Tag 36/ Früher

In diesem Jahr gibt es im Zug Kühe, Hühner, Blümchen, Astronauten und Teufel.
Die Kinder sind halt mit buntem Zeug eingepackt und haben Riesentaschen für die Kamellen. Mit einem großen Ernst und einer beeindruckenden Gründlichkeit sind sie auf der Pirsch.
Das Nachbarskind begrüße ich mit „Hallo Prinzessin.“
„Ich bin ein Einhorn!“ ruft sie. Das Horn zum Tütü trägt die Mama, jetzt sehe ich es auch.

Was eigentlich immer zum Karneval gehört, ist die Stunksitzung im Kölner E- Werk. Nach fast jedem Jahr live mit heißem Kampf um die Karten, bleibt es dieses Jahr bei der WDR Mediathek oder YouTube.
Jedenfalls muss man da keinen Parkplatz suchen.(Nein, mit den Öffentlichen kommen wir nachts nicht mehr heim).

Abor & Tynna, ein österreichisches Geschwisterpaar werden mit einem deutschsprachigen Lied Deutschland in Basel beim ESC vertreten.
Und ich dachte, Feuerschwanz gewinnt. Die durften aber laut Jury nicht in die Endrunde. In meiner Jugend hätten dann ein paar laut „Schiebung“ gerufen. Aber nun, Stefan Raab und die Jury haben entscheiden.
Die Sängerin ist natürlich weit gefälliger als ein halbwilder Haufen in martialischen Kostümen und einem rammsteinähnlichen Gesang.
Erstaunlich ist, wie ihre Haare das dauernde Rumwerfen aushalten. Normalerweise ist das der Locken Ende.
Auch früher hatte man gesagt „3-Wetter-Taft und die Frisur hält.“
Der Liedtext erzählt von einer verlorenen Liebe und der Wut danach. Es kommen die Worte Ballern, Trottoir und Gewand drin vor, ich bin sehr gerührt. Auch wegen früher.

Das Maskottchen Lumo ist auch schon raus. Ein Herz auf zwei Beinen mit Kulleraugen und wilden Haaren. Die Nase fehlt, aber wer will schon atmen.


Geht doch Demos in den USA

UmbruchzeitenKleiner Widerstand
Demo vor dem Finanzministerium
Bernie!
Richtige Zahlen
Denver!
Boston!
Vermont!
Zeit des Umbruchs
KI 1
Guter Vorschlag

500 Tassen
Posttaucher
Hundeplatz
König am Klo
Klopapier
Baumsirup
Kugelmacher
Happy little trees

Tag 35/ Al Capone und Kollegen

Während wir auf einem Karnevalssitzung waren, klein und schnuckelig, passierte in Washington Unsägliches. Der amerikanische Präsident saß da wie ein Mafiaboss und hat sich auch so benommen. Die Ukraine gibt keine Bodenschätze ohne Sicherheitsgarantien, völlig logisch. Das Ganze ist im Plan von Trump, Machtübernahme der USA und den Rest der Welt. Selenskyj zu erpressen, Selenskyj zu beleidigen und ihn zu demütigen, war der Plan.
Trump handelt im Interesse Moskaus, Zug um Zug. Und die Republikaner krakeelen ihm hinterher. Dieses Volk ist durch, komplett durch.
Das Gespräch wurde übrigens live nach Russland gestreamt. Die wussten was kommt.Quelle

Wenn wir als Kinder irgendwo Getrampel hörten, hieß es immer: Die Russen kommen!
Lange war das weit weg, ganz besonders nach dem Fall der Mauer. Wenn wir in Europa nicht schnell zusammen was auf die Beine stellen, kommt er wirklich, der Russe. Putin äußerte das mehrfach, er will den ehemaligen Einflussbereich zurück, dazu gehören die baltischen Staaten, Polen, Ostdeutschland und so weiter.
Und die USA fällt uns in den Rücken, schöne Freunde.

Was würden wir tun, wenn es soweit ist?
Wahrscheinlich würden wir ausharren, wie unsere Vorfahren auch. Wir würden uns nicht brechen lassen, nicht ohne Not das Knie beugen oder den Ring küssen.
Und vielleicht würden wir überleben. Vielleicht würden wir jemanden verstecken und nach außen ein glattes Leben führen.
Ich glaube, das Weggehen ist eine Illusion. Dann müsste man Menschen haben anderswo, die für einen sorgen eine Weile, genug Geld im Ausland haben und einen Beruf, der weltweit auszuüben ist. Ansonsten würde man im Lager landen.
Aber soweit kommt es nicht. Ich wünsche mir, dass Europa das tut, was schon lange fällig ist, sich nämlich auf sich selbst zu besinnen. Neben der eigenen Verteidigung sind auch alle Sozialen Medien und die Datenstrukturen abzugrenzen. Das wird unser Überleben sichern.
Don’t Panic.

Solidarität (Dieses Video kann nur gesehen werden, wenn man bei Tiktok angemeldet ist. Es zeigt eine Pro-Ukraine-Demo auf dem Timesquare in New York. Der Anblick könnte mich verstören.)
Seit gestern
In Großbritannien gehen die Menschen auf die Straße.
In Toronto auch.

Wir können seit heute nicht mehr auf die USA zählen, sagtChristian Mölling im ZDF

A funny feeling

In Athen gehen die Leute auch auf die Strasse.


Was Nettes

Ein kleines Buchcafé in Cadolzburg
Funfact: hat ein Mann geschrieben
Symmetrie
Danke für alles
Ich nehm das Boot