Dreiundsiebzig

So, Wochenende!
Ich schlafe durch, das ist der Plan. Habe das Gefühl von subtil krank.
Bügeln geht noch, ein Regal umräumen, zu Mittag kochen und rumspazieren. Ach ja, ich habe einen neuen Topflappen angefangen zu häkeln. Meine Finger brauchen Arbeit.
Der Fussball entwickelt sich nicht wie gewünscht. Deutschland ist raus, die Türkei und die Schweiz auch, alles Favoriten von Herrn croco.
Ich steh auf die Holländer, aber nur wegen des Fangesangs, aber das wissen Sie ja.
Ich bin ja auch Fan von der Big Bang Theory. Ich hab mit Nerds studiert und im Wohnheim gewohnt. Ich kenne überproportional viele Physiker, mag sie und finde sie sehr amüsant. Das genügt für die Serie.

Obwohl er sich in den jüngeren Folgen redlich bemüht, eine halbwegs normale Beziehung zu seiner Verlobten Amy zu führen, bleibt Sheldon (Jim Parsons) der größte Exzentriker vor dem Herren. Einer seiner Spleens ist die Liebe zur Zahl 73, die sich ab und an auch auf seiner Kleidung versteckt. Hierbei handelt es sich um seine Lieblingszahl, was er sogar einmal zum Gegenstand eines Tischgebetes macht. 73 ist die 21. Primzahl, deren Spiegelzahl (die 37) wiederum die 12. Primzahl ist. Deren Spiegelzahl (die 21) ist das Produkt der Multiplikation von 7 und 3. Außerdem ist 73 ein binäres Palindrom, da es vorwärts wie rückwärts geschrieben 1001001 lautet. Das fasziniert Sheldon, doch in Wirklichkeit verbirgt sich hinter der Zahl noch ein anderes Easter Egg. 1973 ist das Geburtsjahr seines Darstellers Jim Parsons.

Quelle

Wie sieht es aus bei rechtspopulistischen Regierungen in Europa? Das Argument, Zuwanderung zu stoppen, ist ein Scheinargument. Sie schaffen es nicht und niemand will es eigentlich. Man weist doch niemand aus, der die eigene Großmutter pflegt, ist das Argument in Italien. Die einzigen, die es wirklich geschafft haben, sind die Ungarn, mit der Folge, dass die Bevölkerung schrumpft.
Der Volksverpetzer analysiert die Einwanderungszahlen in europäischen Ländern mit rechtspopulistischer Regierung. Die Wirklichkeit ist weit weg vom Geschrei.

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So viele Sprachen!
Noch ein Role model
Strampeln
Wir werden übergeben
Butter, gegendert
Spass am Arbeitsplatz
Abendbrot
Spruch des Tages
Lifehack Schnürsenkel
Lifehack Klebeband
Ein guter Mensch
Und eine gute Tat
Liebe
Einfach mal nachmachen
Wer hat gewonnen?

Links rechts

Die letzten Schultage sind da. Die Kinder und Jugendlichen sind einfach platt, endgültig platt. Ein paar Lehrpersonen haben nochmals ne Scheibe drauf gelegt und noch ne Hausaufgabenüberprüfung und noch ein Referat eingefordert. Schon beim Zuhören verlässt einen der Mut.
Und dann die wilde Klasse, deren Mitglieder die Noten wurschd sind, die rumkrakeelen, als ob es kein Morgen gäbe. Eh egal, ich bleib sowieso sitzen, brüllt der eine. Und bläst zum Hallali.
Na dann.
Jetzt noch ein Ausflug, ein bisschen Eisdiele, ein Sportfest, eine Verabschiedung, Zeugnisse und der Drops ist gelutscht.

Das Große Britannien wählt. Man weiß eigentlich schon, wie es ausgeht. Man hat die Konservativen einfach satt. Sie haben ja auch Unglaubliches angerichtet. Ein Erklärungsversuch vom Standard:
Warum der Kontinent nach rechts, Großbritannien aber nach links strebt
Sie haben es hinter sich, sagen wir mal so.
Das Wahlsystem, das im Prinzip nur zwei Richtungen zulässt, verhindert die Extreme. Sie sind der rechten Schreihälse überdrüssig. Wäre es doch bei uns auch so.

Ein Journalist beschreibt in der FAZ, wie es sich anfühlt, in Sachsen zu leben.

Wir hatten hier Arbeitslosigkeit, die wirklich viele Menschen extrem belastet hat. Das Thema ist durch. Wir haben Vollbeschäftigung, wir haben Neuansiedlungen, den Menschen geht es gut. Die Straßen sehen geleckt aus im Vergleich zu manchen Orten im Westen. Und trotzdem äußert sich eine riesengroße Unzufriedenheit.

Er versteht nicht, was da los ist. Viele Menschen haben die Sachebene verlassen und hetzen nur noch. Ein bisschen erinnert mich das an die Hochzeit des Brexit.

Der Fangesang der niederländischen Fussballfans drückt es aus: „Links rechts“ lauten die Zeilen im Refrain – abgerundet werden sie von einem allseits verständlichen „Dö-dö-dö-dö-döp“.
Vielleicht ist er tatsächlich das Lied unserer Zeit links-rechts.
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Schule und was man so mitmacht 1
Schule und was man so mitmacht 2
I like to be normal
Falls mal wieder jemand sagt: the land of the free and the home of the brave y
Frau hilft Frau
Kind und Kacke
Wanderuterus auf Suche
Hab mi schon gwundert, warum das Kind so lästig ist
A Sanitärartikel!
Selber gebastelt
Milky Way
Nudeltanz
Gu gu und fu fu
Role model
Noch eins

Wettermüde

Sagenhaft! Die Reihe beim mdr hat eine Folge Deutsche Alleenstrasse
Was für eine schöne Landschaft und welch nette Leute.
Die Alleenbeauftragte der Insel Rügen, die für neue Bäume betteln geht, ist so charmant wie der Häusermakler für alte Herrenhäuser, der meist vom Kauf abrät. Die Biologin, die die Seidenraupen im Wohnzimmer hält, ja, Biologen sind so, verbindet ihre Leidenschaft und das Vorkommen von Maulbeerbäumen in Brandenburg. Mit dem Berliner Paar, das einen Flossverleih betreibt, möchte man am liebsten rumschippern.
Sehr nah ist mir der Biologe, der die letzten Sumpfschildkröten gefunden hat und sie nun auf einer Station züchtet und dann auswildert. Da wird mir warm ums Herz.
Der Baumwipfelpfad um die Ruinen eines Krankenhauses ist genau so spannend wie der Ort Ferropolis.
Beeilung, der Film ist nicht mehr lange in der Mediathek.

Ansonsten ist das Wetter ekelig und nieselig. Jeans, lange Bluse und eine Regenjacke braucht es, um das Haus verlassen zu können.
Ich bin dieses „zu-heiß-zu-kalt“ so überdrüssig. Kann es nicht mal ein paar Tage 24 Grad haben, 23 geht zur Not auch? Nein, 29 oder 14 müssen es sein. Ich bin so wettermüde.
Ich würde mir so gerne das rote Käfercabrio schnappen und durch die Alleen fahren, wie Herr Bublath im Film. Sonne und Bäume gucken, ach!

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Neuer Banksy
Ach Freddy
Immer am Ballon