Schneckentod und Ärzte

Über Land zu fahren mag ich sehr. Wiesen, Felder und Wald wechseln sich ab hier auf der Hochfläche. Es ist hügelig, und ab und an geht es steil nach untern: ein Bach hat das Tälchen gegraben.
Sehr schmuck sind die Dörfchen nicht. Man mag anscheinend auch keinen großartigen Blumenschmuck. Es genügt wohl, wenn die Pfingstrosen blühen und der Holunder. Ab und an weist ein verrostetes Blechschild auf längst vergangene landwirtschaftliche Produkte hin. Am Strassenrand steht ein Hirsch aus Weidenruten und ein Dorf später ein ausgestopfter Motorradfahrer mit Goldhelm. Es soll abschrecken. Hier rasen am Wochenende die Großstadtmenschen wie die Irren durch die Landschaft.
Der ein oder andere Hof ist zu verkaufen. Gaststätten haben schon längst aufgegeben und schauen nur noch mit leeren Fensteraugen auf die Strasse. Zu verkaufen gibt es einige Gemäuer hier, mit Sicherheit für wenig Geld. Doch wer mag da wohnen? Landromantik gibt es nicht mehr, man steht auf Neubaugebiete. Kleine weiße Schachtel an kleiner weißer Schachtel.
Dafür drehen sich elegant die Windräder. Sie sehen großartig aus gegen die tiefen Wolken. Und sie drehen sich ein bißchen asynchron zum Kumpel daneben, was der ganzen Strommacherei eine besondere Ästhetik verleiht.

Im Baumarkt dann die traurige Gewissheit. Es steht ein Schild am Imfotresen. Schneckenkorn ist ausverkauft. Ich habe viele Jahre lang keines gekauft. Aber dieses Jahr ist Invasion angesagt bei Nacktschneckies. Das schaffen die Vögel nicht mehr und die schönsten Pflanzen strecken ihr restlichen Blattstängel in die Luft. Ein erschütterter Anblick!
Und ich mag es nicht, wenn sie die Haustüre hoch kriechen.
Aber wenn das Gift aus ist, werden sie es noch ne Weile tun.

Die Mädchen haben die besten Abiture. So studieren mehr junge Frauen Medizin als junge Männer. Doch in der Hierarchie der Krankenhäuser und Universitäten spiegelt sich das nicht wieder. Das ist immer noch Männerland. Appelle haben wenig genutzt, Doch es gibt Ansätze, wie die TAZ berichtet. Man kann Funktionen teilen. Was mir etwas sauer aufstößt, ist die Argumentation, dass dann die Frauen mehr Zeit für die Familie haben.
Ach?

Aus gegebenem Anlass: Westerland.

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Die Seitenleiste im Blog habe ich jetzt ordentlich hinbekommen. Die Blogroll sieht auch gut aus. Doch die Links funktionieren nicht.
Bisher habe ich noch keine Lösung. Sorry.
Nachtrag: hab die Lösung gefunden. Die Links funzen.
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Der Hunger treibt es rein.
Wasche als Kunst
Freude am Tanz
Reißt Euch am Riemen, Deutsche!

Wille und Spargel

Der Wille zieht sich durch das Leben eines jeden Menschen. Wann hält sie nur noch der Wille am Leben? Ein unerreichbares Ziel wird dank eines starken Willens doch erreicht? Wann ist Schluss mit Wille?
Das ist untersucht worden und hat zu erstaunlichen Ergebnissen geführt.
Begonnen hat es mit einem Versuch, bei dem man Schokokekse oder Radieschen zu essen bekam und man eine Aufgabe lösen musste, die eigentlich unlösbar war. Man konnte auch aufgeben. Sie ahnen es. Die Kekse haben den Willen verstärkt, die Keksgruppe hatte doppelt so viel Energie aufgewendet als die Radieschenfraktion.
Die Kontrollgruppe ohne Essen war die nächste. Die Radieschengruppe hat als erstes aufgegeben.
Die daraus erwachsende Theorie besagt, dass die Willenskraft begrenzt ist. Benötigt man die Energie schon, um auf die Kekse zu verzichten, hat man nicht mehr genug für die Lösung der Aufgabe.
Es mag am Zucker liegen, an der angeborenen Willenskraft oder an der vielleicht erlernten Disziplin? Ein hochinteressantes Thema.

„Menschen, die glauben, dass ihre Willenskraft begrenzt ist, halten Ausschau nach Anzeichen von Müdigkeit. Wenn sie Müdigkeit feststellen, lassen sie nach. Menschen, die die Botschaft erhalten, dass die Willenskraft nicht so begrenzt ist, fühlen sich vielleicht müde, aber das ist für sie kein Zeichen, aufzugeben – es ist ein Zeichen, tiefer in sich zu graben und mehr Ressourcen zu finden.“

Es wurde weiter geforscht. Und es gibt viele entscheidende Faktoren für den Willen. Aber schauen Sie selbst.
Und zwar im Artikel über Willenskraft vom Krautreporter


Wie lange, glauben Sie, braucht‘s um 716 Gramm Walnusskerne zu erhalten? Genau 2,5 Stunden, ich hab‘s getestet. Morgen früh mach ich einen Walnusskuchen, es kommt Besuch.

Dann habe ich mit einem Amt telefoniert. Ich hatte was vergessen einzureichen und es kam ein, sagen wir mal, auffordernder Beruf.
Am Telefon war es dann ganz nett und ich kann selbstverständlich nachreichen. Geht doch.

Ich habe ein Ipad fürs Geschäft von Herrn Croco eingerichtet. Und musste wieder telefonieren. Wie schnell man doch an einer Stimme erkennt, dass man lästig ist? Natürlich hat keiner zurückgerufen. Morgen vielleicht.

Dann gab es grünen Spargel aus dem Pergamentenpapier, Kartoffeln, Hollandaise aus dem Päckchen, aber mit Martini aufgepeppt, und Lummersteaks vom Tischgrill. Der hat gewaltige Vorteile. Stell man ihn auf die Glasplatte des Herdes unter den Abzug, kann man grillen ohne dass die Bude stinkt. Und wenn das Wetter gut ist, stellt man ihn nach draußen. Heute war Abzug.
Das Festessen war eigentlich für gestern, aber da waren wir eingeladen zu einem opulenten Male mit Geburtstagsfeier.

Ja, ich habe Tara gedrückt.

Nachtrag zu gestern:
Die FAZ legt nach und macht auch eine Abstimmung.

Nachtrag 2
Anwalt Jun widmet sich der Sache


Ohne Skilift
Holo
It’s a man style
Wedel wedel
Fundepferd
Ball retten
Sie will nicht
Die tiefe Hocke
Logisch!
Die Freuden der Unschärfe
No Pretty Woman again
Fisch füttern
Mia sen a Metzgerei und koan Gmiasladen
Tischbeine? Pffffft….

Knoten und Partei im Neuland

Wann haben Sie zum letzten Mal geknotet? Bei mir ist es viele Jahre her. Ich musste die Seemannskonten lernen für den Bootsführerschein.
Heute nun will ich ein paar kleine Fläschchen an einem Stück Treibholz aufhängen. Ich erinnerte mich nur noch an den Weberknoten, der eigentlich Schotsteek heißt. Man kann damit zwei Leinen verbinden.
Ich muss noch einen haben, mit dem man die
Fläschchen aufhängen kann. Flaschenknoten gibt es wirklich, Bootsmansmaatenkonoten heißt er. Man kann mit ihm Flaschen unfallfrei transportieren und Cowboys nehmen ihn als Ersatz für Zaumzeugs. Ein innerer Ring zieht sich zusammen und hält Flasche und Pferd.
Der dritte Knoten von heute ist der mehrfache Ankerstich, ein Prusikknoten. Man kann den Knoten verschieben und er zieht an bei Belastung.
So sitze ich und pussle mit Hilfe von Videos die Konten zurecht.
Das Ergebnis ist sagen wir mal, funktional. Die verrottungsfreie Schnur ist leider zu dick und so sieht es nicht hübsch genug für ein Foto.

Schotstek oder Weberknoten
Prusikknoten pder mehrfacher Ankerstich
Bootsmannsmaatenknoten oder Flaschenknoten

Die CDU ist auf Abenteuer aus. Eine Umfrage auf ihrer Homepage sollte ein Meinungsbild ergeben, ob man für oder gegen die Abschaffung des Verbrennermotors ist. Nun, die Abstimmung wurde abgebrochen. Das Ergebnis gefällt wohl nicht. Und jetzt spricht man von Manipulation und krimineller Energie.
T-online versucht es auch noch mal.
So wie es aussieht, ist diese Umfrage auch manipuliert. Fast Dreiviertel der Abstimmenden sind für die Abschaffung des Verbrennermotors. Ich habe Hoffnung!
Übrigens hat die EU es schon beschlossen für 2035.
Da wird Herr Merz seinen 80. Geburtstag feiern.
„Old men are dangerous: It doesn´t matter to them what is going to happen to the world“. George Bernard Shaw.


Ohne Umfallen
Jetzt tanzen sie wieder
Oh, Du mein Österreichl
Drei Pferdchen
Zögern als Lebensinhalt
Loriot: zur Politik
Och, ich hab da einfach….
Love und Schnaps von Lenny