Markus

Ich muss mit Ihnen über Markus reden, ja, über den mit dem Osterei.
Ich mache mir große Sorgen. Ich glaube nämlich, dass er von einem Dämonen besetzt wurde, oder ein paar Aliens. Das ist doch nicht mehr normal. Er verbietet das Gendern in Bayern und bittet die Schüler, entsprechende Lehrkräfte zu melden, die dagegen verstoßen. Dann versteigert er ein Osterei mit seinem Gesicht drauf. Ich bitte Sie! Das muss ein Alien sein.
So haben wir uns heute aufgemacht ins Kloster Banz, Sitz der CSUeigenem Hannns Seidel Stiftung. Neben dem Kloster gibt es eine schöne Barockkirche. Dort habe ich zwei Kerzen aufgesteckt, eine für kranke Freunde und die andere für die CSU, also für Markus. Dann habe ich der dortigen Muttergottes erzählt, was das mit dem Gendern auf sich hat und was der Markus für einen Quatsch macht. Ich glaube, mehr kann man nicht tun. Da muss ne höhere Gewalt ran. So kann das nicht weiter gehen. Immerhin hat der Club das große C im Namen und argumentiert laufend damit.
Wenn also die Muttergottes nichts machen kann, steht’s bös um Bayern.

Im Museum gab es noch ne Mumie, Fischsaurier und mehrere versteinerte und ein ausgestopftes ägyptisches Krokodil. Das war ein Zeichen, das muss ein Zeichen sein. Ich habe einen Auftrag.
(Herzog Maximilian von Bayern, der Papa von Sisi, hat es übrigens von einer Orientreise mitgebracht.)

Pflanzennerds

Wenn wir irgendwo hin fahren, schaue ich zuerst, ob es da einen botanischen Garten gibt. Ich mag halt gerne Pflanzen gucken. Ich muss nicht unbedingt die Namen wissen. Aber wenn ich eine schön oder toll, oder beides finde, interessiert es mich doch.
Manchmal überkommt mich der Wunsch, sie im Garten oder im Haus zu haben. Und manchmal klappt das auch. Ob sie sich dann wohl fühlen und überleben, steht auf einem anderen Blatt.
In der Garage habe ich ein Kistchen mit Samentäschchen besonderer Arten. Und in der Wohnung gibt es verschiedene Ecken, wo Samen lagern, die es nicht kalt haben dürfen.
Unterwegs kommen Samen mit, die einfach interessant aussehen. So gibt es Bäume in Athen auf einem großen Platz, die ich noch nie gesehen habe. Über Google Bildersuche, ich Fauli, komm ich schnell auf die Art.
Brachychiton populneus.
Eigentlich ist es ein australischer Baum, die Aborigines essen die Samen und die Wurzel, aus dem Bast werden Seile gemacht.
Und irgendwer fand es passend, sie nach Athen zu verschleppen und auf den Syntagma Platz zu pflanzen.

Ich bin ja nicht allein auf der Welt. Dieser junge Mann hat einen wunderbaren Flur für die Pflanzen seines Herzens gefunden.

Noch ein paar PflanzenTikToks
Musik ist überall
Vitrine in grün
Es geht auch zurück
Palmen putzen

Und noch was anderes.
An manchen Tagen ist die Welt genau so
Meeting