Dreck und Hühner

Dreck ist Material an der falschen Stelle.
Oder wie in der Chemie definiert wird:
Falsche Materie zur falschen Zeit am falschen Ort.

Und was ist dann Müll? Viel Dreck, den keiner mehr haben will?
Wenig Dreck, also ein winziger Fleck, heißt ja Dreckle im Schwäbischen.
Schwaben sollen ja sehr unbeliebt sein in Berlin , vielleicht auch, weil sie es gerne sauber und ordentlich haben. Wie heiß es: was den Rechten die Türken sind, sind die Schwaben für die Linken.
Noch mehr Klischees gibt es hier bei Wikipedia.

Unter Abfall bzw. Müll, genannt auch Unrat, versteht man sämtliche vom Menschen genutzte Materialien und Substanzen, welche aus der Sicht desjenigen, der deren Wert für ihn beurteilt, keinen unmittelbaren Verwendungszweck mehr erfüllen.

Wikipedia

Seit dem Fall der Mauer war ich immer wieder in Berlin. Und immer immer kam ich heim und dachte: was für eine dreckige Stadt!
Naja, mit Schülern waren wir nicht in den feinen Vierteln. Trotzdem! Es gab fast überall wo wir waren Hundedreck, alte Matratzen und Sanitätskeramik auf dem Bürgersteig. Ja, es gibt auch Viertel, die aufgeräumt und sauber sind. Ich frage mir nur, wie man das aushält. Und wie es soweit kommen konnte.
Dieser Artikel aus der Zeit stellt sich die selben Fragen.Müll in Berlin. Er macht auch etwas Hoffnung. Man kann Müll melden und er wird abgeholt. Es ist halt Aufgabe der Bürger dort.

Warum? Weil Berliner und Berlinerinnen dazu neigen, ihren Schrott vors Haus zu kippen. Oder aus dem Fenster, schimmeliges Brot, die Ratten lieben es. Verwanzte Schuhe stapeln sich auf Fensterbrettern. Fragmentierte Möbelreste liegen quer überm Bürgersteig, gerne beschildert – „zu verschenken“.

Nachtrag:Auch die Bahn setzt auf die Dreckmelder.

Wie ich auf das Thema kam? Herr Merz meinte, dass das Stadtbild durch die Ausländer negativ geprägt wird. Ich komme beim Stadtbild eher auf den Dreck, der die Innenstädte prägt.


Dass die S-Bahn als Hühnerstall taugt, war mir neu. Aber nun, die Höhner sind überall gerne dabei.


Die ungezogenen Uplader Ein Mann sucht den Weg einer Karikatur, die er selbst in Wikipedia eingestellt hat vor fast zwanzig Jahren.


Bächlesputzer
Eisrezept
Musterbild
Neuer Gesichtspunkt
Notenlotto
Becher sammeln
Zusatzqualifikation
Wild monkeys
Rutsche
Tänzchen

Kowwelenz

Die Welt hat einen Trauerrand.
Oder wie sagte meine Cousine vorher: Als Kind war ich auf dem Friedhof und die Namen auf den Steinen ware mir fast alle unbekannt. Jetzt gehe ich drüber und kenne fast jeden.

Trotzdem, dat Lewwa jeht weiter.

Ein Tag in Koblenz mit allerlei Besorgungen und Terminen.
Manchmal bleibt Zeit für Bummeln und Essen. Dieses Mal gab es das Restaurant im Globus. Das geht schneller, die Schlange für das Fleischkäsbrötchen ist ewig lang.
Die Innenstadt hat sich aufgebrezelt. Die BHs sollen auf die Kampagne gegen Brustkrebs hinweisen, die Blumen sind nur so da. Und ich weiß jetzt, dass sogar die Russen mal hier waren. Wie gesagt, Koblenz weckte schon immer Begehrlichkeiten. Vielleicht deshalb sitzt hier immer noch die Bundeswehr, wer weiß.


Füchschen
Hazel!
Zwischen allen Welten
Kennzeichenfinder
Blaskapelle
Ne gute Idee
Ranga
Basteln für Meetings
Sprache
Liebst Su mich?
Wieso fürchte ich mich?
Ach so geht das.
Schon schwer
Pudding mit Gabel
In the Nettou
Traumawanderweg
Konzert zwischen Kacheln
Ein Traum

Wim und andere Merkwürdigkeiten

Wim Wenders in Bonn, die Bundeskunsthalle lädt ein. Ach wie schön!
Es gibt einzelne Räume zu bestimmten Filmen. Es werden Ausschnitte gezeigt, an den Wänden kann man Zusätzliches lesen. Und ab und an gibt es Requisiten. Seine Preise stehen auch da. Ich hatte sie mir größer vorgestellt.
Es gibt einen Brief an Stassi, Nastasja Kinski.
Und Stempel des Architekten Tadao Ando mit seinem Konterfei, die Regieklappe von Paris Texas und den Beutel von Trevis. Es liegt seine erste Filmkamera da, die er mit 12 bekommen hat. Und man kann rührende Kinderzeichnungen von ihm sehen, die schon den besonderen Blick auf die Welt zeigen.

Alles gehört der Wim Wenders Stiftung. Und ich stelle fest, dass ich doch nicht alles gesehen habe.
Meine Lieblingsfilme sind immer noch.
*Alice in den Städten. Es war mein allererster Film von ihm, gesehen als Jugendliche im Fernsehen.
*Der Himmel über Berlin. Wegen allem, Peter Handkes Texte, die Musik und Engel halt
*Paris Texas. Gesehen in Tübingen, damals. Bildgewaltig und berührend.
*Buena Vista Social Club. Weil wegen Musik.
*Palermo shooting. Wegen Palermo und dem Fresko und der großen Angst vor dem Tod.

Jedenfalls war der Podcast Alles gesagt? eine wunderbare Vorbereitung.


Zum Tag der Deutschen Einheit:
Dieses Bild bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf. Die Ehrengäste nach dem Gottesdienst in Saarbrücken stehen vor der Kirche.
Es sind zwei Richterinnen auf dem Bild, und drei Sauerländer, insgesamt mindestens 6 Juristen. Proporz ist was anderes.
Aber einen Ostdeutschen hätten sie schon einladen können, es ist ja schließlich die Feier zur Deutschen Einheit. Schräg, oder?
Und dann steht noch Jörg Pilawa da, der sich so unwohl fühlt als neuer Prinzgemahl. Ich muss zugeben, der Quizonkel ist mir der liebste.
Lauf, Jörg, lauf.


Die Filiatleiterin vom Rewe hat schon viele Rätsel gelöst für mich.
Die Basis der Ernährung von Herrn croco übernimmt freundlicherweise die Firma Haribo. Es müssen immer vier verschiedene Sorten im Hause sein: Vampire, Weingummi, freshn fruity und weiße Mäuse. Meist fehlt eine Sorte. Die Woche drauf fehlt sie immer noch, auch wenn die anderen nachgefüllt sind. Jetzt weiß ich auch warum. Nix mit faulem Rewe. Die Firma Haribo füllt selbst auf, entscheidet, wann sie kommt und was sie auffüllt. Das machen wohl auch andere Firmen so. Man kann nichts nachbestellen.

Mein Lieblingsdistelöl fehlt auch seit zwei Jahren. Ich Einkaufsmuffel muss tatsächlich in einen anderen Laden fahren, um es zu bekommen. Edeka und Netto haben es. So frage ich meine Lieblingsfilialleiterin, warum das so ist. Nein, bestellen kann sie nicht, beruhigt mich aber. Die Ware gibt es bestimmt irgendwann wieder, aber viel teurer. Das sei das Prinzip.

So komme ich gleich zu meinem Lieblingsthema: Schokolade. Sie meint, sie hätte die Weihnachtsware schon ausgepackt. Die Preise seien noch viel höher geworden. Die Lindtosterhasen hätten ihr schon den Rest gegeben. Die Nikoläuse wären nochmal teurer. Sie hätte ihren Enkeln schon gesagt, dass es dieses Jahr zu Weihnachten nichts mit Schokolade gibt, es wird nur noch gebacken.


Solarpanele führen zu wirtschaftlichem Aufschwung in Entwicklungsländern. Man kann Pumpen betreiben und hat in Dürreperioden mehr Wasser auf den Feldern und somit eine höhere Ernte. Man muss für das Zubereiten des Essens kein Holz für Feuer suchen. Elektrisches Licht führt dazu, dass die Geschäfte länger geöffnet haben, die Kinder auch am Abend Schularbeiten machen können und die Frauen mehr Zeit haben zusätzliche Dinge herzustellen, die sie dann verkaufen können.

(Eine Studie der Ruhruniversität Bochum)

Ja, wir haben es verpennt. Und es geht weiter.Franz Alt zum Thema


Speierling
Alaska halt
Party aufm Land
Clever beschützt
Gurkenmann
Anderer Mann
Nochmal. Die schwäbische Türkin
Fenstergucker
Mach ich auch so
Lied
Da lernste was
Ein neues Kind