber in einem Schloss läuft man nicht rum, da schreitet man.“
Recht hat er.

Für das Schloss ist der Erbauer Christian Ludwig II. gereist und hat Modelle großer Architektur mitgebracht, zum Nachmachen. Er musste viel mitmachen, bis er in Amt und Würden war. Sei großer Bruder Karl Leopold war, sagen wir mal ‚schwierig‘.
Er neigte zu Rechtsbrüchen und war im Umgang ungehobelt. Seine drei Ehefrauen verließen ihn, also der Reihe nach.

Das vorletzte Bild heißt „Die Hochzeitsnacht.“
Vorfreude sieht anders aus.

Ludwigslust bei Wikipedia

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Ich muss mich immer noch etwas von Brandenburg erholen. Die ersten beiden Menschen, mit denen ich gesprochen habe, entsprechend so dem Klischee, dass mir richtig schlecht wurde. Dem ersten sind die beiden einzigen Restaurants im kleinen Ort, die ja „nur“ von Ausländern betrieben werden, zu viel. Und in den Pizzerien säßen sowieso nur Leute vom Balkan und keine Italiener. Und für uns sei das ja wohl normal, für sie hier aber nicht.
Der Restaurantbesitzer, wir haben es überprüft, war nicht mal vom Balkan, sondern von viel weiter weg. Er spricht fließend Deutsch und hat hier auch studiert. Und ist übrigens hier geboren. Allerdings sympathisiert er mit Thilo Sarrazin, Deutschland sei am Ende und so weiter. Es würden Menschen vom Staat bezahlt, die nur schnorren und viel zu viel Geld bekämen.
Beim ersten habe ich mir keine Mühe gegeben, da in diesem Fall alles schon verloren schien.
Im Restaurant klemmte ich mich dahinter und begann mit dem Erzählen von recht harmlosen Anekdoten, die Sachen doch etwas zurecht zu rücken. Nein, die Schweiz freut sich nicht auf Ausländer. Sie bezahlen sie, das ist es aber auch. Und bei seinem Aussehen wird es auch dort ein bisschen schwierig werden. Und im Übrigen ist es schon seltsam, in Deutschland ohne Studiengebühren zu studieren, wie das bei Ärzten auch der Fall ist, und dann mit diesem deutschen Studium ins Ausland zu gehen und dort sehr viel mehr zu verdienen. Diese Länder sparen sich die Arzt Ausbildung.
Und eigentlich müsste man ja dann die Studiengebühren zurückzahlen, wenn man das Land verlässt. Da kommen schon 100.000€ zusammen, die so ein Studium die Allgemeinheit kostet.
Ich glaube, das Denken hat eingesetzt bei ihm.

Alle Leute, die ich danach traf, waren freundlich und nett.

Und wir kommen im nächsten Sommer wieder, die Einladung ist schon ausgesprochen.

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Ein Trostlied

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HÜTE!
Hūhūte
Huhuhuuuut!

Gute Nachricht vom Fussball
Noch ne gute Nachricht
Gute Wünsche zum Sieg
Curaçao und der König
Das orange Volk
So geht Präsident
Genau so

Spässchen
Aufzugsspässchen
Dopaminshopping
Was ist, wenn was fehlt?
Sommerregeln

Tänzchen
Pösie 1
Pösie 2

Wie alles begann

Never give up

Pieps

So, jetzt waren wir über eine Woche unterwegs in Sachen “Abarbeiten von Einladungen und Besüchern.“ Nein, Chemnitz haben wir wieder nicht geschafft.
Ich bin jetzt ziemlich übermenscht. Herzensmenschen von früher haben wir getroffen, und es war, als ob keine Zeit vergangen wäre.
Jetzt mach ich einfach ein paar Tage auf Totstellreflex hier, dann geht es sicher wieder.

Das hier hat sich angesammelt:
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Schau nicht weg. Joko und Klaas Mneschen ind er Ukraine Kameras geschickt. Sie sollen bitte das filmen, was ihren Alltag ausmacht und was wir unbedingt sehen sollen.

Bravery sie unterstützen

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Ich habe Nagelpilz, Haarausfall, mag meine Falten nicht und bin adipös.
Auch bin ich bereit mir hässliches Schuhwerk zuzulegen.
Das denkt nämlich die KI von mir.
Und dann meldet sie, dass ich solche Webung mag und brauche.
Mensch Leute, ich bin ein absoluter Fehlwirt für den ganzen Mist.

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Immer wieder..the world is a circus

Ja, die Julia
Einer muss ja
Genau hinhören 1
Genau hinhören 2
Spass uff dr Gass
Topf mit Aussicht
Genügt völlig🥰
Schrauberin
Schrauberin 2
Lost
Sie haben ein Gesicht
Sie geben einem so viel zurück
Sie geben einem so viel zurück 2
Glaube an die Erziehung Erwachsener
Lebe wild und gefährlich
Don‘t penn and drive
Neue Frisur?
Influencer, kurz erklärt
Gießbert

Stick, Brück und Xälz

Fronleichnam habe ich in Bayeux verbracht. Also in Gedanken. Es gibt den berühmten Teppich im Internet. Man kann in Ruhe Szene um Szene betrachten. Im Französischbuch bekam er ja damals ein eigenes Kapitel. Und so muss ich mich recht bald in der neu eröffnete Museum in Frankreich fahren. Man ging auf einem Steg am Teppich vorbei, besser, man wurde getrieben. Für eine genaue Betrachtung war keine Zeit. Ich habe also den Teppich gesehen, mehr kann ich nicht sagen.
Und jetzt wird renoviert und der Teppich wird solange an das British Museum ausgeliehen. Dafür bekommt Frankreich die Schachfiguren von Lewis solange. Falls die Engländer den Teppich nicht wieder rausrücken, denke ich. Griechenland hat da ja mit dem Fries der Akropolis so seine eigenen Erfahrungen.
Spiegel
Teppich zum Zoomen

Es sind so unglaubliche Szenen zu sehen. Die erste hat mich so richtig geflasht. Eine Frau wird von einem Mann belästigt. Und das Fries darunter wird so richtig eindeutig. Dann sieht man abenteuerliche Tiere und Vorbereitung zur Schlacht. Kettenhemden werden getragen, die Kleidung hat wunderschöne Muster, es gibt Hähnchen und Männer sitzen extrem elegant auf Pferden. Hach! Man sieht sogar die einzelne Stiche, wenn man zoomt.
Im Spiegelartikel sind die genauen Statistiken aufgeführt, spannend. Da hat jemand die Männer, die Frauen und die Pferde gezählt.
Man kann mit der Betrachtung den Tag verbringen.
Wie lange hat man wohl daran gearbeitet? Und wer das alles entworfen? Man kann ja nicht einfach drauf los sticken.
Die Farben sind aus Pflanzen gewonnen und immer noch gut erhalten.

Leider darf ich hier keine Screenshots veröffentlichen : ist ja ein Kunstwerk

Wikipedia beantwortet ziemlich viele Fragen dazu.

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Die nächste sehr beeindruckende Nachricht. Der Sherpa Hillary hat sechs Tage bei Eis und Schnee alleine auf dem Weg runter vom Mount Everest überlebt. Zwei Tage davon hat er in einer Gletscherspalte verbracht und sich nur von Keksen und Gletscherwasser ernährt, bis er wieder Kraft hatte herauszuklettern. Er hat dem Suchhelikopter gewunden, wurde aber nicht gesehen.
Man hat ihn entdeckt, als er in das Lager kroch.

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Die örtliche Katastrophe: die Bonner Nordbrücke ist gesperrt. Von heute auf morgen. Die Schäden sind wohl immens.
Es gibt noch zwei weitere Brücken, die schlecht anzufahren sind. Und es gibt Fähren. Also, wenn sie von auswärts kommen: wechseln Sie bitte die Rheinseite bei Köln oder bei Neuwied oder Koblenz. Danach wird es blöd. Sehr blöd. Oder halt Fähre.

Nein, die Chinesen machen es auch nicht besser.

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Ansonsten mache ich den Gefrierschrank frei für die kommende Ernte. Ich neige zum Horten und lagere mehr ein als wir aufessen.
So gibt es jetzt Marmelade aus den eingefrorenen Früchten. Heute waren die Johnannisbeeren und die Maulbeeren dran. Es ist übrigens keine gute Idee, gefrorene Stücke in den Mixer zu schmeißen. Er raucht dann ein bisschen. Naja, alles gut gegangen. Das nächste mal wird angetaut.
Noch etwas Rotwein dazu und Zucker, und schwupps, sechs Gläser Marmelade mehr. Sie schmeckt wunderbar, und ist leider etwas fest geworden.
Und ich habe mal wieder nicht nachgedacht. Ich habe zwar meine Torro-Spezialschürze umgebunden, aber vergessen an den beigen Pullover und die passende beige Hose zu denken. Und das ich, die Maulbeeren mit Hut, blauem Kittel und Gummihandschuhen erntet.
Naja, mit etwas Rumputzerei sund die Flecken dann doch weggegangen.

Xälz

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Kanndasa
John Deer mit Sonne
Ach so geht das
Googol
Es geht schlimmer
Technologieoffenheit
Der neue Ungar
Bonbonmeditation

( dazu Rocksroll Candy)