Just another sunny day.
Ein bisschen Zeit haben um darüber zu reden was war, was ist, was sein könnte.
Ein Telefonat zum Geburtstag der Tante berührt. Sie kann jetzt niemandem mehr erzählen, wie es war im Krieg und auf der Flucht aus Ostpreußen. Ihre Geschwister, die dabei waren, leben jetzt alle nicht mehr. Die anderen Leute in der Tagespflege sind jünger als sie und sie haben anderes, weniger Schlimmes gesehen. Und sie könnten ihr Leben nicht nachfühlen. Ich schweige jetzt, sagt sie.
Ein Hundertjähriger sei noch da. Er war wohl damals im Nachbarlager in Dänemark und weiß, wie schrecklich es dort war.“Aber dann zählt er wieder nur noch vom Krieg, und dann muss ich ihn bremsen,“ sagt sie.
Ihre eigenen Kinder und Enkel interessieren sich wohl nicht so sehr für ihre Geschichten.
„Magst du denn nicht mal in die Schulen gehen und den Kindern dort berichten, was Flucht ist und was Krieg? Margot Friedländer hat das ja auch gemacht“.
Dann lacht sie und sagt, die hätte es gut gemacht. Sie selbst müsste dann aber wieder weinen, wenn sie ihre Geschichte erzählt, das möchte sie nicht.
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A sad mother‘s day
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Das, glaube ich, ist einer der schlimmeren Aspekte des Altwerdens. Meine Mutter hat kürzlich auch gesagt, dass sie fast die einzige aus ihrem Kirchen- und aus ihrem Bastelkreis ist, die noch nicht auf dem Friedhof liegt.
Es fehlen einem die Menschen, mit denen man sich austauschen kann. Das ist traurig.
mögen Sie vielleicht ihre Geschichte erzählen?
Vielleicht mach ich das, danke☺️.