Ein geschenkter Tag

Ein richtig sonniger Tag ist heute.
In der Früh fahre ich zur Post, vom Besuch des Supermarktes sehe ich ab. Massen von Menschen sind kurz vor dem Verhungern. Ich schaue mir noch große Töpfe aus Plastik an. Die Freunde ziehen weg und ich bekomme Topfpflanzen für draußen geschenkt. Ich suche Plastikübertöpfe, die Töpfe aus Ton gebe ich zurück. Mit dem Zollstock mache ich Fotos, und überlege zuhause.
Die Sportsachen sind in die Jahre gekommen. Im Sportgeschäft gibt es zwei neue Hosen. Wie schwer ist das, etwas in gedeckten Farben zu finden, das nur bequem ist und nirgendwo quetscht. Das Oberteil kommt dann aus der Herrenabteilung. Die Damenteile haben sich selbst disqualifiziert, zu rosa, zu kurz, zu eng.
Zuhause werfe ich die Waschmaschine an. Die neuen Vorhänge müssen zuerst gewaschen werden, bevor ich sie umnähe.
Dann gibt es aufgetaute Suppe und den Reifenwechsel im Autohaus. Eigentlich war gleichzeitig abgemacht, vor Ort ist dann nur noch ein Hintereinander der Autos eine Option. So marschieren wir durch das Industriegebiet und entdecken Neues.
Am Nachmittag gibt es Bügeln und Tee mit Kuchen auf der Terrasse.
Und den Blick auf die neuen Nachbarn. Die Sherlock Holmsin in mir klärt gleich alles auf. Das kommt davon, wenn man im Firmenwagen vorfährt.
Der freie Tag tut gut. Im Bundesland gibt es vier bewegliche Ferientage, heute ist einer davon.

Eine Frau hat sich ihre Wohnung selbst gesucht. Sie wohnt hinter einem Ladenschild.

Falls Sie gleich Polarlichter sehen, so kann man sie fotographieren. Ab 22 Uhr kann man sie sehen, falls man nach Norden schaut und und keine Strassenlampen in der Nähe hat. Ich versuche es.

Nachtrag

Jetzt noch TikTokZeugs.

Wo sind meine Mäuse? WO?
Tanz auf dem Gartenschlauch
Ein berühmtes Nashorn
Man muss nicht alles akzeptieren
Einfache Lösung
Jedes Tattoos zählt
Rudelflechten
Anfixen für Kleinbauern
Männer und Frauen

Wer passt auf die Kinder auf?
Schweinchenglück
Menschenglück
Schimpansenglück
Amiglück

Hab ich das Gammlervideo schon mal gepostet? Egal.

Landschaft und Müsliglück

Umbrüche:
Die Physiofrau hört auf. Der Gemeinderat wird umsortiert. Der Bürgermeisterkandidat für das Dorf wird bisher nur unter der Hand gehandelt. Die Freunde ziehen bald weg und sortieren schon mal aus.
Heute habe ich vier riesige Pflanztöpfe geerbt. Mir wäre lieber, sie blieben.

Ein Tag voller Gegensätze.
Am Abend ist das Schönsten die Fahrt über die Berge und durch Wälder, nur um zur neuen und alten Physiofrau zu gelangen. Sie ist damals weggezogen und jetzt kann ich für ne Weile wieder kommen.
Jetzt bin ich voller Landschaft.
Ihre Behandlungsweise ist genial, die Deko eher ein gewagtes Gemisch aus Indien, Afrika und Kindergeburtstag.
Der Nachmittag war ganz anders. Menschen konträrer Vorstellungen treffen sich. Die eine Hälfte ist straff materiell orientiert, die andere eher ökologisch beseelt. Es geht um erneuerbare Energien, uff!
Lebendige interessierte Klassen machen den Vormittag zur Freude. Und ich finde noch einen Müsliriegel in der Tasche, das Glück ist vollkommen.

Jetzt Strandgut vom Spülsaum des TikTokMeeres

Haus von Bob Ross
Brettleweben
Guck mal, was da schlüpft
Ach Bayern
Kryptologie für Fortgeschrittene

Adrienne 1
Adrienne 2

Wenn das Hochbeet sprechen könnte
Kuchentransportdingens

Trag mich hoch
Nochmal bitte
Vogelstimmen
Andere Vögelchen
Verirrtes Vögelchen
Badevögelchen
Ach Mausi
Der junge Markus

Allmende

Der Begriff Allmende ist wohl im süddeutschen und schweizer Bereich noch bekannt. Gemeint ist ein Gelände, das allen gehört zum Gebrauch. Es ist ein gemeinsamer Acker oder eine Wiesenfläche, auf die man die Gänse treiben kann, und alle haben das gleiche Recht.
Luzern hat noch eine Allmend, die heute Naturerlebnisse bietet mitten in der Stadt. Im Westerwald gibt es immer noch die Waldinteressentengemeinschaften. Den Dorfbewohnern haben die ehemaligen adligen Waldbesitzer den Wald übertragen zu gleichen Teilen. Alle sind Eigentümer. Oder waren es. Man kann die Anteile von damals verkaufen oder aufteilen.
Hauberge sind ebenfalls Gemeinschaftseigentum. Es handelt sich um kurz gehaltene Eichenwälder. Die Rinde wurde zur Gewinnung von Lohe genutzt, also zum Gerben von Leder, das Holz zur Herstellung der Verstrebungen in den kleinen Bergwerken oder zur Verkohlung von Holz zu Holzkohle genutzt.
Man ist genossenschaftlich organisiert und regelt die anfallenden Arbeiten untereinander.
Doch wie ist das anderwo?
Der Gemeinsinn ist ein kleines Pflänzchen geworden, allgemeines Gut hat wenig Wert.
So sieht man es bei Städtischen Werbeflächen, die in ihrer Größe schon penetrant sind, und vermietet.
Die Autobahnraststätten waren sind auch so eine Geschichte. Die erste wurde 1936 gebaut, weitere folgten. Autofahrer sollten sich dort erholen können, Benzin und was zu Essen bekommen. Ich erinnere mich, dass das oft sehr feine Restaurants waren. Und es Menschen gab, die dort sogar ihre Geburtstage feierten. In der Schweiz und Italien waren die Raststätten richtig futuristisch, Mövenpick und Autogrill. Es gab sogar Brücken über die Autobahn. Als Kind war ich glückselig, wenn ich Spagetti bekam und gleichzeitig den Autos unter mir zuschauen konnte.
Jedenfalls war 1994 Schuss. Die italienischen Raststätten hat Herr Benetton gekauft, die deutschen wurden in eine Aktiengesellschaft namens Tank und Rast umgewandelt. Kein Allgemeingut mehr.
Man wechselte zur Selbstbedienung und die Preise stiegen. Plötzlich kostete der Toilettenbesuch. Beim letzten Mal war es 1€ fürs Pinkel.
Nö, beim vorletzen Mal. Das letzte Mal war ein Autohof mit Pinkeln umsonst und großen Schnitzeln für wenig Euro.
Und einem imposanten Treppenhaus.
Übrigens ist es in österreichischen Raststätten verboten, Gebühren für die Toilettennutzung zu verlangen(das stimmt nicht, siehe Kommentar. Danke Frau Brüllen).
Wie bin ich eigentlich von der Allmende zum Klo gekommen? Ach egal.
Das hier war das Treppenhaus im Autohof. Ich weiß aber nicht mehr genau, wo er lag. Irgendwo zwischen Würzburg und Gießen.

Nachtrag:
Ach ja, ich habe heute fotografiert vor dem Essen. Meist, eigentlich immer, fällt mir zu spät auf, dass das Essen fotogen gewesen wäre.
Voilá, die Süsskartoffel-Ingewersuppe mit Orangensaft und Kerbel.

Jetzt noch TikTok zur Entspannung.

Musik zum Rumfahren
Die Welt ist Klang
Sie geben einem so viel zurück
Früher war alles mühsamer
Oberhausen!
Rememberance
Ein Ständchen
Invisible
Gehmobil
Adrienne from Brooklyn
Klar fliegen die
Bitte kurz stoppen und Beruf raten
Little adventures
Hausarrest in modern
Mode ist überall
Ingeborg und Amerika 1
Ingeborg und Amerika 2
Körbe voller Waisen
Cheeeeees
Ja, das Resümee.