Selbsterklärend

Gestern Abend waren wir auf einem Konzert, öffentlich, ohne Eintritt und man brachte sich Essen und Trinken mit.
Ein Sänger begleitet sich mit der Gitarre, und steht zwischen zwei Boxen und seinem Mikro. Und dann fängt er an zu reden, wann er was und warum geschrieben hat. Und ich stelle fest, dass ich es noch nie leiden konnte, wenn einer seine Musik erklärt. Ich mag es auch nicht, wenn jemand seine Fotos erklärt, oder seine gemalten Bilder. Sie berühren mich, oder tun es eben nicht. Ich kann dann immer noch fragen, wenn ich was dazu wissen will. Kunst ist einfach da. Auch Bücher haben keinen Anhang in dem der Schriftsteller genau erklärt, warum er gerade zu dem Zeitpunkt das Pferd auf die Lichtung traben lässt.
Bob Dylan kommt, singt und geht. Es gibt dann später genug Leute, die an den Lieder rumdeuten. Das ist nicht Aufgabe des Künstlers, er schafft etwas, was bleibt und rührt.

Ein paar Londonbilder habe ich noch. Keine Angst, keine Kunst und ohne Erklärung☺️.


Bei Laune halten

Hochheiraten

Fachsprache

Uran auf Navajo Land

Kehrwoch

Libellen

You‘ll do it better

So geht Rhetorik

Childless catladies

Ich bin die Älteste 🤣

Ackercatering

Dorfleben, genau so

Sprache, so einfach

Bitte sofort nachschauen

Zwei Museen und ein Video

London geht nicht ohne Museen, jedes Mal muss ich in die zwei großen. Die Tate haben wir ausgelassen, das hätten uns die Jugendlichen in unserer Gruppe nicht verziehen: noch ein Museum!!
So haben wir versprochen, dass jeweils nur 2 Stunden pro Museum geplant sind.

Das British Museum war völlig überlaufen. Wir hatten Karten reserviert, aber das haben vermutlich eine Million anderer Menschen auch. Dass das im Natural History auch so war, kam nicht überraschend. Also wenn ich ne Seuche wäre, hier würde ich anfangen. Naja, man hatte kaum Ruhe etwas anzuschauen. Die Fundstücke aus der Akropolis haben wir aufgesucht. Man gibt sie wohl immer noch nicht Griechenland zurück. Früher gab es die Ausrede, dass die Griechen ja keinen richtigen Platz dafür hätten. Sie haben aber jetzt extra ein Museum dafür gebaut. Welche Ausrede jetzt gilt, weiß ich auch nicht.
Oder wie der Freund sagt: „They plundered a lot of nations.“

Das Natural History wurde ziemlich umgestaltet. Der Eingang ist pfuschneu, ein Bronzedinosaurier zwischen Baumfarnen und Felsblöcken, wurde 5 Tage vor unserem Besuch eröffnet, und sieht gigantisch aus.
Auch innen sind einige Abteilungen umgestaltet. Für die Sonderausstellung zu den Vögeln hatten wir leider keine Zeit, also ein andermal. In Darwins Garten konnten man sogar picknicken, was wir auch taten.
In der abgelegenen Geologieabteilung war etwas Ruhe und man konnte sich gut damit beschäftigen. Der Eindruck von früher, dass es nur ein Lager für Ausstellungsstücke ist, ist nun völlig weg. Ich komme wieder.

Am U-Bahnhof Tottenham in der Nähe zum British Museum sind wir in zwei riesige Videoinstallationen gelaufen. Outernet London heißt, wenn ich das richtig verstanden habe, die Firma, die künstlerische Videoinstallationen zeigt mit wechselndem Programm.
Hier hab ich ein Video davon hochgeladen


Neuigkeiten zum Reiswaschen

Der Mann ist clever

Wählen gehen

Ach ao geht das

Es ist nie romantisch 1
Teil 2

Überraschung

Man braucht nicht viel

So auf ne Vernissage

Und die Wurschd is weg

Gute Idee

Niederbayerische Trotzreaktion

Traumjob

Wohnmobil

Zeigen und nachmachen

Strange

Sie kennen die Warnwesten, die jeder im Auto haben muss für eventuelle Unfälle? London ist voll davon. Und wenn irgendwo ne Warnweste zu sehen ist, sind gleich zwei weitere nah dabei. In ihnen stecken Berater und Beraterinnen. Wenn Sie am Busbahnhof vom Ankunftssteig nicht zum Abfahrtssteig finden: Warnweste fragen. Wenn sie vor dem British Museum nicht wissen, welcher Aufgang zu nehmen ist: Warnweste fragen. An den U-Bahn Stationen sind sie auch zuhauf. Die haben aber auch noch Kontrollfunktionen, es soll niemand über die Absperrung springen um zu sparen. Sie sind immer auskunftsfreudig.
Außer es geht um Sachen, die außerhalb ihres Aufgabenbereichs liegen. Would you please tell me where the lift is?
Oh, no, I don‘t know.I‘m so sorry.
……where we can find the other entrance?
Oh no, I don’t know. I‘m so sorry.

Ich glaube, wenn am frühen Morgen alle Warnwesten in London instruiert werden bevor sie dann zu ihren speziellen Arbeitsplätzen strömen, üben sie im Chor: Oh no, I don’t know. I‘m so sorry.

Wenn wir schon bei Bemerkenswertem sind. Unter der Themse gibt es einen Tunnel für Fussgänger. Er kostet nichts und man kann den Lift benutzen.

Seltsames findet sich auch am Wegesrand. Der Stier steht in Heathrow in der Wartehalle, als Werbung für die Stadt Lêon in Kastilien in Spanien.
Die Ente schwimmt im Hafen und die anderen Tiere künden an, wen man in diesem Schnellimbiss verspeisen kann.


Wem Gott will rechte Gunst erweisen,

Den Text kenne ich von meinem Vater

Wem Gott will rechte Gunst erweisen
den schickt er in die Wurstfabrik
und lässt ihn in die Blutwurst beißen
und wünscht ihm guten Appetit
und gibt ihm noch en Schinken mit.

Quelle

Das sang mit Vater auch immer

Geduld, nur Geduld