Graffiti und Streetart

Graffiti sind Buchstaben, Streetart sind Bilder.
Das hab ich hier gelernt. Einen Katalog der Bilder gibt es nicht, man muss sie erlaufen und zufällig finden. Das macht ihren Charme aus.
Wir haben Glück, es ist Samstag Nachmittag in Athen und die Geschäfte haben zu. Und so sind die Rollläden vor den Schaufenstern geschlossen. Und wir sehen die Werke. Sie sind auch zu finden an den Häuserwänden in Richtung der abgebrochenen Nachbarn. Es braucht ein bisschen Zeit, bis man sich eingeguckt hat.
Der berühmteste ver Athener Künstler ist INO. Er arbeitet inzwischen weltweit und ist immer noch anonym.

Amish und so weiter

Was für eine brutale Woche, arbeitsmäßig und emotional. Wie soll man all das aushalten. Heute geht es aber wieder besser. Mittlerweile kann ich gut entspannen und die Welt Welt sein lassen. Ausblenden, wegdrücken, ignorieren. Und vor mich hinpfeifen.

Lizzie war bei den Amish und hat mit 18 die Gemeinschaft verlassen.
Hier berichtet sie, wie man beiden Amish datet.
Und hier, wie das mit den Haaren ist.

Menschen kommen auf Ideen 1

Menschen kommen auf Ideen 2

Menschen kommen auf Ideen 3

Menschen kommen auf Ideen 4

Menschen kommen auf Ideen 5

Menschen kommen auf Ideen 6

Menschen kommen auf Ideen 7

Menschen kommen auf Ideen 8

Menschen kommen auf Ideen 9

9. November

So ein Deutscher Tag.
Die Angriffe auf jüdische Menschen und Synagogen jährt sich zum 85. Mal. Der Fall der Mauer ist 34 Jahre her. Man wünschte sich die Demokratie und wählt genau die, die sie abschaffen wollen.
Und es ist Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten. Pakistan schickt eine Million Afghanen zurück in ein noch kaputteres Land.
Ich informiere mich, lese, höre. Die Bilder allerdings ertrage ich nicht mehr. Die Sperren fahren hoch, ich halte sie nicht mehr aus.
Ich mach schon was. Ich werbe in meinem Umfeld für Verständnis und Zuhören, für Reden bei Konflikten. Weil ich weiß, dass solche Lösungen tragen. Aber meine kleine Welt ist vorwiegend friedlich.
Und ich bewirkte nicht viel, in der kleinen Welt wenig, in der großen gar nichts.
Eine Meinung zu all den Kriegen und Großkonflikten habe ich nicht. Ich bin nicht für oder gegen, das kann ich nicht.
Nur eines weiß ich: Ich bin gegen den Hass, die Herzlosigkeit, die Unmenschlichkeit. Und die ist überall, ist gesellschaftsfähig geworden.
Wie damals, als man ungestraft Synagogen anzünden konnte.
Bei der Mahnwache heute waren noch mehr Menschen da als in den vergangenen Jahre. Es werden jedes Jahr mehr.
Ein bisschen Hoffnung bleibt.