Sammelsurium

Die Mädchen aus der Nachbarschaft kamen auf unseren Speicher um mit uns zu spielen. Helles Sonnenlicht bracht sich in den Staubkörnern, die in der Luft schwebten. Unter dem Dach war eine sehr poetische Stimmung, wäre nicht das große Getue der anderen gewesen. Sie spielten lautstark Familie. Mudderles und Vadderles hieß das. Es fehlte noch der Vater. Die Rolle übernahm ich dann, packt meine imaginäre Aktentasche und verschwand. Vater geht.

Mögen Sie französische Krimi im Kalten? Auf ARTE kann manPolar Park streamen. Skurril, sehr skurril, und doch interessant. Es kommen ein Schriftsteller, Mönche, ein schwuler Polizist und eine Lehrerin drin vor.

Der Soziologe Aladin El-Mafaalani ist sich nicht mehr so sicher, dass die Integration in Deutschland gut läuft. Vielleicht stimmt es wirklich, dass unser Geschichtsunterricht in den Schulen all die Kinder aus dem Nahen Osten nicht mitgenommen hat, nicht genug erklärt hat, warum wir auf der Seite Israels stehen.

Lila lebt in Israel, schon lange. Wie die Kaltmamsell schon schrieb, hat mir Lila auch den Blick geöffnet für die Bewohner Israels. Unsere Presselandschaft hat traditionell eine andere Sichtweise, was man an an der Berichterstattung in den Wochen seit dem Massaker der Hamas an den Festivalbesuchern und den Bewohnern der Kibuze sehr deutlich sehen konnte.
Nachtrag: Herr Hauptschulblues veröffentlicht auf seinem Blog den Brief der Bayrischen Schulbehörde zum Umgang mit dem Masaker im Unterricht.
Ganz klar und sehr hilfreich

Tiktokzeugs

To age is a sin Madonna

Empirische Forschung
Wie sag ich’s meinen Eltern?
Guckt mal, Kinder
Sie greifen an wie Viecher.
Mit Liebe gehäkeltDa kommt einer
Sie sind nur klein, nicht doof
Gross ist immer relativ
Zopfpflanze

Tiere kommen auf Ideen 1
Tiere kommen auf Ideen 2Tiere kommen auf Ideen 3
Tiere kommen auf Ideen 4

Αθήνα

Mögen Sie noch ein bißchen was über Athen lesen?
Die Stadt hat sich sehr verändert in den letzten 10 Jahren. Wir waren in der Wirtschaftskrise schon einmal da. Alles war wie gelähmt damals, die Leute hatte kein Geld. In der Markthalle hingen am Samstag noch die besten Fleischstücke. Man schränkte sich ein. Auf den Brücken zum Flughafen standen Soldaten mit Waffen. Es sollten gleichzeitig mit uns die Vertreter des Weltwirtschaftsforums eintreffen und man hatte Angst vor Anschlägen. Unter der Woche waren die Lokale fast leer.
Und jetzt, 10 Jahre später, bekommt man mitten in der Woche kaum Platz. Die Menschen essen und trinken auswärts, die Stimmung ist fröhlich bis ausgelassen. Griechenland hat seine Schulden abbezahlt. Es fließen Steuern, in allen Restaurants und Geschäften bekommt man Belege.
Nichts geht mehr unter der Hand. Die U- Bahn ist gepflegt und billig.
Die Stadt ist voller junger Leute und sie boomt. Vom Aussichtspunkt sieht man, wie sie mittlerweile die Hügel hochgekrochen ist.
Die Akropolis hat seit einem Jahr einen Glasaufzug für Menschen mit Gehbehinderung. Oben hat man die schiefen und krummen Gehwege mit großen Betonplatten belegt, man kann wunderbar gehen. Drunter liegt eine Schicht Silikon, falls spätere Generationen sich die alten Wege nochmals anschauen wollen.
Ansonsten waren alle einfach sehr ergriffen ob all der Architektur und der Geschichte dieser Stadt.
Der Jüngste der Reisegruppe erzählte mir jeden Tag griechische Sagen, in eigener sehr witziger Sprache und mit Cliffhänger.

Die Sonne geht unter hinter dem Hafen von Piräus. Der Hafen gehört mittlerweile den Chinesen. Und Melina Mercouri hat ein Denkmal.