Mörderhitze

Diese Hitze macht mir schwer zu schaffen. Es riecht nach tropischem Regenwald und jede Bewegung zusätzlich führte zu Schweißausbrüchen. Oh, ich trinke freiwillig literweise Wasser, das kenne ich von mir sonst so nicht. Gott sei Dank ist es nachts noch kühl, so dass man durch das Lüften zumindest das Haus auf tatsächlich 22° halten kann. Draußen sind es 30.
Die Schule ist auch einigermaßen kühl. Ich bin froh, nur in Räumen Richtung Norden unterrichten zu müssen. Es ist ein richtiger Segen. Die in den anderen Räumen gehen fast ein.
Die Kinder hängen wie nasse Säcke in den Bänken. Hitzefrei ist nicht drin, da wir sehr viele Buskinder haben. Und die Busse sind selbsternannte Mitglieder des öffentlichen Nahverkehrs und keine Schulbusse mehr. Da kommt keiner früher. Wenn hitzefrei wäre, wo kommen die Kinder dann hin? Und was macht man mit ihnen? Aufsichten?

Es gibt sie tatsächlich, die Mörderhitze. Zumindest in Russland.

So macht man Pilzkinder

Tja, die Kommentare erzählen meinen Alltag.
Ausnahmslos alle finden es in Ordnung, wenn das Kind frech wird.
Die Vorgeschichte allerdings wird weggelassen. Man ahnt sie aber.

Gitarre und Kind

Schnell und günstig: modisch für Männer

Der Kilt muss sitzen
Bin ganz weg von Andy, dem Highlander
Schottische Geschichte vom besten.

Annette

Die Droste habe ich immer in die Schublade „Schwülstiger Hochadel“ gepackt. Den Knaben im Moor fand ich so überspannt und aufgesetzt. Ich glaube, wir haben das Gedicht nur besprochen, weil sie eine Frau war. Sei‘s drum, sie war immerhin auf dem 20 Mark Schein, es muss also Menschen geben, die das mögen. Sie hat viele Jahre in Meersburg verbracht und ist dort auch gestorben. Das Schloss in Meerburg liegt wunderschön, ist immer noch in Privatbesitz und wurde zurückhaltend renoviert. Es riecht quasi noch nach Mittelalter. Sie haben sogar ein Drehkreuz aufgebaut um den Weg zwischen Café und eigentlichem Schloss zu klären.
Interessiert hatte mich früher ihr jugendlicher Liebhaber Levin Schücking. Ich dachte immer, er hätte sich dann verheiratet, als sie sich nicht mit ihm öffentlich gezeigt hätte. Und dann war sie für immer beleidigt gewesen mit ihm.
Nun, Wikipdia erzählt eine ganz andere Geschichte. Nix Liebhaber. Schad aber auch. ( Der Briefwechsel)
Immerhin war er mit Ferdinand Freiligrath befreundet, dem Übersetzer von Robert Burns Gedicht Trotz alledem.
(Hab im Blog schon geschrieben über ihn)
Die Stufen sind schief und die Wände schwarz im Schloss, doch den Baderaum hat man auf’s Allerliebste renoviert. Mit Schaufenstermann.

Noch etwas Unterhaltung für die Aficinados.

Pilze 1

Pilze 2

Pilze 3

Marco!

Robbie!

UK!