Tanz und Mensch und Impf

Als wir tanzten .Ein Film wunderbarer über einen Tänzer im georgianischen Nationalbalett, der das Leben kennen lernt, und die Liebe. „Im georgischen Nationalensemble gibt es keine Sexualität“.
Was dann halt nicht so ist. Er verliebt sich in einen anderen Tänzer. Schön sind all die Szenen aus dem Alltag, die Wohnungen mit den verglasten Veranden und die Familienstrukturen.

Ansonsten habe ich jetzt den dritten Tag nach der Herpes-zoster-Impfung, ja, die gegen Gürtelrose. Die erste Impfung habe ich zusammen mit der letzten gegen Corona bekommen, und es war anstrengend für mein nun recht schwaches Immunsystem. Es kämpft und macht Antikörper, soviel es kann. Für mich ist es sinnvoll. Als Kind hatte ich schon die Windpocken, der selbe Erreger ist das, er bleibt im Körper. Und dann ist die Gefahr eben groß, dass man später Gürtelrose bekommt.
Da es ein Totimpfstoff ist, macht man die abgeschwächten Symptome durch, kein Spaß. Aber zu 95% sicher, dass man eben diesen schmerzhaften Ausschlag nicht bekommt. Hoffen wir mal.
Jedenfalls geht es mir heute besser.
Nur dass alle geplanten Arbeiten im Haus nicht stattgefunden haben.
Was aber nichts macht, sie laufen ja nicht weg. Und die Illusion eines perfekten Haushaltes, eines aufgeräumten Kellers und eines ordentlichen Lebens pflege ich schon ne Weile nicht mehr. Die Unschärfe ist eingekehrt und macht auch zufrieden.

Oh, es ist okay
Alles auf dem Weg
Und es ist Sonnenzeit
Ungetrübt und leicht
Und der Mensch heißt Mensch
Weil er vergisst, weil er verdrängt
Und weil er schwärmt und glaubt
Sich anlehnt und vertraut
Und weil er lacht und weil er lebt…

Bei dem Konzert war ich….

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Man muss sie nur rufen

Köpfen, stupfen, weiter

Bodensee und Attentione

Martin Walser ist tot.
Es macht mich traurig, und das erstaunt mich.
In jungen Jahren mochte ich ihn gerne lesen. Und dann entdeckte ich John Updike und plötzlich war Martin Walser nicht der einzige, der so schrieb.
Und doch hatte er immer was Heimatliches. Ein Dorf weiter von seinem Geburtsort war mein Urgroßvater Lehrer und meine Großmutter wuchs dort auf. Mein Vater war dort im Sommer zu Besuch bei den Tanten. Sie waren sogar gleich alt, vielleicht haben sie sich getroffen.
Und seine Sprache kam von da und seine Erzählungen malten ein Blau in die Luft, und die Birnbäume am See und die Hopfenfelder im Hinterland.
Das Lied von der Fischerin vom Bodensee sang er mir vor…
……
Ein weißer Schwan ziehet den Kahn
Mit der schönen Fischerin
Auf dem blauen See dahin
…..

So dachte ich beim Schwanenhaus an das kleine Lehrerhaus, über das sich die Verwandtschaft nicht einig wurde und das man verkauft hat für wenig Geld. Heute, ja heute….
Die Zeit verging und Martin Walser wurde seltsam. Ich mochte mich nicht mehr mit ihm beschäftigen. Ein sturer alter Mann. Und doch bin ich traurig.

TAZ


Geht nicht gibt’s nicht

Attentione pickpocket Die Dame, die vor Taschendieben warnt, kommt ins Miniaturwunderland.

Unsere deutsche Barbie. Bevor ich gelyncht werde: ich finde sie niedlich.

Haka, noch etwas verzagt
Haka der All Blacks

Fischen, ganz einfach

Kratzbaum des Lebens

Wetter pfui. Der Boden ist feucht, und das doch nur fünf Zentimeter tief. Darunter ist er steinhart. Gestern haben wir versucht, einen Eisenstab in die Erde zu rammen. Wir kamen nicht weit.
Erst am Teich hat es geklappt. Jetzt thront halt dort der geschenkte Keramikvogel.

Ich irre verwirrt durch das Haus und suche Arbeit, die nicht so lange dauert. Lange dauern Keller aufräumen, Arbeitszimmer aufräumen und so weiter. Dazu habe ich keine Lust. Belege sortieren und zur Krankenkasse und Beihilfe zu schicken, käme vom Zeitumfang hin. Aber dann müsste ich wieder Formulare ausfüllen. Im Moment leide ich leider unter einer Formularallegie. Diese zeichnet sich schon lange ab, jetzt aber ist sie voll ausgebrochen. Ihre Symptome sind mit Übelkeit und Sehstörungen verbunden beim Anblick von Seiten mit behördlichem Kopf und freien Stellen zwischen Linien darunter. Eine Heilungsmöglichkeit gibt es vermutlich nicht. Einen Versuch mit kompletter Absetzung habe ich gestartet. Es besteht aber die Möglichkeit des Rückschlags beim einfachen Anblick von Stempeln. Ich bin also in einer labilen Phase.
Ich könnte wahlweise die Gartenbank streichen oder ein paar geschenkte Pflanzen einbuddeln. Es regnet aber.
So gammle ich durch den Tag, kochen ein bisschen, wische dies und das ab und gucke das Internet leer.

Schauen Sie mal

Es sind auch Menschen

Die Schule muss der Kratzbaum des Lebens sein.

Alex, ich bin stolz auf Dich
Man muss da hin, wo es weh tut

Xylem rulez

Barbie 1
Barbie 2
Sie haben es gemerkt? KI, man braucht die Leute nicht mehr.
Und so kam Barbie zu Ken. Really.
Nachtrag:
Barbieerfinder

The boy with the far away eyes. Mick zum 80.
Ratzi-fatzi-Mick

Russische Kinder können nie schwimmen, aber TANZEN

Ach so geht das.

Klimakleber in Klein Machnow. ‘tschuldigung.
Gabi geht zu weit.