ZzO 6 Nochmals Grünzeugs

Warum ich Pflanzen liebe.
Ich liebe sie für all ihre spektakulären Wuchsformen. Und ich liebe sie für ihren Stoffwechsel. Sie machen aus wenig ganz viel. Es sieht also so aus, dass sie aus Wasser und Kohlendioxid Sauerstoff und Zucker herstellen. Als Energie nutzen sie das Sonnenlicht aus. Überschaubare Zutaten und doch ohne sie könnte kein tierisches Lebewesen existieren. No Zucker, no Sauerstoff, no Leben.
So unterschiedlich sie aussehen, ticken sie doch alle gleich. Wenn man sich einmal damit beschäftigt, welches Wunderwerk ein ganz normaler kleiner grüner Chloroplast ist, hat man Ehrfurcht. Eine winzige chemische Fabrik zwischen winzigen kleinen Lamellen in einem winzigen Organell. Und alle Pflanzen auf dieser Erde funktionieren nach diesem Prinzip. Manche haben noch Zusatzfunktionen: Sie holen sich das Kohlendioxid über die Spaltöffnungen tagsüber wie alle anderen Pflanzen, fixieren es aber und arbeiten nachts. Da können Sie nämlich Wasser aus dem Boden holen, ohne zu vertrocknen. Wir haben es sicher schon bemerkt: das sind die Wüstenpflanzen. Ich mag jetzt nicht genau auf die Details eingehen, die sind aber ebenfalls äußerst spektakulär. Wenn Sie mögen, kann ich irgendwann den Unterschied zwischen C3 und C4 Pflanzen erklären. Aber ich glaube, das führt jetzt zu weit. Es soll ein Vergnügungsblog bleiben.
Ach ja, Pflanzen atmen bei Nacht so wie wir die ganze Zeit. Aus Zucker und Sauerstoff werden wieder Kohlendioxid und Wasser, und natürlich Energie. Die wird gespeichert im selben Molekül, wie wir sie speichern, in ATP. Ach!
Und sie machen Blüten von unglaublicher Schönheit, Farbenpracht, Symmetrie umd sich fortzupflanzen. Sie wollen anlocken, seien es Insekten oder Fledermäuse, auch Kolibris. Die Konkurrenz ist groß, deshalb müssen Besonderheiten her.
Man muss sich absetzten von den anderen durch die Blütezeit und Angebot. Sie geben etwas für die Bestäubung, Pollen, Nektar.
Manche verlassen sich auch auf den Wind als Träger.
Dann kommen noch die Früchte, das ist dann ein eigenes Kapitel.

Bei Frau Brüllen habe ich übrigens den Pflanzenadventskalender gesehen. Wow!

So, jetzt weiter mit Grünzeugsfotos.

Zwischen zwei Ozeanen 5 Grünzeugs

Das wird jetzt keine Biostunden. Die Pflanzenbilder kommen einfach hintereinander.
Wenn Sie Fragen haben, bitte gerne. Mir geht es um den Eindruck der Vielfalt, den Artenreichtum dieses Landes. Welche Schönheiten gibt es hier, sei es nun im feuchten tropischen Klima auf Meereshöhe, sei es im Nebelwald im Gebirge auf 3000 m.
Viele kennen wir als Zimmerpflanzen, in Costa Rica wachsen sie am Wegesrand, und werden in Monokulturen gezüchtet und nach Europa verschifft. Hier können Sie schauen, wie sie angepflanzt werden und welche Arten in den Export kommen. Drachenbäume zum Beispiel sind in Costa Rica Heckenbepflanzungen für Felder, bei uns stehen sie im Topf in der Wohnzimmerecke.

Das ist übrigens eine Kakaofrucht.


Zwischenstück

Noch ein paar Links zwischendurch.
Bin mit allem möglichen Zeugs beschäftig. Zumindest habe ich die Fotos aus Costa Rica gesichtet, eine Auswahl fällt trotzdem schwer.
Mal sehen. Jetzt muss ich noch ein bisschen was los werden, bevor die Pflanzen kommen

Zauberwald

Nachlese 1

Nachlese 2

Lauft Mädels, lauft.

Diese Jungs 1

Diese Jungs 2

So einer ist das

Ich möchte blond wie eine Semmel sein

If you see a crocodile

So gesehen

Sowas von niedlich

Ach so geht das

Einen Vogel haben 1
Einen Vogel haben 2

So geht Marketing

Sie dichten um

Wie schööön

Ausführlicher geht nicht

A nightmare

So ticken Naturwissenschaftler

Bei der Wahrheit bleiben

Ein Träumschen