Tag 20/ Boykott Baby

Heute ist Tag der Canadischen Flagge:
We will never ever kiss the ring of the gangster of Mar-a-Lago
Mar a Lago ist doch Spanisch?
Man müsste es umbenennen in Vom Meer zur See, auf allen Karten, zackzack.


“Das Wort Boykott geht auf Charles Cunningham Boycott zurück, einen in Irland lebenden englischen Grundstücksverwalter. Während des Land Wars nach 1870 rief der irische Nationalistenführer Charles Stewart Parnell seine Landsleute zum gewaltlosen Widerstand auf. Infolge der 1880 von Parnell und der Irischen Landliga organisierten Aktion fand Boycott keine Pächter mehr, er wurde „boykottiert“ und bedroht, seine Diener dazu gezwungen, ihn zu verlassen, seine Zäune eingerissen, seine Briefe abgefangen und seine Lieferungen behindert. Dieser erste erfolgreiche Boykott gab allen anderen den Namen.“

Bei Wikipedia findet sich auch eine Liste anderer Aktionen

Wo habe ich da mitgemacht?
Bei dem Boykott der Früchte aus Südafrika aus Protest gegen die Apartheid und beim Boykott der Volkszählung, weil ich gegen die ausufernde Datenerfassung war. Naja, die Apartheid ist offiziell abgeschafft, und wo wir mit der Datenerfassung gelandet sind, weiß jeder. Zumindest die heute strengen Gesetze beruhen auf den Protesten von damals.

So, und jetzt habe ich den Boykott aller Waren und Dienstleistungen aus den USA beschlossen.
Ich ärgere mich ein bisschen, dass ich keine Streamingdienste abonniert habe, die ich jetzt kündigen kann.
Bei Herrn Rau habe ich eine Aufstellung gefunden, die man verwenden kann. Entmilliardärisierung hat Frau Passig das genannt.
Facebook und Insta habe ich aus Kontaktgründen mit Schülern und ehemaligen Schülern. WhatsAppkontakte habe ich im Grunde mit drei Personen, die das mit Signal und Threema nicht raffen oder möchten. Ich bin mir da noch nicht ganz sicher. Jedenfalls bin ich under cover da. Ich erlaube keinen Zugang zu meinen Kontakten, dafür darf ich keine Namen sehen und keinen einzigen Status, nur Nummern. Damit kann ich leben.

Apple wird schwierig, Amazon vermutlich auch. Wir wohnen ja ziemlich weit weg von allem. Im nahegelegenen Städtchen gibt es halt Rewe und Discounter, einen Baumarkt und so Trashläden. Fachgeschäfte sind aus.
Dafür müsste ich fast 40 km ins Rheintal fahren. Das überlegt man sich schon. So verwende ich Amazon zur Recherche und suche dann den Hersteller direkt.

Andere beschäftigen sich auch damit. In Canada werden Reisen in die USA storniert und Coca Cola bleibt in den Regalen.
Oder wie sagt Herr croco?
Sei froh, dass Du schon am Grand Canyon warst.

Beispiele anderer
Pakete stehen rum
Stopp buying from
Auch schön
Believe them

Beispiele dafür, dass es nichts gebracht hat, ist die Liste boykottierter Lieder.
Eines davon wurde in Bayern und in der ZDF- Hitparade nicht gespielt.


So, jetzt noch ein paar nette Sachen
Ein Rutsch
Do you still cook?
You‘re simply the best
Colored

Tag 19 / Lachs und Karma

Heute war sozusagen unser Rosentag.
So gab es heute eine Orchidee, ein Herzchen und eine weiße Girlande, schön drapiert. Ein schönes klassisches Konzert und italienisch Essen rundeten alles ab. Wussten Sie, dass es Artischocken gibt, die man in Scheiben schneiden kann und dann anbraten? Ohne Fäden und holzige Teile? Das war die Vorspeise. Der Lachs auf der Haut gebraten mit Balsamicosauce, Gemüse und Rosmarinkartöffelchen schmeckten vorzüglich.
Wie immer gibt es wegen Hunger und sofortigem Reinhauen keine Fotos.

Ich muss ein bisschen nachrichtenabstinent werden. Mich macht die Politik gerade kirre. Es sind zu viele Worte für meinen armen Kopf. Ich habe keinen Nerv mehr im Moment, mich über den depperten Staatschef eine offensichtlich grōßtenteils depperten Nation aufzuregen. Er bringt auch ohne mich die Welt durcheinander. Möge ihm sein schlechtes Karma auf den Kopf fallen!


Was für ein Bild!
Schwebeschwein
So geht das los
So geht das weiter
Aller Anfang ist…
Dreck am …

Tag 18/ Blogfragen

Man bloggt noch, wie schön. Ich komme wenig zum Lesen anderer Blogs. Es sind ein paar, dort kommentiere ich auch, wenn mir was einfällt zum Thema. Meist ist es genug, wenn ich den Tag über bei Mastodon gucke, was los ist auf der Welt und meinen eigenen Artikel schreibe.
Um mich abzulenken, schaue ich mir Kurzvideos bei TikTok an, aber das wissen Sie ja.

Um der Bloggerei wieder mehr Bekanntheit zu verschaffen und auch die Blogger zu vernetzen, haben Thomas und Melanie Jansen Fragen gestellt an die Blogbetreiber.

Ich lege los.

Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?

Ach, das war Januar 2004. Ich suchte ein Medium, in dem ich die HTML-Texte der Schüler im Netz veröffentlichen konnte. Sonst blieben die ja immer nur auf dem Rechner.
Und der Titel kommt von einer Bootsreise in diesem Jahr auf dem Nil. Ich habe Stunde um Stunde an Deck verbracht und habe kein einziges Nilkrokodil gesehen.

Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?

Ich nutze WordPress, aber die klassische Version. Die Blöcke von Gutenberg nerven mich ohne Ende und machen, was sie wollen.
Gegen einen gewissen Beitrag halte ich das Blog werbefrei und hab meine eigene Adresse.

Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?

Ja, ich habe auf myblog angefangen. Die Betreuung und Wartung wurden leider immer schlechter, so bin ich umgestiegen.

Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel/Dashboard-Funktion Deines Blogs?

Ich nutze das Dasboard von WordPress.

Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?
Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?

Ehrlich? Immer, wenn ich eine Riesenwut habe. Den Tag über mache ich mir dann Notizen im Dashboard und schreibe am Abend zusammen. Dann habe ich mich auch schon etwas beruhigt. Und ich schreibe Dinge auf, die ich nicht vergessen möchte, Ausstellungen, Reisen. Zur Zeit ist es die Ausbreitung faschistischer Ideen überall auf der Welt, davor war es eben Corona. Und ich binde gerne Fotos ein. Die lade ich auf WordPress hoch, bearbeite sie aber vorher.
Dazu kommen noch Themen, zu denen ich im Umfeld niemanden finde, den ich damit zulabern kann.

Über welche Themen schreibst Du generell?

Über alles was mich beschäftigt, Reisen, Politik, Alltag.
Und über Viecher, Pflanzen und Menschen, wobei die letzteren die verrücktesten sind.
Über Bildungspolitik lasse ich mich erstaunlich wenig aus, obwohl sie mich sehr interessiert, und, siehe oben, auch wütend macht. Ich glaube, in keinem Gewerbe wird so viel gelogen.
Ach doch, mittlerweile wird Rumlügen zum Volkssport.

Für wen schreibst Du?

To whom it may concern.

Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?

Das war der hier: Charlie Romeo über meinen Vater.

Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?

Ich kann mich nicht daran erinnern. Ich war lange krank, da konnte ich kaum schreiben. Und bekam herzerwärmende Beiträge, Lieder, Nachrichten, Post und Päcken aus der Bloggerwelt. Sie gaben mir alle Halt von Tag zu Tag. Das werde ich nie vergessen und ich bin immer noch sehr ergriffen, wenn ich daran denke. Wie jetzt gerade.

Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?

Einfach beginnen. Das kann auch Quatsch sein. Man kann immer löschen, was einem im Nachhinein nicht gefällt. Sinnvoll ist es auch, zwar Kommentare zuzulassen, ich liebe meine Kommentatoren und Kommentatorinnen sehr, sie aber zu moderieren.
Mein Blog, meine Regeln.

Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?

Nö. Ich bin altmodisch und ich liebe das Foto oben, wie ich ein kleines Krokodil halte. So viel Kraft war in dem kleinen Vieh, das werde ich nie vergessen.


Und die Welt? Es geht immer noch einen Tick schlimmer. Ich hätte nie gedacht, dass man ein Land so schnell kapern kann. Die Deutsche Geschichte hätte mich eines Besseren belehren können.

Lager! Himmel.
So am Stück.
Höret die Signale.
Angie!
Michael!
Eigener Kram
Stupid
Aladin!
Fremde Zivilisationen

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Basteln 3

Flugviecher