Scharnier und Marianne

Die Kühlschranktür zickt. Seit Tagen schon macht sie was sie will. Mal steht der Kühlschrank auf, einfach so. Oder er geht nicht mehr zu. Man muss Gewalt anwenden, dann kracht es laut und deutlich. Es hilft auch nicht, die Flaschen aus der Tür umzupacken. So fotografiere ich das Scharnier und die Kennzeichnung unten an der Gemüseschublade. Und schicke alles per Mail an den Herrn Elektriker. Er ist schon längst in Rente, arbeitet aber einfach weiter. Und heute Abend erscheint er dann mit zwei neuen Scharnieren. Er macht erst das Blatt ab und dann die Scharnieren. Und schon steht die Tür am Boden. Das hat sie nun davon. Die Scharniere werden angeschraubt und schwupps, hängt das Ding wieder. Jetzt weiß ich auch, dass der Kühlschrank einen Magnetverschluss hat. Sauber und satt schließt sie. Und ich bekomme sie kaum mehr auf.
Es gibt noch ein Glas Apfelsaft, einen Café und ein paar Geschichten von Dorf zu Dorf und weg ist er.


Ich bin verzaubert. Sie wissen ja, wie sehr ich Leonard Cohen mag. Und dass ich im letzten Jahr dringend nach Hydra musste, und sein Haus und seinen Platz am Meer gefunden habe. Und auch glaubte, dass am Nebentisch der kleinen Cocktailbar seinen Sohn sitzt.
Jetzt gibt es eine Verfilmung seiner auf Hydra alsSerie So long, Marianne vorab in der Mediathek.
Hydra! Mein Herz!

Leo, Oktober 2023
Hydra, im Oktober 2023

Das ist seine Aussicht, das ist sein Sitzplatz und das ist sein Schild.


Einordnung der heutigen Ereignisse in Thüringen


Fachbereiche

Muffel

Man muss schon alles sagen

Freude

Superfest

Ist Deine Oma Single?

Die Douven

Sieh mal an

Botanik rulez

Botanik 2

Alles klar.

Vandalenkind

Ein Lied

Noch ein Lied

Und noch eins

Apfel und Kunst

Wenn ich die Augen schließe, sehe ich nur Äpfel.
Gestern war dann ein bisschen Abwechslung im Programm. Kennen Sie den Skulpturengarten am Stammheimer Schloss in Köln? Ich kannte ihn bisher auch nicht. Er liegt direkt am Rhein, hat viele alte Bäume und sehr interessante Skulpturen sind auf den Wegen und Wiesen zu finden
Das Schloss gibt es längst nicht mehr.
Am seitlichen Eingang gibt es noch eine kleine Naturstation im Rahmen ‚Essbare Stadt.‘ Was war da gestern? Genau, Apfelfest. Allerdings gab es keinen Apfelsaft. Die Äpfel waren verfault dieses Jahr.



Apfel schälen mit Rasierklinge, geht das?Der Standard hat versucht, das nachzubauen, was gerade rumgeht an Videos.


Vor einigen Jahren habe ich davon gelesen. Es gibt Familienbande zwischen der Familie Joel mit der Familie Neckermann und die sind nicht schön.
Auch heute noch gibt es keine Einsicht oder Erkenntnis. Alles war ja gut, sagen die einen. Und die anderen hatten auf Mitgefühl gehofft.

Kenne Sie sich aus mit Verschwörungstheorien? Es gibt erstaunlich viel abstruses Zeugs, dass sich das Leute ausgedacht haben. Hier kann man schauen, ob man sie alle kennt.Wimmelbild zu Verschwörungstheorien


Schuld, achuld, Schuld!
Wo laufen sie denn?
Häkelpaket
Häkelpaket 2
Diese Öhrchen.
Boaaah!
Gute Idee.
Ukraine und Bad Ems
Nuhr die Rechten

Radio Button

In der Kindheit gab es kaum Fernsehen. Kindersendungen waren dünn gesät. Und als das Interesse für Musik aufkam, war das Angebot mau. Disco halt, und eben der Musikladen. Ich glaube, der kam auch recht spät in der Nacht.
Und dann eben das Radio. Den Südwestrundfunk mit Popshop konnten wir nicht empfangen, im Süddeutschen Rundfunk kam nur Zeugs aus der Villa Berg, viel klassische Musik halt.
So blieb mir der AFN, der Radiosender der Amerikanischen Steitkräfte in Stuttgart.
Wow! Was für eine Musik! Und Country gab es auch. Die machten da wenig Unterschied zwischen Rock und Pop und Nashville. Meine ersten Platten waren von Johnny Cash und Neil Diamond. Ich weiß bis heute nicht, wo ich die gekauft habe. Einen Plattenladen hatten wir nicht. Ich muss irgendwie nach Stuttgart gekommen sein.
Später im Studium war ich dann im Sendebereich des SWF 3, aber ich mochte gerne Hörspiele und die gab es im WDR und im NDR.
Irgendwann kam ich auf den Trichter, mir einen Weltempfänger zuzulegen. Radio aus aller Welt, der Knaller.
Als ich dann anfing zu arbeiten, war wenig Zeit mir Stationen auf der ganzen Welt rauszusuchen und ihrer Musik zu lauschen. Aber der Weltempfänger steht heute noch auf meinem Schreibtisch, mit ganz langer ausziehbarer Antenne. Ja, ich weiß, Internetradio. Aber an den Charme der kleinen Kiste kommt kaum was ran.
Und Kurzwelle kommt überall auf der Welt hin, keine Staat kann sie abschalten, so wie das mit dem Internet in Diktaturen leider ist.

Mein kriegsversehrter Onkel hatte mich drauf gebracht. Er war ein Held mit Eisernem Kreuz, der die Schlacht bei Monte Cassino überlebt hatte.
Es muss ein Gemetzel gewesen sein, er sprach nicht drüber. Seine Hände und Arme waren so zerschossen, dass sie steif waren und er kaum mehr den Knopf am Radio betätigen konnte. Trotzdem hörte er Sender aus aller Welt über Kurzwelle, den ganzen Tag lang.

Jetzt bin ich irgendwo auf einen Link gestoßen, da kann man weltweit Radiosender auf einer Landkarte raussuchen.
Ich bin sehr sehr sehr angefixt.
Und es gibt tatsächlich noch die Radiocharts


Jimmy
Botanik, sinnvoll eingesetzt.
Männer international
Was gelernt
Noch was gelernt
Wischi waschi
Jimmy
Songs of the horizon
Die Leiden der IT
Erziehung Erwachsener
Nie mehr vermalen.