Von Orangen und Dreckschweinen

Es ist der vierte Tag mit Schnee und Eis darunter. Mit dem kleinen Auto kommt man den Berg hier gut hoch, der große dreht sich und guckt in die andere Richtung. Heute wäre Igor da zur Autovorwäsche, durchgehend. Aber die Waschanlage ist gesperrt.
Mein Schnupfen ist jetzt noch in die Augen gezogen. Es fühlt sich an, als ob ich einen Kürbis auf dem Hals hätte, mit Schlitzaugen.

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Auf dem Blog Nullhypothese habe ich eine interessante Zusammenstellung gefunden.
Warum Gendern nötig ist, aber provoziert.
Es werden aktuelle Untersuchungen vorgestellt, so diese hier.

Lenhart und Heckel (2025): „Ich kann das auch“

In ihrer Studie untersuchten Lenhart und Heckel (2025) die Wirkung von geschlechtergerechter Sprache auf Kinder der Primarstufe. Sie konzentrierten sich dabei auf stereotypisch maskuline Berufe (z.B. Ingenieur, Pilot).

Der Mechanismus: Kindern wurden Berufe entweder im generischen Maskulinum oder in Paarformen präsentiert. Anschließend sollten sie ihre eigene Fähigkeit einschätzen, diesen Beruf später auszuüben (Occupational Self-Efficacy).
Das Ergebnis: Mädchen zeigten eine signifikant höhere berufliche Selbstwirksamkeit, wenn die Berufe geschlechtergerecht benannt wurden. Das Gendern brach die stereotype Assoziation „Technik = Mann“ auf und erlaubte es den Mädchen, sich selbst in diesen Rollen zu sehen.
Vervecken und Hannover (2015) konnten zudem zeigen, dass inklusive Sprache die Wahrnehmung der Schwierigkeit eines Berufs nicht verändert, wohl aber die Einschätzung, wer diesen Beruf erfolgreich ausüben kann.

Warum dies als Bevormundung gewertet wird und nicht als Chance, wundert mich dann doch. Jeder, der sich bei mit beschwert, dass er nie und immer gendern würde, sage ich einfach „Dann lass es!“ ( Ich muss da nicht JEDE schreiben, weil das nicht zutrifft, sorry).

Ein zweiter Effekt lässt sich aus der psychologischen Reaktanzforschung ableiten, bzw. vermuten: Menschen wehren sich gegen wahrgenommene Einschränkungen ihrer Freiheit. Wenn Gendern als „von oben verordnet” empfunden wird – sei es durch Universitätsleitlinien, Redaktionsvorgaben oder gesellschaftlichen Druck –, kann das zu aktivem Widerstand führen.

Dieser Backlash-Effekt ist bisher nicht für Gendern spezifisch untersucht worden, aber die Mechanik ist plausibel: Je stärker die normative Erwartung, desto größer die Abwehr bei jenen, die sich bevormundet fühlen. Das Sternchen wird dann zum Symbol für „Sprachpolizei”, nicht für Präzision.

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Über Herrn Kaminer bin ich auf das Dreckschweinfest in Hergisdorf gestoßen. Es geht um die Vertreibung des Winters, in erster Linie. Ansonsten geht es um eine Suhle, junge Burschen, viel Alkohol und viel Dreck.

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Auf Bluesky habe ich auf die Bilder eine Frau gesehen, die Malerin Erika Lee Sears. Sie malt Orangen, Martinigläser und Porsche. Und sie malt einen Haufen dreckiger Wäsche, den Boden der Dusche und sich in der Badewanne. Hier.
Und der Porsche ist hier.
Bei Bluesky @erikaleesears.

Apropos Porsche. Wir haben einen Erlkönig gesehen. Die Fachleute aus der Verwandtschaft haben ihn als Porsche geoutet, als Elektroversion. Er hat ja keinen Auspuff. Und der zog ab, huiuiui.

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Diese Dokumentation über die Hungersnot in Irland ab 1845 auf ARTE ist eindrücklich. Die armen Menschen sind reihenweise verhungert. Es war nicht nur die Kartoffelfäule, es war auch die Politik Londons. Man wollte nicht aufkommen für die hungernden Iren, kostete zu viel.
Bloody British heißt es heute noch.
In Europa wurde auch gehungert in der Zeit. Doch die Regierungen entwickelnden Programme, die halfen. In die Zeit fällt auch die Gründung der Genossenschaft von Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Die große Hungersnot in Irland

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Oha!

Test!

ADMS

Guter Rat

Tradition

Kleine Freuden

Mamalogik

Betreutes Fahren

Joey!

Knutschen!

Topflappen ist jetzt gemein
Ja, sehr gemein

Sockenkreis

Vollständig

Huiiiii

Feuerpferd

Die letzten Tage haben mich geschafft.
Die Migräne hatte mich am Wickel. Dazu kommt noch die weltpolitische Lage. Ein Diktator räumt den anderen Diktator weg. Die Welt der Macht gewinnt über die Welt des Rechts. Was macht das Recht für eine kümmerliche Figur gegenüber all der Machtausübung der Großmächte.
Hilflos fühlen wir uns. Ob die Demokratien Europas noch zu retten sind?
Was bleibt uns außer Briefe schreiben und mit Schildern auf dem Marktplatz rumstehen?
Trotz alledem, man sollte den Mut nicht verlieren. Nie.

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“Ich schreibe diese Zeilen in den letzten Stunden des scheidenden bösen Jahres. Das neue steht vor der Türe. Möge es minder grausam sein als sein Vorgänger! Ich sende meinen wehmütigsten Glückwunsch zum Neujahr über den Rhein. Ich wünsche den Dummen ein bißchen Verstand und den Verständigen ein bißchen Poesie. Den Frauen wünsche ich die schönsten Kleider und den Männern sehr viel Geduld. Den Reichen wünsche ich ein Herz und den Armen ein Stückchen Brot. Vor allem aber wünsche ich, daß wir in diesem neuen Jahr einander sowenig als möglich verleumden mögen.”

Heinrich Heine (1797 – 1856)Quelle

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Dieses Jahr ist das Jahr des Feuerpferdes, zumindest in China.
Habe etwas rumgesucht, bis ich ein Horoskop gefunden habe, das Hoffnung macht. Man muss halt schauen wo man bleibt.

Das Chinesische Neujahr beginnt am Dienstag, 17. Februar 2026 und endet am 5. Februar 2027. Manche Astrologen sehen den Beginn des neuen Jahres schon etwas früher, mit dem Lìchūn – dem „Beginn des Frühlings“ – am 4. Februar 2026.

Mit diesem Wechsel entfaltet sich ein neuer Feuerzyklus, der 2026 seine ganze Kraft zeigt. Die letzten Jahre waren geprägt von Rückzug, Unsicherheit und Krisen – Themen, die uns alle begleitet haben. Doch jetzt öffnet sich eine Tür: eine Zeit voller Optimismus, Wachstum und Aufbruch.

Das Feuer schenkt uns Wärme, Begeisterung und Mut, neue Wege zu gehen. Natürlich liegt darin auch eine Herausforderung: Wo viel Energie ist, braucht es Balance und Bewusstsein. Doch wenn wir das Feuer achtsam nutzen, wird es uns Kraft und Inspiration schenken, um Chancen zu ergreifen und uns weiterzuentwickeln.

Historische Feuerpferdejahre Jahre (z. B. 1126, 1966) zeigen Tendenzen zu Umwälzungen: Invasionen, Revolutionen. Symbolisch steht das Pferd also auch für Risiko und große Veränderungen – ein Spannungsfeld zwischen Aufbruch und Unruhe.

Quelle

Dieses Feuerpferd gibt es nur mit dem Kaiser und steht am Deutschen Eck. Es geht grad so durch mangels anderer brennender Pferde.

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Frohes Neues mit Burger
Wir schicken nur die Elite einkaufen
Spass an Geschenken
Tänzchen
Noch ein Tänzchen
Cook for us
Surfing
Bauch und Pinsel
Kalenderkuchen
Schwimmbananen
Wundermöhre
Regenbogeniglu
Besuch ist da (Kommentare)
Teil 2
Eltern!

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Für Schopenhauerfans
Heiterkeit
Schlauheit der Dummen
Genüsse
National

Dieses Jahr

Wenn ich mir dieses Jahr betrachte, so sehe ich zuerst all die Trauer. Die Trauer um zwei tote Tanten, einen toten Onkel, eine tote Cousine, eine tote Freundin und zwei schwer kranke.

Doch wenn ich mir die Fotos anschaue, war auch Freude. Es gab schöne Feste, eine reiche Ernte und so viele liebe Menschen. Viel mehr als sonst, habe ich das Gefühl. Menschen sehen sich wieder. Oder ist es so, dass einen die Trauer näher bringt?

Ach, auch die Demos zum Jahresanfang haben Mut gemacht. Was bleibt, ist das Bewusstsein, dass wir mehr sind und dass wir es nicht zulassen dürfen, dass der Hass gewinnt und die Fratzen.
Wenn es nicht so mühsam wäre.

Ich will jedenfalls ein Gedicht hier lassen, das Vergnügen verspricht.
Einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünsche ich allen von Herzen.

Der Schwester zu Silvester

Habe ein heitres, fröhliches Herz
Januar, Februar und März,

Sei immer mit dabei In April und Mai,
Kreische vor Lust In Juni, Juli, August,

Habe Verehrer, Freunde und Lober
In September und Oktober,

Und bleibe meine gute Schwester
bis zum Dezember und nächsten Silvester.

Theodor Fontane (1819-1898)