Was mich mehr aufregt als alles andere:
Das US Militär will Transpersonen ausfindig machen und entlassen. Die Ausgrenzung anhand geschlechtlicher Merkmale nimmt Fahrt auf.
Es gibt sie einfach, Menschen mit unklaren Geschlechtszugehörigkeiten.
Das ist nicht ihr eigener Beschluss.
(Achtung, jetzt kommt ne Biostunde.)
Das sind einmal die Geschlechtschromosomen.
XX, das sind Frauen, ok. XY sind Männer, claro.
Es bin aber auch andere Kombinationen.
Klinefelter nennt man es, wenn man XXY hat.
Und dieses Menschenkind ist dann noch im Hormonen behandelt worden
So gibt es auch Frauen mit nur einem X Chromosom , also X0.
Hier zum Beispiel eine Frau mit Turner Syndrom
Bei ihr sind die Merkmale nicht so stark ausgeprägt.
Es gibt auch XYY wie hier zum Beispiel .
Es gibt dann noch Menschen, die beides sind, Mann und Frau, man nennt sie Hermaphrodithen, und welche, die genetisch Mann, körperliche Frau sind, und umgekehrt,die Intergeschlechtlichkeit Pseudohermaphroditen oder Intersexualität hieß es früher.
Das sind alles Launen der Natur, die tatsächlich im ganzen Tierreich vorkommen.
Meist wird es beim Menschen entdeckt, wenn eine Paar keine Kinder bekommt und man Gentests macht.
In der Schule bei den Kindern merkt man das nicht. Vielleicht ein Klinefeldter Junge, der ein bisschen größer, ein bisschen schmaler und ein bisschen weicher wirkt als die anderen.
Die körperlichen Merkmale sind dabei öfter uneindeutig. Bis vor Kurzem wurden die Kinder kurz nach der Geburt chirurgisch dem Elternwillen angepasst. Das klingt brutal, ist es auch.
Was man merkt, ist die Geschlechteridentiät. Ein Mädchen ist bruschikoser als die anderen, kickt mit den Jungs und steht in Verhandlungen bereitbeinig vor einem. Ein Junge trägt Ohrringe, im Sommer einen Wickelrock und manchmal Nagellack. So stellt man es sich vor. Aber so ist es nicht.
Das sind meist pubertäre Orientierungsversuche. Manchmal ist es nach einem Sommer ganz anders. Wenn es dann in der Oberstufe noch so ist, ist es ernst. Dann sieht man, dass sie sich im eigenen Körper nicht wohl fühlen. Dann kommen die nächsten Schritte, das Outing, der Name, die Hormone. Die Mitschüler und Mitschülerinnen nehmen es ganz gelassen hin, das mag ich sehr. Sie haben den neuen Namen schneller drauf als wir.
Was dann nach der Schule aus ihnen wird, weiß ich nicht.
Das sind alles normale gesunde Menschen. Und meiner Erfahrung nach hat es sich niemand leicht gemacht. Das ist alles kein Spass, wenn man feststellt, dass man nicht der angeblichen Norm entspricht. Von wegen Mode!
Dass sich die Rechten gerade ein biologisches Thema rausgesucht haben, mit dem man hetzen und ausgrenzen kann, verstehe ich einfach nicht. Oder reicht ihnen die Hautfarbe nicht?
Ach stimmt, wenn es das nicht ist, ist es das nächste.
Was ist da bloß los an manchen Orten?
Rügen und die Sache mit dem Ventilator .
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USA