Der Tag vor dem Kriegsende

Schluss mit der Nummerierung.
Wenn sie wieder nötig wird, setze ich sie fort.

Falls Sie sich fragen, was so in einem Gutachten steht über die AfD
Hier hat „fragdenstaat“ 17 Seiten veröffentlicht.
Es ist ein Ausbund an Hass und Lüge. Holen Sie tief Luft vorher.

Noch nicht genug? Kleines Bonbon.

Die AfD hat Klage eingereicht und sie mit einem Eilantrag verbunden. Sie möchte die Einstufung juristisch stoppen. Die Tagesschau erklärt die Zusammenhänge.

Donald gratuliert Friederich Merz nur knapp. Er und seine Spießgesellen haben sich wohl ein anderes Ergebnis gewünscht. Die Faschisten dieser Welt unterstützen sich über weite Strecken.
Ein Brief an Havard schickt diese Uni korrigiert zurück (Nachtrag: die Information ist nicht gesichert)

Robert Habeck wird nicht nur mir fehlen.
Seine Nachfolgerin bringt ihm großen Respekt entgegen.

Morgen ist Tag der Befreiung, oder der Kapitulation oder des Umsturzes, wie meine Mutter sagte. Wir sind übrigens nicht von den Nazis befreit worden. Das wäre schön gewesen. Und schon wieder riecht es nach ihnen.
Jedenfalls war es der Geburtstag meiner Mutter, der 8. Mai. So konnten wir immer zwei Ereignisse feiern. Da waren die Franzosen schon da in dem kleinen Dorf, als der Frieden verkündet wurde. Und es machte sich grosse Erleichterung breit. Dass der Führer sich erschossen hatte, erfuhr man erst später. Wichtig war, dass keiner der alten Männer mehr zum Volkssturm musste. Der Ortsgruppenleiter hatte allerdings schnell gepackt. Der Dümmste auf der Dorfschule damals, sagte meine Oma immer.

Der geheimste Raum des Kriegsendes liegt in Frankreich. Wim Wenders hat einen kurzen Film darüber gemacht.
Was heute vor 80 Jahren in Reims geschah.


Morgenroutine
Not for sale
KI kann niedlich
Hofstaat
Schau mal
Tassenmutation
Esskultur
Spielkultur
Stiftung Warentest
Kulturelle Unterschiede
Vater-Sohn-Ding
Maria rennt

101/ Ein Merztag und auch nicht

Was für ein Tag!
Eigentlich könnte ich aufhören zu nummerieren bei 100.
Herr Merz hatte sich gefangen. Die AfD ist gesichert rechtsextrem, was will man mehr. Jetzt sollen sie mal machen und klären, dass sie Politik für die Menschen im Lande machen. Dachte ich.
Allerdings ist heute Friedrich Merz zuerst durchgefallen bei der Bundeskanzlerwahl und dann gewählt worden. 18 Abgeordnete aus der Koalition hatten zuerst nicht für ihn gestimmt, dann 15 aber schon.
Ob das einen erzieherischen Effekt haben sollte? Ihm eine drüber geben, damit er weiß, dass nichts leicht sein wird? Die Abstimmung mit der AfD und die Kehrtwendung in der Schuldenbremse kann nicht jeder verzeihen.
Oder sind das die Enttäuschten, die kein Amt bekommen haben, aus der SPD? Es wird schon rauskommen, irgendwann.

Jedenfalls haben wir jetzt eine Regierung und die AfD ist zwar noch hämisch und impertinent, aber offiziell rechtsextremistisch. Der erste der neungewählten Abgeordneten ist schon ausgetreten: Sieghard Knodel aus Reutlingen.
Ich hoffe und wünsche mir, dass hiermit der Verfall der Partei eingeläutet ist.

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Ranga Jogeschwar berichtet aus seiner Kindheit, wie er in einer Spendenfigur aus seiner Jugend seinen Vater erkannte.
Das hier habe ich in einer Kirche in der Pfalz gefunden. Ich wusste nicht, dass es sowas noch gibt.


Leute gibt es
Noch mehr Leute gibt es

100/ Steffie und die anderen

Hundert Tage seit dem Tabubruch. Morgen wird Herr Merz Kanzler und Rot-Grün-Gelb ist Geschichte. Lars Klingbeil hat heute die SPD Minister und Ministerinnen vorgestellt.

Meine oberste Vorgesetzte, die Kultusministerin Frau Stefanie Hubig, zieht nach Berlin um und wird Bundesjustizministerin.
Ich glaube, das liegt ihr. Mit Schule hat sie immer gefremdelt, Kindergärten mochte sie sehr, trotz der kleinen Stühle, oder wegen.
Unter ihrer Verantwortung sind wir umgestiegen vom schuleigenen Abitur zum Zentralabitur. Allerdings nur halb, wie das so Stil hier ist, die Aufgaben kommen halb aus Mainz, halb von der Schule. Dafür haben wir auch nie bei G8 mitgemacht, wir haben seit ewig G 8,5, im Januar ist schriftliches Abitur, im März ist Mündliches und Schluss.
Man mag hier Zwischenlösungen. Mal sehen, wie sich das im Justizbereich in Berlin auswirkt.
Der Slogan „AfD halbieren“ wäre ein guter Ansatz.
Und wie sagte unser Ministerpräsident heute: „Ein guter Tag für Rheinland Pfalz“.
Wenn ich richtig gezählt habe, haben vier Minister und Ministerinnen mit Rheinland Pfalz zu tun. Karin Prien kommt ja auch von hier, sie ist in Neuwied aufgewachsen, Patrick Schnieder und Frau Verena Hubertz kommen dazu. Na dann.

Herr Scholz bekommt seinen Zapfenstreich, Frau Baerbock geht nach New York zur UN und von Herrn Habeck weiß man noch nichts. Herr Lindner hat dafür gerade einen Hund überfahren.

Bei t-online gibt es eine schöne Zusammenfassung der Amtszeit von Frau Baerbock. Ich mag das Frische an ihr, das Mutige. Sie scheut niemanden und geht manchmal zu weit, das macht aber nichts. Schade, dass sie weg ist. Wen beschimpfen jetzt die Russen-Trolle im Internet?
Putins digitale Armee hat sich ja sehr an ihr abgearbeitet.
Ihr Gruß an den Nachfolger

Mögen Sie hören wie Herr Klingbeil tickt? Im Podcast „Alles gesagt“ antwortet er auf viele Fragen und man erfährt einiges über seine Herkunft und seine Motivation. Er wirkt aufrichtig und besonnen. Nehmen Sie sich Zeit.


Sie lesen den Text, und Sie hören ihn auf Österreichisch. Es haben sich Menschen zusammen gefunden, um das perfekte Gulasch zu kochen.

Das Gulyáshús (wörtlich Hirtenfleisch) der Puszta war zunächst eingekochtes, dann getrocknetes Fleisch, das die Hirten auf ihren Wanderungen leicht mitnehmen konnten, und das mit etwas Wasser in einem Kessel wiederbelebt wurde. Paprika war keiner enthalten, schon allein deshalb, weil er als Pflanze der Neuen Welt bis mindestens ins 17. Jahrhundert in Ungarn unbekannt war. Gewürzt wurde in der Puszta, wenn überhaupt, mit ein wenig Zwiebel, eventuell getrocknetem Ingwer und ein paar Pfefferkörnern.

(kostenlos mit Anmeldung)
Gulaschwettkochen


Halleluja
Wegen der Kinder