Women‘s rights

Das Ehegattensplitting soll aufgehoben werden. Man möchte so die Frauen Richtung Vollzeit bringen, da es sich steuerlich nicht mehr lohnt, wenn die Frau Geringverdienerin ist. So.
Sie hat halt kaum Rente danach, aber das weiß sie vermutlich.
Die Kinderbetreuung ist damit immer noch nicht geregelt.
Außer in meinem Bundesland natürlich.
Ab zwei beitragsfrei.
Die Gemeinden haben Plätze zur Verfügung zu stellen und der Besuch der Kinderbetreuungseinrichtung ist grundsätzlich kostenfrei für die Eltern.
Ach ja. Vermutlich ist das die erste Regelung, die geschleift wird nach dem Wahlausgang. Bei uns hat ja jetzt nach über drei Jahrzehnten die CDU der SPD das Land abgejagt. Naja, abgejagt ist falsch. Es gibt ja Gründe.


Nahezu alle Kinder in Rheinland-Pfalz besuchen spätestens vor dem Schuleintritt eine Kindertageseinrichtung und können damit von der frühkindlichen Bildung profitieren: Zum 01.3.2023 besuchten 85,2 Prozent der Kinder im Alter von zwei Jahren bis Schuleintritt eine Kita, im letzten Jahr vor Schulbeginn sind es 94,4 Prozent (Quelle SGB VIII-Statistik).

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Überhaupt: Absicherung der Frauen im Alter. Das ist so ein leidiges Thema. Das Scheidungsrecht sieht keinen Unterhalt mehr vor, es gibt nur Geld für die Kinder. Arbeitet man in einem Betrieb mit und bekommt keinen oder wenig Lohn, bleibt einem ohne Ehevertrag nicht viel, wenn die Ehe scheitert. Ein extremes Beispiel ist ein landwirtschaftlicher Betrieb. Jeder arbeitet mit, ordnet sich unter. Lohn wird nicht ausbezahlt. Und wenn die Ehe scheitert, steht man ohne Rentenanspruch da.
Hier wird an einem fiktiven Beispiel aufgezeigt, wie so etwas läuft.

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Die englische Seite Wikipedia Women‘s rights ist viel ausführlicher als die deutsche.

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Die Empörung wächst in der Bevölkerung wegen der Verbreitung der Deepfakes von Collien Fernandes durch ihren ehemaligen Mann. Mittlerweile gibt es Demonstrationen mit tausenden TeilnehmerInnen und die Staatsanwaltschaft in Itzehoe hat die Ermittlungen wieder aufgenommen. Die Politik zieht nach. Und ganz dumme Männer faseln von Unschuldsvermutung, die vor Gericht gilt. Ganz vergessen hat man, dass Frau Fernandes schon gegen Deepfakes öffentlich angegangen ist, bevor sie wusste, dass es ihr eigener Mann war. Der Spiegel sagt, es gibt ein Email, in der er es seiner Frau gesteht.
Der Anwalt hat ihm nun wohl geraten, alles abzustreiten.

Frau Kaltmamsell hat einen Artikel vom Jasmine Schreiber verlinkt.


Schreiber relativiert angemessen Hinweise, auch Männer würden Opfer sexualisierter Gewalt – was korrekt und schlimm ist, aber.

Ich halte an dieser Stelle mal fest, was eigentlich offensichtlich ist, aber trotzdem jedes Mal ausgesprochen werden muss, da das viele zu vergessen scheinen:

Es gibt kein weibliches Pendant zu diesen Netzwerken.

Es gibt keine Telegram-Gruppen, in denen Zehntausende Frauen besprechen, wie sie ihre Ehemänner narkotisieren und vergewaltigen.

Es gibt keine Plattformen, auf denen Frauen einander die Körper ihrer Männer zur Benutzung anbieten.

Es gibt keine riesigen Kinderporno-Netzwerke, die ausgehoben werden und bei denen sich rausstellt, dass fast alle Mitglieder Frauen, viele davon Mütter und Großmütter sind.

Diese Zeilen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf.

Kati Kruse vom Tagesspiegel

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Diese auch nicht. Da war ich noch vor ein paar Wochen. Also am Jordan, nicht in Nashville.

Far side banks of Jordan

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