Rheinland eben

Der Rhein ist voll, die Mosel auch.
Die Wohngebiete sind durch Sperren gesichert, die Platanenallee am Rheinufer allerdings nicht. Der Rhein hat sie sich gekrallt.
Zumindest die Seilbahn fährt zur Festung hoch. Dort ist noch Weihnachten: Christmas Garden. Die Festung ist beleuchtet, man spielt Weihnachtsmusik und es gibt Lichterspiele.
Es sind kaum Leute da und man kann alles in Ruhe genießen. Das war unser Projekt für den Tag: Weihnachten, aber später und in Ruhe. Hat geklappt. Den Weihnachtsmarkt am Görresplatz und am Schängelbrunnen steht auch noch.
Naja, die Kinderbahn fährt, man trinkt Glühwein und es gibt Krippen aus Olivenholz aus Bethlehem. Die Leute stehen aber beim Glühwein.
Das ist eben Rheinland, man nimmt alles nicht so genau und ist vergnügt.
So schleust man auf der Festung die Besucher zuerst durch eine Marienausstellung und an beleuchteten Kanonen vorbei, bevor sie die Lichter von Christmas Garden an den Festungsmauern schauen können.
Rheinland eben.
Die Aussicht vom Restaurant von oben auf das Deutsche Eck ist übrigens wunderschön.

Noch eines mit Raumschiff:

Selbstwirksamkeit durch Basteln

Warum ich dem letzten Jahr eine zwei minus gegeben habe, liegt vermutlich daran, dass ich alle weltweiten Katastrophen abgezogen habe.
Nur wenn sie meinen Alltag betreffen, beschäftige ich mich damit.
Der Ukrainekrieg kümmert mich soweit, als dass ich im Unterricht ukrainische Kinder habe und dass ich, wenn ich kann, Kontakte für Arbeitsstellen vermittle.
Die Klimakatastrophe hat die Auswirkung, dass ich versuche, Nahrungsmittel regional zu kaufen. Und so wenig wie möglich das Auto zu benutzen. Ohne Fliegen werde ich es nicht schaffen, aber in Deutschland geht schon alles mit der Bahn.
Diese Bilder aus Israel und dem Gazastreifen kann ich nicht schauen, ich halte sie nicht aus. Und ich kann nichts an der Lage ändern.
Die Woche in Jerusalem und viel Angelesenes haben mir gezeigt, dass das alles ungemein komplex ist, und eigentlich nicht lösbar. Und es hilft niemandem irgendwo, wenn ich mich gräme. Mein Einfluss auf das Weltgeschehen ist als unerheblich.
So bleib ich in meiner kleinen Welt und versuche, verhalten vergnügt zu sein.

Und ich überlege, welche Teile meines Tuns fremdbestimmt sein. Und stelle fest : ein großer Teil. Wenn ich den abgearbeitet habe, bin ich meist zu müde und zu erschöpft für mein Eigenes. Die Krönung des selbstbestimmten Tuns ist ja, etwas zu schaffen, was es nie gab.
In diesem Artikel wird
Basteln statt fader Selbstoptimierung vorgestellt.
Das wird auf Simone Giertz hingewiesen,The Queen of shitty robots, wie sie sich selbst nennt. Ihr Vorbild ist Daniel Düsentrieb und sie hat den faltbaren Kleiderbügel erfunden. Und eben den Truckla. Ein Tesla wird umgebaut zum Truck.
Sie ist Schwedin und lebt in Los Angeles.

Ihr Shop bietet den Schraubenzieherring und den Kleiderbügel.

Die Norwegerin Martina baut sich ein Schloss.@TheNerdforge bei X und Nerdforge als YouTube Kanal.

Früher gab es in den Deckblättern der Zeichenblöcke die Vorlagen für Häuser. Ich habe sie ausgeschnitten und mit auf einem großen Karton eine kleine Stadt gebaut. Daran hatte ich großes Vergnügen. Später mochte ich komplizierte Strick- und Stickmuster.
Spätere Bastelarbeiten waren Vorbasteleien für Projekttage. Ich machte die Prototypen und dann wurde im Stil nachgearbeitet. Feenhäuschen, Recyclingzeugs, Kosmetik, Seife.
Mir fällt auf Anhieb nichts ein, was ich für mich aus Spass basteln könnte. Noch etwas, was rumsteht, denke ich.
Aber vielleicht mache ich dann doch mal den Kölner Dom aus Streichhölzern.

Jetzt noch zum Vergnüglichen und Interessanten.

Ein tolles Geschenk
Wäsche waschen für Minimalisten
Die Freude liegt im sinnlosen Tun

Bewegung im Alltag
Bewegung im Alltag: Geht auch auf dem Wasser
Bewegung im Alltag: mit Musik
Bewegung im Alltag: auf der Jagd
Auf der Jagd 2
Auf der Jagd 3
Sie kommen am frühen Morgen

Fisch an Land
Das Meer friert
Und Esel denken
Ziegen auch

Das alte Lied 🙂

Liebe
Manchmal ist es das Einfache…..
Oktopusliebe
Jetzt will ich sowas

Integration
Döner macht schöner

Propagandain der Feuerzangenbowle

Lieblingsposts im Dezember

Die Jahresendposts sind etwas durcheinander geraten.
Ich hoffe, Sie haben trotzdem Spass daran.
Ich habe mir gerade die Nägel mit Folie beklebt, so dass ich schick bin heute Abend. Es wird getanzt, getrunken und gegessen.
Ein bisschen Feuerwerk ist auch.
Aber da ist die Truppe gespalten wie immer.
Aber hey, Silvesterparty.