Tag 69/ Pinguine und Tomaten

Trump hat die Zölle erhöht, weltweit. Sogar eine kleine Insel mit nur Pinguinen hat es erwischt. Aber er hat, glaub ich, Russland vergessen.
Dafür habe ich heute in einem Geschäft eine Pringles Dose auf den Kopf gestellt.
Die Formel für die Zölle hat er wohl von ChatGPT. Volkswirte kennen sie nicht.

Heute ist jedenfalls schon wieder ein sonniger Tag. Ich werfe Töpfe mit Pflanzen weg, die draußen den Winter nicht überlebt haben. Eigentlich habe ich es auch nicht anders erwartet. Die Trichterwinden kommen wieder. Die Samen sind im Boden. Die kleinen blauen Astern schaffen es mal, mal nicht. Dieses Jahr war „mal nicht“. Die Löwenzähnchen haben wider Erwarten noch Grün, die restlichen Buchsbäumchen haben die Zünslerraupen zerfresse. Schade.
Die „Guten“ stehen eh im Wintergarten mit Pflanzenlampen. Alle sehen fit aus, außer der Zitronenbaum, der hat ein paar trockene Äste. Jetzt sähe ich noch ein paar Tomatensamen aus. Bin gespannt. Die Profis haben schon Mitte März losgelegt.

Ein kleiner Ausflug mit Aussicht und Essen rundet den Tag ab. Was haben wir es schön hier.


Mampf!

Freunde, wenn sie kommen

Sonneberg

Cleverle

Goethe lebt

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Formel

Länder

Kamela

Tag 68/ Backfisch und Kupfer

Die Physio hat mich heute gekillt: Rippen!
Ich sag es ihnen zum feste Merken: holen Sie sich nie nie Rippenbrüche. Die bleiben Ihnen für sehr sehr lange.
Ein Gang über den Markt bei Frühlingssonne kann ich nur empfehlen. Die Händler sind wieder da, es gibt Honig, Kartoffeln, kleine Kopfsalätchen und Fisch. Sogar zwei Mal Fisch! Der eine hatte nur geräucherten, der andere machte Backfisch ganz frisch. Zwei kamen mit!
Eine Bekannte erzählt dann was Schlimmes, was mir den Tag verdunkelt. Ach herrjee!
Dann gibt es Rumliegen, wegen Rippen, ein bisschen schauen, was der Mann da in den Alpen macht. Er ist im dritten Jahr und hat jetzt schon den zweiten Besuch einer zauberhaften Biologin. Sie zeigt ihm die besonderen Pflanzen auf seiner Alm. Nach dem ersten Besuch war schon zu sehen, dass er plötzlich einen Blick dafür bekam, wie schön!
Jetzt zeigt sie Brunnenkresse und Sauerampfer.
Ach ja, er hat sein Zelt abgebaut, das Deck an einen Nachbar verkauft und das eine Häuschen ausgebaut. Im neuen Ofen kann man Kuchen backen und die Dusche glänzt kupfern. Die Vorhänge näht er selbst, und eine neue Treppe gibt es auch. Die Küche wird gefliest und neue Lampen machen alles heimelig.
Was aus dem anderen Haus wird, weiß ich noch nicht. Es ist ne Werkstatt drin und ein Teil als Schlafraum abgetrennt. Nichts ist isoliert.
Aber ich dan Film ja noch nicht zu Ende geguckt.


Ausflug mit Gefängnis
Gute Ideen
Um‘s Eck
Harmonie ist alles
Vincent


Perspektiven
New Christ
Normale Dummheit und künstliche Intelligenz
Irrsinn Teil 2

Tag 67/ Das Meer versprechen

Habe mir vorgenommen, mir nicht die Lebensfreude nehmen zu lassen.
So war ich heute mit einer Kollegin im Kino, das war schön. Der Film war sehr berührend. Es geht um einen Lehrer in Spanien, der in der Zeit des Bürgerkrieges in einem Dorf unterrichtet. Und weit weg von der gängigen Pädagogik mit den Kindern kleine Büchlein herstellt zu den Themen, die sie interessieren. Die Kinder beginnen ihn zu lieben. Er wird angefeindet vom Dorf, und was aus ihm wird, erfährt man erst zum Schluss. Die Geschichte drumrum erzählt von einer jungen Frau, die wissen will, woher der Vater ihres Großvaters kommt. Und sie trifft auf Menschen, die Massengräber aus der Francozeit ausgraben. Und sie trifft auf Mitschüler ihres Großvaters.
Ich musste ein bisschen weinen ob all der Grausamkeiten Menschen und der Menschlichkeit und der Fähigkeit dieses Lehrers.

Der Lehrer, der uns das Meer versprach.

Spass am Bad
Wir schaffen das
Wohnen wo man will
Nimm das!