Boddasee und Besitzstörungsklage

Meine Großmutter kam von da. Ich habe sie leider kaum kennen gelernt. Ich war zwei Jahre alt, als sie starb. Mein Vater war ihr jüngste Kind, sie bekam ihn mit 46. So hatte ich Tanten und Onkel im Großelternalter. Und sie sagten eben auch immer ganz gutural Boddasee, nie Bodensee.
Und an sie alle denke ich, wenn ich hier oben stehe auf dem Pfänder. God‘s own country, Sehnsuchtsort.
Ich hab ein altes Foto von der ganzen Familie der Urgroßeltern. Lehrerhaushalt mit vielen Kindern. Alle haben weiche, liebevolle Gesichter. Beim Urgroßvater soll der Eindruck wohl getäuscht haben.

Naja, auf dem Pfänder gibt es übrigens neben der grandiosen Aussicht grandiosen Kaiserschmarren. Dazu kann man mit dem Auto hochfahren bis zur Alp und dann rüberlaufen zum Restaurant Pfänderspitze. Es liegt direkt am Gipfel. Nimmt man die Pfänderbahn, so muss man eben am Tierpark vorbei etwas nach oben gehen. Nebeneffekt ist, die Touristenmassen hinter sich zu lassen. Also: Kaiserschmarren.

Auf dem Weg zum Gipfel findet man die Theresienkapelle. Sie wurde wurde 1928 vom Restaurantbesitzer gebaut. Er hatte versprochen, ein Kirchlein zu bauen, wenn seine Frau und der Sohn die Geburt überlebten. Es hat also beides geklappt, Geburt und Kirche.

Man könnte vom Parkplatz zum Restaurant fahren, es wird aber teuer.
Besitzstörungsklage.
Die Bedingungen scheinen kompliziert

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Seit Tagen bin ich begeistert. Ich habe den Podcast Hotel Matze Mathias Schranner gehört: Die Kunst des Verhandelns.
Das hätte ich alles viel früher wissen sollen, dass wäre vielleicht was aus mir geworden. Ach nein, ich bin genau das, was ich werden wollte. Karriere im Schuldienst ist eh ein zweischneidiges Schwert. Beförderung bedeutet da ja immer, dass man von seiner eigentlichen Arbeit, die man gerne macht, weg kommt und immer mehr mit Erwachsenen zu tun hat. Das muss man auch mögen, sonst wird das nichts.

Aber ein paar Sachen merke ich mir.
1. Nicht mit sich selbst verhandeln, sondern mit anderen.
Seine Vorstellungen und Forderungen kennen und sie stellen.
2. Verhandlungen sind nie zu Ende, außer in Deutschland. Handschlag und fertig.
3. Es sollten mehr Frauen an Verhandlungen teilnehmen. Sie sind nicht besser, bringen aber neue Gesichtspunkt ( Beispiel bei Friedensverhandlungen. Frauen fragen oft, was aus den zurückgekehrten Soldaten wird? Also wie sie eingegliedert werden. Männer fragen das nie.)
4. Wie reagiert man, wenn jemand eine Entscheidung will von einem? Und man weder Ja noch Nein sagen kann? Dann sagt man „Schwierig“.
Das gefällt mir am besten.

Mathias Schranner war Polizist und hat nach einem langen Weg eine Firma gegründet, die mittlerweile international in Konflikte eingeschaltet wird, wenn die Verhandlungen kurz vor dem Scheitern sind.

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Respekt?
Kein Wunder
103 Tage 16 Stunden
Drucker
Nana!

Logik
Puzzle WM
Plattenspieler
Mathewitz

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