The Shard

Noch ne Aussicht. Wie versprochen, The Shard ist das höchste Hochhaus, aus dem man auf London gucken kann. Bis zum 72. Stockwerk kann man hoch, sollte aber vorher buchen. Zuerst gibt es Aufzug, der Rest ist zu Fuß zu machen.
Es ist alles etwas lieblos, aber man kann in der Warteschlange witzige Bilder gucken und man wird fotografiert wie im Fantasialand. Oben gibt es einen verglasten Rundgang und es stehen Barhocker rum. Kellner ziehen ihre Kreise, ein Standuptyp erzählt was über Pelikane und man schaut auf London. Und was denke ich? Oberhausen. Man sieht sehr weit hier, aber auch nur London. Der Bahnhof London Bridge von oben sieht toll aus, aber dann bin ich mich gelangweilt nachdem ich ne Weile Zug rein, Zug raus geguckt habe. Und ich weiß warum. Die Menschen sind zu klein als dass man sie sieht. Es sieht aus wie so ne Spielzeugeisenbahn. Dafür stehen die Fenster schräg, so dass man ein wenig das Gefühl hat, nach vorne zu kippen.
Die Begeisterung in der Gruppe ist überschaubar, dafür können alle auf’s Klo mit Aussicht. Ich hab‘s gelassen, genug Grusel für heute.


Ein bisschen Wahlkampf

Und ein Haka

Wanderturm
Falls Sie Fragen haben, was das soll

Blechtrommel mit Dreieck

Ach so spricht man das aus

Ach Donald

Brat Kamela

Too young to be president, but

Lied im Wald

Man riecht den Clip

Lieblingsposts im Juli

Unterbrechen wir kurz die Londonserie und werfen uns auf die Posts bei Mastodon. Ich kann es nur empfehlen, viel Information und nette Dinge.
Dem Hass begegnet man hier nicht, nur netten Leute.
Ab und an schaue ich noch bei Twitter vorbei weil ein paar Leute nicht umgezogen sind, die ich gerne lese. Huiuijui, Gift und Galle wird verbreiten. Das machen meinst Accounts ohne Gesicht und eigene Einträge. Wenn Sie also mal ne Russenbotparty erleben wollen, da ist was los. Aber die Leute aus Sankt Petersburg werden langsam lustlos. Immer die selben unpassenden Kommentare mit blauem Herzen und Beleidigungen von Grünenpolitikern. Bei Tiktok übrigens auch. Haben die keine Kantine da, wo sie sich mal austauschen können? Tun sie vermutlich, kommt aber nix rum bei.
Naja, hier bei Mastodon ist es nett. Ich nutze übrigens Ice Cubes for Mastodon zum Lesen und Schreiben. Das ist ne App, die zwar am Anfang schreiende Farben bietet, aber man kann alles einstellen und ändern. Links eine Leiste, in der Mitte Beiträge wahlweise der eigenen Instanz, Lokal bei mir fnordon.de, Startseite mit anderen Abonnierten oder Föderiert mit Vorschlägen anderer Instanzen. Rechts kommen die Mitteilungen, also Briefchen von anderen Menschen mit Sternchen, Text oder privat. Ich kann es nur empfehlen. Wenn man also weg will vom Hass….

Jetzt aber die Lieblingspost.

Darwin unter Palmen

Ich versprach Aussicht, es kommt Aussicht.
Sky Garden am rechten Themseufer liefert Palmen und Baumfarne im 37. Stockwerk mit Aussicht. Das Ticket für die Terrasse ist kostenfrei, doch bis September ausgebucht.
In zwei Restaurants bekommt man Menu mit Aussicht. Sie lassen uns schon früher rauf, wir müssen uns nicht in der großen Schlange anstellen und können schauen soviel wir wollen.
Die Sonne scheint, die Themse glitzert. Es ist fantastisch. Das Essen in Darwin‘s Brasserie ist auch sehr gut. Wie immer esse ich zuerst und denke dann an Fotos. Vermutlich kann ich nur fotografieren wenn ich satt bin. Der Kellner steckt mir noch eine Visitenkarten zu, ich möge ihn bei Trivago doch loben. Ich lobe ihn hier, er war wirklich sehr zuvorkommend.


Er hat Greenwich gesagt, er hat Greenwich gesagt, bei 5:27 Uhr.
Seit ich rumkränkle benötige ich etwas Futter für‘s Gehirn. Im Stehen wird mir schnell schwindelig und ich huste und schnupfe rum, so dass Gesellschaft nicht angebracht ist. Und so höre ich den Astronauten Matthias Maurer beim Podcast Alles gesagt?
Er hält 9 Stunde durch.
Wie interessant ist das denn! Er berichtet von den Tests zu Aufnahme und worauf man achtet. Man will nämlich keine Alphatierchen dort oben.
Und das Sportlevel ist auch nicht so hoch wie ich dachte.
Gesund muss man sein und teamfähig. Dass dorthin Astronauten heimlich Münzen mitnehmen um sie danach teuer zu verkaufen, wusste ich nicht. Und dass es wider Erwarten in der Station nicht stinkt, habe ich auch jetzt erst erfahren. Er hat Materialwissenschften studiert und nicht Luft- und Raumfahrt, was im Endeffekt geholfen hat.
Die Bahn der ISS liegt übrigens so schräg, dass die USA und Russland sie erreichen können. Über Russland fliegt sie tags, damit die Wissenschaftler abends mit der Metro heim können. Die Amerikaner müssen nachts arbeiten. Es gibt richtige Arbeitszeiten, Feierabend und freie Tage an Bord. Es war mal anders, aber da sind die Leute fast verrückt geworden.


Erst mal drauf kommen

Wenn alle Jungs mit müssen

Tänzchen

Ingo und Elke