Babybeige und Offenbach

Am Wochenende gab es ja mehrere beige Frauen und fünf beige Kinder auf einer Geburtstagsfeier. Ich erwähnte es bereits. So wie hier dieBeigen Spielsachen.
Woher kommt der Trend? Mir ist dann die legendäre Kim Kardashian eingefallen, und ihre Führung durch ein minimalistisches weißes Haus
Vanilla Girls nennt man die weißen, beigen und blonden Frauen. „Babybeige ist die Farbe der Eltern, die immer alles richtig machen,“
meint der STERN.
Eine Frage an die Leser und Leserinnen hier:
Ist der Trend schon durch in den großen Städten?
Meist ist es wie mit den Tattoos und den blauen Haaren. Als sie hier ankamen, war man anderswo schon durch.

Frau Novemberregen berichtet darüber, wie es ist in einer Stadt zu leben mit vielen Menschen ohne übliche Vornamen. Es ist eine Geschichte gegen Vorurteile.
Und man sollte sie all den Menschen vorlesen, die Angst vor dem Zusammenleben haben, ganz langsam vorlesen.

Auch so ein Lied, das mein Vater uns vorsang.


Strandgut

Das Hemd zählt

So war das nachm Kriesch

Grundschule mit Herrn Schröder

So schwer kann Designen doch nicht sein

Eine eigene Fotokabine

Steak im Bade

Deutsch ist überall.

Einfach anfangen

KI spricht mit KI.

Noch nie gesehen

Auch noch nie gesehen

Ebenfalls noch nie gesehen

Cohn und beige

Daniel Cohn-Bendit wollte Bildungsforscher werden.
Eine kluge Aussage bei 1:11:00. bei Alles gesagt? von der ZEIT. Was für ein Leben und was für eine Familiengeschichte!
Eine Zusammenfassung seiner Aktivitäten.
Er stammt aus einer jüdischen Familie. Er wurde gezeugt, als die Alliierten in der Normandie landeten und wurde geboren, als der Krieg vorbei war. Ein Kind der Freiheit.
Sein Leben zwischen Frankreich und Deutschland, sein politisches Engagement, seine Freundlichkeit, brachten ihn mit vielen interessanten Menschen zusammen und in viele besondere Situationen.
Er war auf der Odenwaldschule, dort bekam er ein Verständnis für die Demokratie. Dieses trug er nach Frankreich und war dort einer der treibenden Kräfte der Studentenbewegung.
Austern für alle! Und gemischte Studentenwohnheime! Damals war das zweite echt ein Anliegen.
Meine Cousine wohnte in einem reinen Mädchenwohnheim als Studentin. Sie wollte mir ihr Zimmer überlassen. An der Pforte saß schon jemand, der kontrollierte. Und keine Männerbesuche bitte.
Wozu studiere ich dann eigentlich? Ich habe abgesagt. Cousine und zugehörige Tante waren lange beleidigt.

Nachtrag: 5:35h Modell für Palästina. Beeindruckend.
6:33h Begegnungen mit der RAF

Man lernt viel überStandardomas in beige bei Formschub.
Meine Oma, die Mutter meiner Mutter, trug nur schwarz. Ab und an kam ein weißes Krägelchen dazu. Sie hatte weizenblonde Haare, die später in schneeweiß überhingen. Sie hatte immer sehr lange Haare, die sie hochsteckte. Meine Mutter war eher Typ Queen Elizabeth. Mit Hut, recht hohen Schuhen, passende Handtaschen und die schwarzen Haare halblang in großen Wellen. Sie trug wenig beige, eher lila, alle Schattierungen von rot und immer Ohrclips und roten Lippenstift.
Wollstoffe, Seide. Und Chanel als Parfüm.
Also alles in allem das Gegenteil ihrer Mutter.
Bei mir kam alles wieder. Ich trug sehr sehr lange nur schwarz, einfaches Leinen und Baumwolle mag ich heute noch sehr. In den letzten Jahren gibt es aber Farbe.
Kürzlich war ich auf einer großen Familienfeier. Die Töchter der Cousinen waren beige, ihre Männer ebenfalls, dazu kamen noch die beigen Kinder.
Es überspringt eine Generation. Mindestens.

Strandgut

…he ist so good…

Was gäbe das für einen schönen Winnetou

Boxing with the pope

Self driving cars

Fortbildung

Drogenkonsum in familiären Bereich

Das schönste Baby der Welt

Ausprobieren?
Ausprobieren 2?

Heidelbeerpflücken

Tanze wer mag

Ausflug

Chance für die unattraktiven Männer

A Krabb macht Bobbl

So ein Tag war heute

Der Weltfrauentag beschäftigt mich. Wie schwer war es, das Wahlrecht zu erhalten, ein Recht auf Scheidung und Abtreibung, eigenes Geld und einen eigenen Beruf zu haben.
Wir stehen auf den Schultern so vieler Frauen. Das ist auch eine Verpflichtung dazu, nicht nachzulassen.
Und wenn ich dann meine Gürkchen in der Schule sehe und höre, scheint sieht es manchmal nach Rückschritt aus.
Sie schauen mich erstaunt an, wenn ich ihnen sage, dass sie einen Beruf haben müssen, mit dem sie später eventuell sich und ihre Kinder über Wasser halten können.
Warum? fragen sie. Und der Mann?
Manche sind ganz schnell wieder weg, sag ich. Warum, glaubt ihr, sind die Ärmsten im Land die alleinerziehenden Frauen?
Ach!
Freundinnen, die zugunsten der Karriere des Mannes auf den besseren Job verzichtet haben und nun wenig Rente bekommen. Junge Kolleginnen, die sagen, Teilzeit reicht mir. Mein Mann verdient genug.
Ach Leute, das Scheidungsrecht ist da geändert worden, es gibt keinen Unterhalt mehr wie früher. Wenn‘s schief geht, müsste ihr voll arbeiten. Kinderunterhalt ist nicht viel.
Was? sagen sie. Meiner ist nicht so.
Ja, vielleicht nicht, aber wenn doch?

Es ist schwer. Die jungen Mädchen brauchen Vorbilder. Starke Frauen, die Führung übernehmen, die Wissenschaft voran bringen. Und was machen meine Püppchen? Ihre Wimpern sind wie kleine Raupen und sie träumen vom Influencertum, schauen Mangas und legen Bauch und Beine frei.
Das ist nicht nur Euer Kapital, der Kopf gehört doch auch dazu.

Mir fallen die Vorbilder meiner Jugend ein. Die Biolehrerin, die kein Kostüm trug sondern Flatterkleidchen und die barfuß in Sandalen ging.
Die Politikerinnen Golda Meir und Sirimavo Bandaranaike, die erste frei gewählte Regierungschefin de ganzen Welt. Dann kam Magret Thatcher und noch ein paar. Island hatte ne Frau, Finnland auch, Neuseeland. Und jetzt Italien. Naja.
Warum gibt es am Weltfrauentag Blumen von den Männern? Es könnte sein, dass sie zur Beschwichtigung dienen.
Ich kann es nicht ernst nehmen, vor allem bei dieser Geschichte dieses Tages.

Nachtrag: singing sisters aus Afghanistan.