Da capo

Dass mein Beitrag von gestern polarisiert, war klar.
Wenn ich wütend bin, werde ich polemisch.
Kommentare, die aber erklären, dass alles im Osten falsch lief, weil die Parteien sich nicht um die eigentlichen Bedürfnisse der Bevölkerung kümmern und es im Übrigen einer anderen Staatsform bedarf, veröffentliche ich nicht.
Es sind doch Eure eigenen Leute, die ihr die letzten 30 Jahre gewählt habt in die Parlamente, dann müsst ihr Euch darum kümmern oder eben selbst kandidieren. Es sind nicht immer nur die anderen. Und wenn ihr in Thüringen jetzt eine Westnazi wählen wollt, bitte, macht das. Das ist aber Eures und die Kommentare müsst ihr Euch schon gefallen lassen.
Und Demokratie abschaffen? Das macht ihr gerade selbst.
Es tut mir nur so leid um die Vernünftigen in Eurem Land, die Angst vor Euch haben. Liebe Thüringer, wollt ihr das wirklich?
Schaut mal beim Wahl-o-mat nach, nicht dass nachher wieder Leute sagen, sie hätten nichts gewusst. Hatten wir ja schon mal.

Es gibt eine Studie, die belegt, dass in Sachsen im Landesparlament die Strategien der Nationalsozialisten angewendet werden. Die Partei ist gesichert rechtsextrem. Die Wähler wissen das, und wählen sie. Also, was sind sie dann auch? Eben.

Ein Gruß an die AfD-Wähler im Osten


Quelle


Gut gesprochen
Doingdoingdoing
Waldwesen
Und ab…
Listen, please…
Bilbohäuschen
Sie können mieten und sich ein Eselchen kaufen

Der Osten wird blau

Thüringen hat 2 Millionen Einwohner. *

*Also, jetzt genauere Zahlen. Thüringen hat 1,7 Mio Wahlberechtigte.
60% davon, also 1,02 Mio, wollen AfD, BSW oder die Linken wählen. Alle drei Parteien sind russlandnah. Es werden nicht alle wählen gehen, aber
bei den Nichtwählern kann ein ähnlicher Prozentsatz vermutet werden.

(Um davon 60 % wollen Parteien wählen, die russlandnah und nicht sehr demokratisch eingestellt sind. Das sind also 1,2 Millionen. )

Nehmen wir an, sie gehen nicht alle wählen, so wird es vielleicht 1 Million sein, die finden, ein Putin täte uns gut.
Was wollen sie eigentlich? Wohin wollen sie eigentlich? Wollen sie den Herrschenden eins drüberbraten? Toll gemacht.
Ich finde alles, was die Rechten verbreiten ekelhaft und menschenverachtend.
Und jetzt, nach dem Anschlag in Solingen, drehen sie völlig am Rad. Und die Leute mit. Wie wäre es mal mit Nachdenken?
Vielleicht brauchen wir mehr Polizei, möglicherweise. Vielleicht brauchen wir schnellere Verfahren. Auch das.
Das wären konstruktive Vorschläge. Aber der Hass treibt die Meute um.
In Sachsen sind die Umfragen ähnlich. Führende Kraft ist die Partei ohne Humor und Herz, nur Hass zieht sich durch Sprache und Gesichter.
Leute, die keine Argumente haben, keine Vorschläge, werden gewählt.
Man zieht dann schon seine Schlüsse. Die Hälfte der Leute wollen einen Führer, anders kann ich es nicht sagen. Vielleicht, also nur vielleicht hülfe eine Fahrkarte nach Moskau? Dort führert es den ganze Tag und die ganze Nacht.
Ich jedenfalls will meine wackelige Demokratie behalten.
Ich will den Bürgermeister im Fitnessstudio treffen und fragen, wie sieht es mit der Strasse aus? Wie ist die Stimmung im Gemeinderat?
Wir können mitwirken, wenn wir wollen.

Nachtrag:
Redner haben abgesagt aus Angst vor der kommenden Regierung

Quelle: Dawum


So sehe ich das auch
I want to break free
Hakababy
Imponieren Teil 1
Imponieren Teil 2
Imponieren Teil 3
Ein Lied
Schnarch
Genau so geht es
Aufgeknöpft

Ephraim

Das Israelbild meiner Jugend hat Ephraim Kishon geschaffen. Seine wundersamen Geschichten über das Leben in Tel Aviv und all die Besonderheiten haben mich geprägt. Sie sind sehr lustig und sehr tiefsinnig. Die Geschichte vom Nähkästchen in Haifa, eines der wenigen Antiquitäten in ganz Israel, ist amüsant, da es immer im Land rum wandert wie so ein Wanderpokal. Die Gedanken dazu, warum es in Israel keine Antiquitäten gibt, und nie geben wird, weil man sie zurückgelassen hat, muss man sich selber machen. Auch die Geschichte des Mannes, der anfängt, einen Graben zu graben, quer durch die Stadt zum Meer, und man lässt ihn einfach ohne Rückfrage seine Arbeit machen, hat mich auch sehr geprägt. Er hieß Blaumilch und der Kanal wurde dann Blaumilchkanal genannt. An den Folgen trage ich noch heute. Ich frage Menschen, die irgendwelche Straßen aufreißen, danach, was sie denn hier genau tun.
Dann gibt es die Waschmaschine mit Freiheitsdrang, die im Schleudergang den Weg Richtung Ausgang gesucht hat. Ich konnte mir auch so gut das Fernsehprogramm vorstellen mit den jemenitische Volksgesänge. Als ich die dann tatsächlich mal gehört habe, wusste ich genau, was er meinte. Die beste Ehefrau von allen war dann später nicht mehr seine Frau. Er hat erneut geheiratet und zog nach Europa. Das Schicksal seiner ganzen Familie habe ich erst sehr viel später erfahren. Seine Geschichten und der Humor kommen aus einem tiefen Schmerz und aus großen Verlusten. Und man spürt keinen Hass, nirgends, nur tiefe Verbundenheit allem Menschlichen gegenüber. In Deutschland hatte er den meisten Erfolg. „Ich verspüre Genugtuung darüber, dass die Enkel meiner Henker in meinen Lesungen Schlange stehen“. Das kann ich gut verstehen. Den jüdischen Humor haben wir nicht mehr im Lande, das fehlt sehr.
Er wäre heute 100 Jahre alt geworden.

Nachtrag


Motivation ist immer gut
Sie hat eine Kuh auf dem Arm! Wow.
Unglaublich
90 und zufrieden
In der U8 vergessen
Ausspracheübung
Gez 1
Gez 2