Corona 623

Juhu, Party! Die Impfquote liegt bei 70%! Man muss auch gute Nachrichten ein bisschen rumkrakeelen. Sie sind ja recht dünne gesät zur Zeit.

Langsam stellt sich heraus, dass Impfgegner oft auch unsicher sind und ihren Gefühlen großen Raum lassen. Gefühle verwirren leider und hemmen einen, wohingegen Wissen frei macht. Eine kleine Zusammenstellung zum Umgang mit Impfunwilligen: zuhören und argumentieren.

Die Ansteckungswahrscheinlichkeit in Räumen ist nach wie vor hoch, vor allem wenn Ungeimpfte sich dort aufhalten. Also zum Beispiel in der Schule. Aerosole in geschlossenen Räumen, Artikel der ZEIT.

MaiLab zum Thema Impfpflicht. Ich bewundere sie sehr, sie gibt nicht auf. Und sie erklärt sehr ruhig und sachlich.

„Es ist 5 NACH 12. Jetzt ist nicht die Zeit für Perfektion, sondern Pragmatismus. Warum diskutieren wir noch und machen nicht einfach?“

„Torwarte nützen nix, denn bei 99% der Tore war ein Torwart da.“

Unter dem Video sind noch weitere Links zu Informationsquellen angegeben, für all die, die sich noch nicht so sehr mit den Fakten beschäftigt haben.

Spektrum der Wissenschaft schreibt zum Thema Todesursachen bei vollständig in Geimpften in Schottland. 0,007 % starben überhaupt daran und sie hatten mehrere schwerwiegende Vorerkrankungen.

Den maltesischen Ziege wurde vorgeworfen, eine Seuche verbreitet zu haben. So beschlossen die Engländer, dass die Ziegen weg müssen. Sie liefen im Übrigen überall rum und machten Dreck und Lärm. Dass sie die Nahrungsgrundlage der Bevölkerung waren und somit die Insel unabhängig vom Festland war, zog als Argument nicht. Jetzt erkennt man im Zusammenhang mit Covid 19, was es bedeutet, abhängig zu sein vom Festland bezüglich der Nahrungslieferungen. Und man gedenktder Ziegen von Malta.

Oliver Kahn hat Hazel Brugger zwei Bananen geklaut.

Ein schönes Vater und Tochter Lied…..

Corona 622

Italien is baff, wie Deutschland bei der Epidemie so scheitert. Es hat sich alles gedreht. Die Mittelmeerländer, die so eher den Eindruck machen, alles lockerer zu nehmen, Sommer, Sonne , Kaktus, halten sich an Regeln, demonstrieren nur in kleinem Rahmen, machen aber mit.

Österreich führt im Moment. Insgesamt hat es fast 800 Inzidenz, es gibt aber Bereiche mit über 2000.

Es scheint auch eine Sache der deutschen Sprachen zu sein. Klingt Impf unangenehm, so wie Schimpf? Oder wie Pimpf? Was mögen wir daran nicht? Oder haben wir, so als Volksklumpen gesehen, einfach nicht genug Herdenintelligenz?
So, nun ganz langsam zum Mitschreiben: so läuft das mit der RNA. Nix Zellkern, nix Einbau. Nur Kopiervorlage, damit die Körperzellen lernen, was kommt.
Wegen diesen doofen Angsthasen oder ängstlichen Doofies fährt gerade ein Land an die Wand.
Ich möchte jetzt nicht Herrn Drostens Küchenwand sein, er trommelt bestimmt gerade mit Wucht dagegen.

Zur Erholung. Man darf ja nicht verzweifeln. Ist verboten.
Eleanor Morton liest Hasspost vor von Marie Antoinette

Mir sind wieder Liebeslieder eingefallen, aus purem Trotz vermutlich. ( Hatte ich das schon mal? ich bin zu faul zum gucken)

Corona 621

Ich muss hier nichts mehr schreiben. Sascha Lobo hat es schon getan, inclusive Wut.
Die schlimmsten Dinge werden selbstverständlich, man nimmt es hin, hohe Zahlen an Erkrankten, an Toten. Die höchsten überhaupt! Langsam kann ich nachempfinden wie das im Krieg war. Irgendwann kann man nichts anderes mehr, nicht mehr denken, nicht mehr fühlen, man fügt sich.

Das RKI hat aufgegeben. Die Landkreise mit über 1000 sind jetzt in Lila. Eine verzweifeltere Farbe gibt es nicht.

Ein Bericht aus Rosenheim: dort ist die Impfquote niedrig, aber die Zahl der Heilpraktiker und Erkrankten hoch.
Noch ein kleiner Bericht über den Ursprung des Foto der Medikamente, die ein Coronakranker auf Station bekommt.

Heute mochte ich noch ein bißchen aus Bayreuth berichten. Es hatte einen Sturm gegeben. Bei Abendspaziergang am schon offenen Weihnachtsmarkt, im Oktober!, kamen wir an einem alten Gebäude mit Fachwerkhof vorbei vorbei. Auf einem Plakat steht, dass es ein Klavierkonzert gibt. Sicher im Opernhaus, sagte ich.
Hinter mir sprach eine Dame: Nein, das ist hier bei uns.
Es geht gleich los, ist aber ausverkauft. Wenn Sie mögen, habe ich noch zwei Karten für Sie.
„Bei uns“ war die weltberühmte Klaviermanufaktur Steingraeber und Söhne. Und die Musiker waren junge Menschen, die in Leipzig an der Musikhochschule studierten. Sie waren mit ihren Professoren da. Der Konzertsaal lag im ersten Stock des Gebäudes, dicke Teppiche und Portraits von Franz Liszt und anderen Musikern säumten den Weg nach oben.
Über dem Klavier hing ein Spiegel so, dass man die Hände der Pianisten und Pianistinnen sehen konnte.
War das ein schönes Konzert! Junge, sehr ernsthafte Menschen spielten um ihre Seele.
Wir haben sie am nächsten Tag im Park der Villa Wahnfried wiedergetroffen und uns für den Abend bedankt. So richtig wie ein Groupie. Sie haben sich sehr gefreut.

Hier ist das Programm, wenn Sie mögen.


Vielleicht gilt das auch für Gitarristen?