Apfelfieber

Es ist richtig kühl geworden und ich merke, dass ich wieder klarer denken kann. Der Weg zur Physiotherapeutin ist wie immer weit und schön. Ein bisschen Nebel liegt auf den Lichtungen. Im Badezimmer stecke ich nun endgültig die Sommerkleider in die Wäschetruhe. Das Heizöl für den Winter wird geliefert und der Fahrer bekommt einen Espresso. Die Freundin kommt zum Kaffee und sie mag meinen Apfelkuchen.
Ich muss noch kontrollieren, wie viele Säcke für die Äpfel ich noch habe. Die 30 Kilo Pastikfusselsäcke sind schnell ausverkauft. Die kann man gerade noch in die Schubkarre hiefen. Für die 50 Kilo Säcke brauche ich die Sackkarre, die auf dem unebenen Boden keine große Freude macht.
Wir sammeln in Weidenkörben, die wir, wenn sie voll sind, in die Säcke kippen. Direkt in den Sack geht nicht, da er instabil ist. Dann kommt eine Schnur drum mit Schleife und fertig.
Die Säcke werden ein paar Tage unter den Bäumen gelagert bis wir genug haben für die Fuhre zum Saftpressen.
Wir haben einen Zaun um Garten und Wiese, damit keiner rumstomert und dann in den Teich fällt. So kann uns hoffentlich das hier nicht passieren.
Die haben wenigstens selbst geerntet, die Halunken.
Den hohen Verlust versteh ich aber nicht ganz. In der Saftfabrik gibt es 10 bis 20 € für 100 Kilo Obst von der Streuobstwiese.
Eigentlich ist das recht wenig, ist ja alles Bio, was man anliefert. Für den Liter zahlt man dann im Laden 2 €.
Es kann aber sein, das sie die Äpfel direkt verkaufen. Naja, gut, wir lassen unseren Saft pressen und helfen da beim Abfüllen. Aus 100 Kilo bekommen wir meist 80 Liter Saft. Bei 1000 Kilo sind das 800 Liter, das gibt 160 Kiste Bag in Box mit je 5 Litern.
Sie halten bis zu zwei Jahren. Werden sie angezapft, sind es ein paar Wochen.


Falls Sie einen Atomkraftkrakeeler in der Bekanntschaft haben, hilft dies als Argument.Stromenstehungskosten


Alles was so nach Erleuchtung aussieht und sich nach außen abschließt, ist für mich verdächtig. So geht es mir bei Sekten, die niemanden rein lassen, der nicht gebrieft ist. Seit meiner Jugend kenne ich Menschen aus der Waldorfabteilung. Und ich war immer hin und hergerissen zwischen Grusel und Faszination. Die Gebäude finde ich so schön und harmonisch, die Schulen einfach manchmal nicht.
Zeugnisspruch bei Waldorfs


Schön gesagt
Anlage Mampf
Parteiprogramm
Erster!
Good idea
Waaaaas? Tomaten?
Kaiserslautern
Clevere Lösung
Ladung mit Hut
Hubsis Brieffreund
Hannah Ahrendt
Schäfchen!
Vögelchen!
Liedchen!
Türmchen!
Säulchen!

Apfel im Kopf

Es wird kühler. Und ich habe es geschafft, all meine Sommerkleider zu tragen, manche mehrfach. Das ist mir noch in keinem Sommer gelungen.
Nun, ich arbeite sogar im Kleid und Gummistiefeln im Garten.
Man muss da schon flexibel sein. Und ich merke, wie gern ich Kleider trage. Ich plane für den Herbst ebenfalls das mit den Kleidern durchzuziehen. Die Strumpfhosen, die nicht rutschen, habe ich.
Ich muss nur morgens dran denken, dass ich ein Kleid anziehen will.

Die Apfelbäume haben es sich überlegt und machen nun doch auf Flut. Zuerst wird mal, ganz arrogant, wie Bäume eben sind, abgeworfen was das Zeug hält. Hat nen Wurm, weg, hat ne faule Stelle, weg, ist zu mickrig, weg. Und diese Dinger liegen nun unter den Bäumen im halbhohen Gras. Mähen kann man so nicht, das gibt nur Apfelmus für Wespen. So reche und harke ich den Krempel mühsam zusammen. Ein kleiner Teil der Äpfelchen wandert in die Küche, zwölf Schubkarren landen auf dem Kompost.
Die angenagten Äpfel müssen rechtzeitig weg vom Baum, sonst kriechen die Larven des Apfelwicklers den Stamm hoch und überwintern unter der Rinde. Wenn sie im Frühjahr schlüpfen, legen sie ihre Eier auf die Blätter oder in die neuen Äpfelchen: und Wums, Wurm im Apfel.
Ein Apfelbaum, mein liebster Frühapfel, der Jakob Fischer wedelt noch mit ein paar Blättern durch die Gegend. Ansonsten ist er kahl und apfelfrei,ein Opfer des Apfelschorfs.
Die alten Sorten haben kaum Schäden oder haben die in den warmen, trockenen Wochen aufgeholt.
Auch die Quitte sieht aus wie abgefressen. Keine Blätter, keine Früchte, ein Opfer der Quittenbräune.
Weniger Früchte heißt auch weniger Arbeit, so muss man das sehen. Und ich lerne notgedrungen einiges über Pilzkankheiten.


Bodo erklärtEinfach ignorieren
Intelligenz ist doch sexy
Leider wichtig
Wir haben Hektar
Es ist nicht alles schlechter heute
Ein Lied
Noch ein Lied
Ein Tanz

Nur Clicks heute

Leider habe ich weder Zeit noch Nerv noch Thema für einen Artikel heute.
So gibt es eine ordentliche TikTokSammlung. Die politischen Beiträge sind nicht sonderlich gekennzeichnet. Sie müssen da halt durch, wenn Sie mögen. Viel Spass.

Freude der Freiluft
AfD-Simulator
Die Löwen von London
Die für die Kleinen stehen oben

Ein Tänzchen
Ein Chor
Ein Lied
Ein Ohrwurm
Ein Hund
Ein Fahrrad
Ein Arzt
Ein Statement
Ein Überblick übers Personal

Vor dem Dönerladen
Toast Hawaii
Koalitionen

Frauenrolle
K-und K-Frage
Frauenrolle heute