Hundert Tage seit dem Tabubruch. Morgen wird Herr Merz Kanzler und Rot-Grün-Gelb ist Geschichte. Lars Klingbeil hat heute die SPD Minister und Ministerinnen vorgestellt.
Meine oberste Vorgesetzte, die Kultusministerin Frau Stefanie Hubig, zieht nach Berlin um und wird Bundesjustizministerin.
Ich glaube, das liegt ihr. Mit Schule hat sie immer gefremdelt, Kindergärten mochte sie sehr, trotz der kleinen Stühle, oder wegen.
Unter ihrer Verantwortung sind wir umgestiegen vom schuleigenen Abitur zum Zentralabitur. Allerdings nur halb, wie das so Stil hier ist, die Aufgaben kommen halb aus Mainz, halb von der Schule. Dafür haben wir auch nie bei G8 mitgemacht, wir haben seit ewig G 8,5, im Januar ist schriftliches Abitur, im März ist Mündliches und Schluss.
Man mag hier Zwischenlösungen. Mal sehen, wie sich das im Justizbereich in Berlin auswirkt.
Der Slogan „AfD halbieren“ wäre ein guter Ansatz.
Und wie sagte unser Ministerpräsident heute: „Ein guter Tag für Rheinland Pfalz“.
Wenn ich richtig gezählt habe, haben vier Minister und Ministerinnen mit Rheinland Pfalz zu tun. Karin Prien kommt ja auch von hier, sie ist in Neuwied aufgewachsen, Patrick Schnieder und Frau Verena Hubertz kommen dazu. Na dann.
Herr Scholz bekommt seinen Zapfenstreich, Frau Baerbock geht nach New York zur UN und von Herrn Habeck weiß man noch nichts. Herr Lindner hat dafür gerade einen Hund überfahren.
Bei t-online gibt es eine schöne Zusammenfassung der Amtszeit von Frau Baerbock. Ich mag das Frische an ihr, das Mutige. Sie scheut niemanden und geht manchmal zu weit, das macht aber nichts. Schade, dass sie weg ist. Wen beschimpfen jetzt die Russen-Trolle im Internet?
Putins digitale Armee hat sich ja sehr an ihr abgearbeitet.
Ihr Gruß an den Nachfolger
Mögen Sie hören wie Herr Klingbeil tickt? Im Podcast „Alles gesagt“ antwortet er auf viele Fragen und man erfährt einiges über seine Herkunft und seine Motivation. Er wirkt aufrichtig und besonnen. Nehmen Sie sich Zeit.
Sie lesen den Text, und Sie hören ihn auf Österreichisch. Es haben sich Menschen zusammen gefunden, um das perfekte Gulasch zu kochen.
Das Gulyáshús (wörtlich Hirtenfleisch) der Puszta war zunächst eingekochtes, dann getrocknetes Fleisch, das die Hirten auf ihren Wanderungen leicht mitnehmen konnten, und das mit etwas Wasser in einem Kessel wiederbelebt wurde. Paprika war keiner enthalten, schon allein deshalb, weil er als Pflanze der Neuen Welt bis mindestens ins 17. Jahrhundert in Ungarn unbekannt war. Gewürzt wurde in der Puszta, wenn überhaupt, mit ein wenig Zwiebel, eventuell getrocknetem Ingwer und ein paar Pfefferkörnern.
(kostenlos mit Anmeldung)
Gulaschwettkochen
Halleluja
Wegen der Kinder