Es ist wieder soweit. Man feiert Sanfermines in Pamplona
Man macht sich keine Vorstellung davon wieviel Leute da unterwegs sind.
Wir waren mal in Navarra vor vielen Jahren und wollten am Morgen zum
Stierlauf, um 8 Uhr werden Stiere und Touristen durch die Stadt getrieben. Fand ich spannend. Doch der Rezeptionist im Hotel meinte, dass es nicht der Mühe wert sei, deswegen so früh da hin zu fahren. Es dauere genau drei Minuten und man könne es eh nicht genau sehen.
Ansonsten sei es ein Fest mit furchtbar viel betrunkenen Leuten.
Wir fuhren also später los. Und dann lagen schon am Vormittag weiß gekleidete Menschen mit roten Halstüchern in den Gebüschen und auf dem Gras der Verkehrsinseln und am Straßenrand. Naja, Karneval in Köln kennen wir, aber da liegt kaum jemand schon am frühen Morgen in der Gegend rum. Wir hielten kurz an, ich sprang raus und kaufte ein versprochenes Souvenir und wir verließen die Stadt. Die Bilder schaue ich mit trotzdem gerne an.
Das rote Halstuch geht tatsächlich auf den Heiligen Fermin zurück, der enthauptet wurde. Es stammt zwar aus Pamplona, war aber Bischof vom Amiens. Ihm zu Ehren wird das Fest begangen. Von Stiere-duch-die-stadt-jagen steht da nichts.
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Jetzt möchte ich in Oslo studieren
Aber da wohnen möchte ich nicht
Ronalda