Auf die Bäume

Ebay sperrt den Verkauf der Wartebänder aus der Warteschlange in London. Und das Warten war nicht für alle gut..

Die Bänder, von denen einige bei Ebay aufgetaucht waren, legen den jeweiligen Platz fest und ermöglichen den Wartenden das kurze Verlassen der Schlange. Die Objekte taugen allerdings maximal als royales Andenken an die historischen Tage. Sich damit die Wartezeit in der Schlange abzukürzen, dürfte nicht funktionieren. Der Regierung zufolge wechseln die nummerierten Bänder jeden Tag die Farbe und sind nicht übertragbar.

Auch in der Warteschlange selbst kam es immer wieder zu Zwischenfällen. Seit Mitte der Woche mussten mehr als 1000 Wartende medizinisch behandelt worden. 136 mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wie der London Ambulance Service am Sonntag mitteilte – 55 davon am Samstag.

Quelle: Stuttgarter Zeitung.

Häkeln, ein Tribut an die tote Königin

So, jetzt aber genug mit den Monarchien fremder Länder.
Es regnet! Und das ohne Unterlass. Das Wasser steht auf der Wiese und läuft in Bächen die Strasse runter. Da ist man froh, am Hang zu wohnen.
Die Teichpumpe hat aufgegeben, ich vermute, sie hat sich selbst versenkt. Die Äpfel warten auf die Ernte, es sind viele dieses Jahr. Erstaunlich. Wo haben die Bäume das Wasser her?
Ich sitze an den Abituraufgaben, übrigens ein Scheißdreckszeug. Ein Haufen Arbeit, das kann man sich kaum vorstellen. Und alle paar Jahre ändern sich die Vorgaben, Kompetenzeugs muss jetzt rein und was weiß ich noch alles.
Ja, wir sind das letzte Bundesland ohne Zentralabi.
Ja, wir müssen sie einschicken.
Ja, sie werden kontrolliert.
Ja, ich finde es immer noch gut.
In drei Jahren machen wir anteilig eine zentrale Aufgaben und zwei von der Schule, pro Prüfungsfach. Ein Riesenaufwand.

Fluchen lernen mit croco.

So, jetzt geht es wieder.

Und noch Zeugs…

Es gibt so Tag, die man nur auf dem Baum verbringen kannN

Fantasie und Flipflops

To queue

Heute stelle ich fest, dass ich doch keine Monarchistin bin. Der Pomp, ja, die goldroten Uniformen ja, aber eine erbliche Staatsführung? Eher nicht. Ich möchte nicht die Kinder und Kindeskinder von Herrn Steinmeier in Kutschen durch die Stadt fahren sehen.
Die deutschen Prinzen, die ich kenne, leben vergleichsweise bürgerlich.
Nun denn, die Monarchisten nehmen einiges in Kauf. Hier eine Geschichte vom Schlangenstehen (danke, @Katzentratschen)

Eine Direktübertragung gibt es auch. (danke @CucinaCasalinga)

Nicht alle mochten die Queen und das, wofür sie stand.Dresden zum Beispiel.
Auch unser kleines Städtchen hier wurde ohne Not kurz vor Kriegsende platt gemacht von englischen Bombern.
So halt alles mehr als zwei Seiten.

Was mich gestern sehr erschüttert hat: Journelle ist gestorben, ganz plötzlich. Sie war eine Bloggerin der ersten Stunde. Ich habe sie schon gelesen, als sie noch Studentin in Köln war. Frau Kaltmamsell hat sie persönlich erlebt und schreibt sehr schön über sie.

Jetzt noch TikTok zur Ablenkung.
Haiei

A star is born

Mein Elizabeth Moment

Jetzt habe ich vor lauter Sargrumtragerei in Großbritannien ganz vergessen, dass ich ja meine eigene Queengeschichte habe.
Wir sind als Gruppe Jugendnlicher zum ersten Mal nach England gefahren, mit dem Zug von Stuttgart aus über Köln, London und dann nach Cornwall in die Partnerstadt.
Auf der Rückfahrt waren noch ein paar Studen Zeit in London und wir hatten kein Geld. Ein Teil der Gruppe beschloss, den Tag bei ihrem Gepäck in Victoria Station zu verbingen. Kost ja nix, ja, ich weiß.
Meine Schwester und ich beschlossen, das Rstgeld für ein Gepäckschließfach zu opfern und dann loszuziehen. Naja, die anderen kamen dann doch mit. Wir liefen einfach los, es war Gründonnerstag und es waren nicht viele Leute unterwegs. Plötzlich klumpten sie sich aber an einer Strasse. Meine Schwester fragte, was los sei. Die Königin komme gleich, sagten sie uns. Die Kumpels glaubten es nicht, und doch, plötzlich fuhren mehrere Rolls Royce vor, einer sogar in aubergine.
Und wer stieg aus? Die gesamte königliche Familie. Blubb blubb blubb ergoss sie sich auf das Pflaster. Wir standen vor einer großen Kirche und die Famile kam zu einem tradtioninellen Gottesdienst, erzählten uns die Pasanten.
Die Familienmitglieder waren in verscheinenen Farben gekleidet, auffällig und doch dezent, mit Hut, alle Damen mit Hut.
Und direkt vor uns stieg die Queen aus, zwei Meter von mir entfernt. Menno, was das eine kleine Frau. Margeret war etwas größer, Prinz Philipp noch größer. An mehr erinnere ich mich nicht, sie waren schnell in der Kirche verschwunden.
Anschließend legten wir uns noch auf die Wiese im St. James Park in die Sonne. Die Kurzfassung dieser Geschichte, dass wir in London die Königin gesehen haben und einen Sonnenbrand bekamen, glaubte uns zuhause dann keiner.

Zum Nachlesen : The Royal Maundy

Wie die Queen zum Film kam

Alte Dame regelt ihren Nachlass

Ameisenstadt

Mit dem Auto hier durchs Dorf brettern, das wäre es.
Habe zwar kein Lenkrad gesehen, aber egal.

Es gibt sie, die eierlegende Wollmilchsau. Bisher allerdings nur im Kinderstuhlbereich.