Was essen Beduinen?
Schaffleisch, Schafsmilch, Kamelmilch und das Fleisch der jungen Kamele. Alte schmecken nicht mehr.
Mittlerweile wohnen sie nicht mehr in den Zelten. Die Regierung hat ihnen kleine würfelförmige Häuschen geschenkt und bezahlt Storm und Wasser. Einen Arzt gibt es auch und Schulen. Der Besuch kostet nichts und die Kinder bekommen dort zwei Mahlzeiten.
Sie haben immer hoch Kamele mit denen sie in die Wüste ziehen, zwei Stunden sind das vom Dorf bis zur romanischen Stelle am Fels. Die Menschen kommen aus fernen Ländern und lassen sich mit dem Geländewagen über die Sandpiste dorthin fahren. Die Autos haben nur das Nötigste. Auf der Pritsche hinten sind ein paar Bretter angeschraubt, darauf liegen gewebte Sitzkissen in ihren eigenen Farben.
Das Leben ist viel besser jetzt, sagen sie. So leben sie auch von den Dingen, die sie an die Touristen verkaufen. Große Tücher sind das, Seife aus Kamelmilch, Schmuck und Weihrauch.
Früher kam halt noch der Verdienst hinzu von all den Dingen, die man so über die Grenze bringen konnte. Jetzt ist die Grenze dort dicht und man schießt auf alle, die ohne Pass hinüber wollen.
Man spricht von Drogen, Waffen und Alkohol. Das erzählen sie selbst aber nicht.
In den Schulen wird Englisch gelehrt. Das brauchen sie auch, ihre Zukunft liegt im Tourismus. Wir wohnen in den runde Zelten in den Camps, sie selbst außerhalb der Wüste.
Ihre Zelte bleiben stehen, ganz versteckt. Sobald Schulferien sind, zieht die Familie wieder für ein paar Tage ins Zelt.
Die Sehnsucht des einen ist das Leben des anderen.
(Auf dem 6.Bild sind ein paar Beduinenzelte versteckt)









Auf jeden Fall abenteuerlich! Habe mir die Fotos eine ganze Weile angeschaut!
Gruß von Sonja
Kann ich verstehen. Es war unglaublich schön.