… sonst brennt es lichterloh.

Bin ich froh, dass ich im Kino war. Noch voll der Worte und Bilder von Ingeborg Bachmann, treffen wir Bekannte, die uns von der Hochrechnungen berichten. Meine Herren!
Wie geht es jetzt den Menschen, die behinderte Kinder haben? Und wie denen mit dunkler Haut? Oder eine besonderen Religion? Da kann man doch nicht wohnen bleiben, wenn fast die Hälfte der Einwohner einen hassen und loswerden wollen.

Vor über zweieinhalb Jahren sind wir zum ersten Mal auf die Straße gegangen um für ein Verbot der AfD zu demonstrieren. Es hat nichts genutzt. Ich vermute, dass es jetzt auch zu spät ist. Der Hass, der Neid und die Missgunst sind gesellschaftsfähig geworden.
Bei Hitlers brennt noch Licht.

Bei Hitlers brennt noch Licht.
Es ist nie ganz erloschen,
nur eine kurze, ruhige Zeit war’s Fenster fest verschlossen.
Nur ab und zu, ganz schüchtern fast, kaum hörbar, ein Gewisper…
Man nahm’s kaum wahr und dachte sich: „Was soll’s? Da ist noch Licht an.“
Bei Hitlers brennt noch Licht – Jetzt treten sie ans Fenster.
Jetzt sieht man sie, jetzt hört man sie …
das sind keine Gespenster.
Ganz stolz und lautstark steh’n sie da, entzünden und krakeelen.
Und ihre Drohung ist ganz klar: „WIR GEHEN WIEDER WÄHLEN!“
Bei Hitlers brennt noch Licht.
Vernunft wo bist Du? Wo?
Komm‘ raus und hilf … und schalt‘ es aus.
… sonst brennt es lichterloh.

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Aus dem wilden Leben einer Stewardess Frau Klugscheisser berichtet, wie es sich anfühlt, wenn man irgendwo auf der Welt zwei Tage Zeit hat. So romantisch wie gedacht ist es nun nicht.

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Ist das nicht niedlich, wie die Marken sich überall ranwanzen?
Es gibt nun das
Adidas Dirndl.

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Ach ja, und der Garten ist voller Heuschrecken. Ab und an schafft es eine ins Wohnzimmer, wie diese hier. Ein paar Minuten im Glas, auf dem Glück steht, und dann wieder Garten.

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Psychologie der Menschen mit niedrigem Intellekt. Teil 1
Teil 2

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Wayne erklärt
Rufe
Abmahnung
Schöne Kinder
Auf gute Nachbarschaft
Handgestrickt
Roadrunner
crocodylo dante
Selber
Die Kunst der Reinigung
Master of disaster
Kinderfotos

7 Gedanken zu “… sonst brennt es lichterloh.”

  1. Wenn die Verbindung stimmt, dass Menschen, die AfD wählen, Menschen mit Behinderungen hassen, dann haben sie sie auch vor der Wahl gehasst und es wäre auch vor der Wahl kein guter Ort gewesen, um dort zu leben (was an sich ja meistens nicht aussuchen kann). Was wahrscheinlicher ist, dass sie kein Geld mehr dafür ausgeben wollen, dass Menschen mit Behinderungen auch außerhalb von Heimen ein eigenständiges Leben führen können. Ich les grade ein Buch über ein Heim der Diakonie in der DDR. Hätte es nicht die Kirche gegeben und das Geld, das sie aus dem Westen bekam, wäre es den Menschen mit Behinderungen sehr schlecht gegangen.

    • Das ist traurig.
      Vielleicht ist es doch so, dass man Nächstenliebe üben muss. Im Osten war das wohl kein Teil der Staats-Ideologie.
      Du glaubst, die Leute waren schon immer so hartherzig?

  2. „lieber sich gesund schimpfen als krank heulen“, ein zitat einer alten dame. wenn es nur so einfach wäre. es braucht viel zur änderung, zumindestens auch den mut, alte gewissheiten zu hinterfragen. nicht immer an den von den rechten vorgegebenen themen entlang handeln, sondern eigene überlegungen umsetzen. mal in den schuhen anderer sein: einer alleinerziehenden mutter, der unterhaltszuschuß gestrichen wird, oder arbeitslos werden mit ende 50, oder berufstätig sein und das geld reicht trotzdem nicht. die berichte von „ganz unten“ machen der mittelschicht angst, und der umgang der behörden mit bürgern ist oft so achtlos wie der in manchen büros von versicherungen o.ä., es fehlt am dienstleistungsgedanken(seit corona?). roswitha

    • Das Mitgefühl mit den Armen und Entrechteten unserer Gesellschaft hält sich in Grenzen. Vielleicht wäre es doch gut, dass man ein Jahr im Leben Sozialdienst leistet.

  3. Die Qualität einer Gesellschaft sollte daran gemessen werden, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. Wer das im Elternhaus nicht lernt, dem würde nach der Schulzeit ein Soziales Jahr sehr gut tun und das Bewusstsein dafür schärfen, dass man
    selbst auch eines Tages in Not geraten könnte, alt und pflegebedürftig sein wird, evtl. nur mit Glück einer Behinderung entgangen ist oder entgehen wird, arbeitslos, obdachlos, oder, oder…werden könnte.

    Niemand ist sicher, dass sein Leben immer sorglos verläuft.

    Ich glaube, derartige Erfahrungen könnten die Gesellschaft positiv beeinflussen.

  4. Ich geht auf die Kommenatare unten ein: Ja, die Leute waren immer schon so hartherzig. Aber jetzt wurde das „darf man das nicht mehr sagen? Doch, man darf das endlich wieder sagen,“ zum neuen, gesellschaftstauglichen Credo derer, die immer schon neidisch auf das Mofa des Nachbarn blickten, während sie noch auf ein güstiges Angebot warteten. Wobei egal ist und bleibt, ob es nicht auch der Kleinwagen oder der sündteure Luxuswagen sein könnte, Neid bleibt Neid. Und dann möchte man halt dem Nachbarn seins kaputt machen. Auch wenn man davon nichts hat, so hat doch der Nachbar auch nichts mehr und man ist halbwegs zufrieden. Fürs Erste. Aber da gibt es doch noch mal jemanden, vielleicht auch jenseits der Grenzen… das darf nicht sein!

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