Schnupf und Rutsch

So, nach über einer Woche Dchnupfen*, drei Schachteln Kosmetiktüchern(die sind weicher), zwei Packungen Sinupret (hält Nebenhöhlen frei), drei Fläschchen Rhinospray(eines ist mir runter gefallen)und zwei Tuben Bepanthen Nasensalbe habe ich jetzt nur noch die Reste einer Herpesblase an der Lippe.
Meine Herrn, war das ein langwieriges Ding!
So lange Schnupfen ohne Husten oder Halsweh hatte ich noch nie.

*den Tippfehler lass ich jetzt so.

Was sonst so war? Schnee! Eis!
Die Schulbusse fuhren nicht, die Streufahrzeuge kamen nicht nach, die Schneeräumer kippen den ganzen Schnee auf den frisch geräumten Bürgersteig. Und ich bin ganz verwegen eine steile Auffahrt hochgefahren, trained by Schwarzwald. Beim Rückwärtsrunter rutschte ich dann leicht ins Gebüsch. Oha! Der Gast im Haus schob mich dann an und ich konnte oben wenden. Lustig, es war ein Schwarzwälder.

Für das neue Jahr habe ich mir nicht viel vorgenommen, außer mehr Sport und mehr Botanik. Drei Mal pro Woche intensives Training auswärts, zuhause habe ich keine Disziplin, sind der Plan. Und die Obstbäume brauchen mich. Die alten sind fast 100 Jahre alt und tun was sie können. Ab und an lassen sie einen Ast nach einem Sturm fallen. In sich sind sie stabil. Die jungen haben Wassertriebe, also wilde Äste, die steil nach oben wachsen. Früchte tragen diese Äste nie und ihre Blätter nehmen den anderen das Licht. Wenn es so kleine Bäumchen wären, wie das auf den Plantagen der Fall ist, hätte ich ja keine Hemmungen.
Dann bin ich gespannt, ob die Projekte des letzten Jahres den Winter überleben. Der Hopfen, der an Schnüren ein großes Tor bilden soll, mickerte vor sich bin. Und dabei hat er es so schön.
Es sind so viele Tulpenzwiebeln neu gesetzt, dass das Frühjahr eine Pracht sein wird, hoffe ich. Die Wühlmäusen in dem Gartenbereich habe ich hoffentlich genug Ansage gemacht.
Die großen alten Buchsbäume sind bis auf einen tot. Der Zünsler hat ganze Arbeit geleistet. Da muss ich die Lücken füllen. Was gut wächst sind die Zuwanderer wie die amerikanische Traubenkirsche und der Kirschlorbeer. Der eine blüht wunderschön und ganz früh, ist also voller Insekten, der andere behält die grünen Blätter im Winter, ein Segen, wenn alles astig ist und grau.
Ich hatte mir auch vorgenommen, mehr ins Kino und ins Theater zu gehen, bleibe aber eher auf der Ebene der Kleinkunstbühne. Mir ist im Winter wohl kurzfristiger Spass lieber als langanhaltendes tiefes Drama.
Man muss halt durch den Winter kommen ohne Sonne und Wärme.

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Münster!

Ach, so geht das.

Ach so geht das 2

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