Radio Button

In der Kindheit gab es kaum Fernsehen. Kindersendungen waren dünn gesät. Und als das Interesse für Musik aufkam, war das Angebot mau. Disco halt, und eben der Musikladen. Ich glaube, der kam auch recht spät in der Nacht.
Und dann eben das Radio. Den Südwestrundfunk mit Popshop konnten wir nicht empfangen, im Süddeutschen Rundfunk kam nur Zeugs aus der Villa Berg, viel klassische Musik halt.
So blieb mir der AFN, der Radiosender der Amerikanischen Steitkräfte in Stuttgart.
Wow! Was für eine Musik! Und Country gab es auch. Die machten da wenig Unterschied zwischen Rock und Pop und Nashville. Meine ersten Platten waren von Johnny Cash und Neil Diamond. Ich weiß bis heute nicht, wo ich die gekauft habe. Einen Plattenladen hatten wir nicht. Ich muss irgendwie nach Stuttgart gekommen sein.
Später im Studium war ich dann im Sendebereich des SWF 3, aber ich mochte gerne Hörspiele und die gab es im WDR und im NDR.
Irgendwann kam ich auf den Trichter, mir einen Weltempfänger zuzulegen. Radio aus aller Welt, der Knaller.
Als ich dann anfing zu arbeiten, war wenig Zeit mir Stationen auf der ganzen Welt rauszusuchen und ihrer Musik zu lauschen. Aber der Weltempfänger steht heute noch auf meinem Schreibtisch, mit ganz langer ausziehbarer Antenne. Ja, ich weiß, Internetradio. Aber an den Charme der kleinen Kiste kommt kaum was ran.
Und Kurzwelle kommt überall auf der Welt hin, keine Staat kann sie abschalten, so wie das mit dem Internet in Diktaturen leider ist.

Mein kriegsversehrter Onkel hatte mich drauf gebracht. Er war ein Held mit Eisernem Kreuz, der die Schlacht bei Monte Cassino überlebt hatte.
Es muss ein Gemetzel gewesen sein, er sprach nicht drüber. Seine Hände und Arme waren so zerschossen, dass sie steif waren und er kaum mehr den Knopf am Radio betätigen konnte. Trotzdem hörte er Sender aus aller Welt über Kurzwelle, den ganzen Tag lang.

Jetzt bin ich irgendwo auf einen Link gestoßen, da kann man weltweit Radiosender auf einer Landkarte raussuchen.
Ich bin sehr sehr sehr angefixt.
Und es gibt tatsächlich noch die Radiocharts


Jimmy
Botanik, sinnvoll eingesetzt.
Männer international
Was gelernt
Noch was gelernt
Wischi waschi
Jimmy
Songs of the horizon
Die Leiden der IT
Erziehung Erwachsener
Nie mehr vermalen.

Wut und Flaschenpost

Ein bisschen muss ich aufpassen auf mich. Der Antrieb für Vieles ist die Wut bei mir. Für fast alles, was ich in meinem Leben geändert habe oder vollbracht, habe ich die Kraft aus der Wut geschöpft. Die Wut kann zerstörerisch sein und einen überwältigen. Wenn man es dann schafft, diese Kraft in Schritte zu verwandeln, die einen irgendwo heraus oder irgendwo hinführen, dann hat man es geschafft. Wo ich mit all der Wut hin soll gegen dieses ganze rechte Gedankengut, weiß ich auch noch nicht. Ich will sie aber nicht in mir lassen. Da klumpt sie.

In der Ukraine gibt es Freiwilligentruppen von Frauen, die ausgebildet wurden, Drohnen abzuschießen. „Die Hexen von Butcha“ nenne sich die Frauen, die den russichen Angriff auf die Stadt Butcha erlebt haben.

Das Gefühl der Hilflosigkeit hat sie lange gequält, bis ihr klar wurde, dass sie etwas dagegen tun muss. Irgendwann packte sie die Wut, und nach den jüngsten, massiven Angriffen auf ukrainische Städte begann sie mit dem Training.
Die Tagesschau berichtet.

Kennen Sie Wuppertal? Eigentlich gibt es die Stadt nicht. Wenn man da hin fährt, sind plötzlich nur noch die Stadtteile ausgeschildert.
Hübsch ist es da nicht, nun ja, Schwebebahn, das ist schon was.
Ich war natürlich an seltsamen Tagen da, einmal sonntags, ein Mal zu einer Beerdigung und nochmal zum Grab besuchen. Aber vielleicht fahr ich wieder hin, es gibt da tolle Wandbilder.
Urbaner Kunstraum Wuppertal

Wie lange braucht ne Flaschenpost für 10 Kilometer? Genau 44 Jahre. Und der Empfänger wurde von der Managerin gefunden, und freut sich.Der SWR berichtet darüber.


Achterbahn ohne Bahn
Noch nie gesehen
Musik!
Pool!
Rutsche!
Tanz!
Noch ein Tanz!
Ein Lied!
Ein Hydrant!
Buddha!
Ach, diese jungen Leute !

Sorgen und Narzissen

Das ist die zweite Erkältung in diesem Jahr.
Mein Immunsystem ist wohl ein Zwerg.
Ich werde mich gegen Grippe und Corona impfen lassen, sonst bekomme ich das Zeugs auch noch. Hilfe!

Ein guter Beitrag zum Thema, das alles beherrscht und doch nur Mittel zum Zweck ist. Mai Think über Rassismus.
Man kann den Beitrag den Rassisten um die Ohren hauen. Wenn man möchte.
Jetzt werden die Grenzen kontrolliert, um Islamisten von uns fern zu halten. Woran erkennt man die denn? Es ist reiner Aktionismus.
Und dabei bricht ne marode Brücke auseinander und die alljährliche Jahrhundertflut kommt.
Egal wie, aber wir werden das Mittelmeer nicht los. Nicht als Flüchtlingsroute und und nicht als warme feuchte Wolken, die über uns abregnen.

Die Russen freuen sich übrigens sehr, dass ihre Kampagne erfolgreich war. Unter anderem werden Kretschmer und Bohlen als russlandfreundlich genannt. Ich fasse es nicht. Und es stecken noch andere dahinter, dass die Stimmung kippt im Westen.
Nachtrag: Meta sperrt die russischen Staatskanäle.

Die Gärtnerinnenfreundin sagt, dass der Boden unter der feuchten Schicht immer noch knallhart ist und unnormal verdichtet. Das feuchte Jahr heuer hatte wenig gebracht. Sie kann keine Blumenzwiebeln eingraben, so hart ist der Boden.
Mein alljährlicher Plan: Narzissenzwiebeln in die Maulwurfshügel vergraben. Drei Vorteile habe ich: der Boden ist dort sehr weich, im Frühjahr habe ich schöne Blüten und die Viecher ziehen um, weil sie den Geruch nicht mögen.

Feenhäuschen 1
Feenhäuschen 2
Ferkel
Apfelernte
Parfumempfehlung
Gartenarbeitoutfit
Springfield
Respekt
Freude am Duschen
Kunst des Jammerns
Wie schrecklich!
Kulinarik 1
Dumb is beautiful
Alle Chüeli hoimbrocht
Tanz
Chance erkannt
Nana und Nina
Hübsche Chicks
Gibt es sicher auch in groß