Weiber und Wände

Heute ist ja Weiberfasnet. Fälschlicherweise wird der Tag auch Altweiber genannt. Nein Schnuckis, das ist der Sommer vor dem Herbst. (Wikipedia)

Aber wenn wir schon bei alten Weibern sind, klingt irgendwie nicht so nett, bunte Kleider können eigentlich immer sein, in jedem Alter.
Und das hier sind unglaublich nette alte Weiber.

She was doing him. Soso.

Kleidersuche für den 80. Geburtstag . Was für eine stilvolle Dame, und wie sie sich bewegt!

Und jetzt noch Musik mit alten Weibern.

Das Wort Weib kam ja früher im GegrüßetseistduMaria vor. Gebenedeit unter den Weibern. Und wurde abgeschafft.
Wobei der Ausdruck „Das ist ein Weib!“ durchaus von Respekt zeugt.
Ich glaube, ich möchte lieber ein altes Weib sein als eine ältere Dame.

Sowas gibt es also wirklich: internationaler Wettbewerb für Männer in traditionellen Kostümen. Manche tragen sogar Flügel, viele sind bewaffnet, einer hält Blockflöte und einer hat ne Windmühle auf dem Kopf.
Sie scheinen ihrem großen Vorbild nachzueifern.

Nicht angesprochen werden ist nicht so einfach, wenn man alleine unterwegs ist. Ich schau einfach an den Leuten vorbei, dreht mich ab und gebe einsilbige Antworten. Und sag dann, dass ich jetzt aufs Klos muss. Das erwürgt jedes Interesse. Im Flugzeug ist das schwierig, da gibt es andere Methoden.

Noch ein bißchen Kunst, dieses Mal sind die Wandmaler dran. Also die Graffitisprüher in edel.
Kreativer Umgangmit den Resten von Banksys Arbeit sieht man hier.
So sah es vorher aus.
Und Lula Goce macht große Wände überall auf der Welt.

Freud und Leid Geschwisterpaar

Der Tag heute war so anstrengend. Die Schüler haben den Frühling oder Hormone oder was anderes. Dann fällt einer noch voll aufs Gesicht und blutet schrecklich aus der Nase. Aber außer ein paar Schrammen und einer Pfütze bleibt nichts.

Über das Erdbeben kann ich nichts schreiben. Worte sind so banal, so viele toten Menschen, trauernde und heimatlose Familien, so viele kaputte und ehemals lebenswerte Orte so wie hier.

Eine Freundin aus Unizeiten ist wieder aufgetaucht. Das ist schön und wir werden uns bald treffen. Auf den Fotos sieht sie immer noch aus wie mit 22. Ich halt nicht, ist aber auch egal.

Zum Karnevalszug werden wir gehen, zu Veranstaltungen eben nicht. Es war immer ganz lustig, im Freundeskreis einen Abend zu verbringen, zu lachen und unbeschwert zu sein. Die Stunksitzung ist auch immer schön, die Abende auf den Kleinkunstbühnen hier in der Gegend finde ich aber noch witziger.

Angefangen hat es als Parodie auf den Sitzungskarneval in Köln.

Jetzt noch einiges aus der Vergnügungsecke Tiktok.

Freude am Alphabet

Adriano Celentano singt dieses Lied
chi non lavora non fa lamore

Ozzy in jung

Freddys Lied, sie fühlen es

Kulturelle Aneignung, Part II *

Liebe ohne Leiden…

Scottish love

Dazu hängen geht immer

Zu tief ist nie

Hilary erzählt von Donald

Bill macht was anderesm

Manatees!

Kind gibt Anweisungen

Sie machen einem doch alles nach

*
Die Schützenliesel gab es wirklich.
Danke an Geschichten und Meer

Charles!

Und heute hat Charles Darwin Geburtstag. Keine Angst, es wird hier weder großartiges Biologenpost noch ein Geburtstagsblog geben. Das alte Durcheinander wird weiterhin geboten.
Was kann aber ich dafür, dass zwei von mir sehr verehrte Menschen hintereinander Geburtstag haben?

Schon als Kind war er interessiert an Tieren und Pflanzen. Leidenschaftlich. Und die Liebe zur Naturwissenschaft zieht sich durch sein Leben. So genau beobachtet keiner vor ihm, obwohl man es hätte sehen können, dass die Lebewesen sich mehr oder weniger ähneln.
Und dass es Fossilien gibt, die kaum den heutigen Lebewesen gleichen und viel einfacher gebaut sind.
Er war vorsichtig mit seinen Aussagen, kannte die Macht der Kirche.
Und doch war die Welt nach ihm eine andere als vor ihm.
Alles Leben hängt zusammen, entsteht auseinander.
Die DNA kannte er noch nicht, auch nicht die Vererbungsgesetze. Es fehlten ihm die wunderbaren Mikroskope von heute. Und all die modernen Forschungsmethoden. Die es vielleicht nur gibt, weil es ihn gab und sein Wissen und seinen Mut. Er hat die Tür geöffnet für die Wissenschaft des Lebens.

Eine Freundin hat mir im Januar ein Foto des Riesenfaultiers geschickt, also eines Denkmals für Darwin, der das Fossil in Patagonien fand. Und sie war im Nachbau der Beagle. Sie hätte unter Deck nicht stehen können, sagt sie.
In Feuerland gibt es den Beagle-Kanal, den nahmen sie mit der Beagle damals. Eine wahnsinnige Strömung gibt es dort, erzählt die Freundin. Heute gibt es Touristentouren, mit Pinguinbesichtigung.

Eigentlich wollte ich hier die Doku des BR einfügen, aber die gibt es nicht mehr in der Mediathek.

Jetzt wieder der Vergnügungsdampfer Tiktok.

Mit ein bisschen Anleitung können auch die Kleinen hilfreich sein.
Eine braucht man, die einem Mut macht. Eine.
Och, ich nehm den Bus.
Rose Betts ich hatte sie schon mal vorgestellt
So ernten wir
Mein irisches Herz