Brüllen und Hüpfen

Jane Godall lebt nicht mehr.
Keine Angst, es gibt hier nicht den zwöfundneuzigsten Nachruf.
Es gibt nur eine kleine Geschichte von ihr und mir. Sie weiß allerdings nichts davon.
Es war in der 12. Klasse. Die Biolehrerin, die Flatterkleidchen trug, lange Haare hatte und barfuß in den Sandalen war, machte Verhaltenslehre mit uns, bedingte und unbedingte Reflexe, klassische und operante Konditionierung, sowas halt. Zum Ende wollte sie uns was vorlesen.
Und was kam? Das Buch von Jane Godall über ihr Leben mit Schimpansen in Gombe. Wir waren fasziniert, vielleicht auch davon, dass die Biolehrerin die verschiedenen Geräusche der Affen gekonnt nachmachte. Wow! Das wollten wir auch. Wir lernten schnell, und wir konnten uns bald auch so kratzen und in Hocke so hüpfen, von Schulbank zu Schulbank. Damit verbrachten wir unsere Pausen. Vermutlich hörte sich unser Klassenraum von außen an wie das Brüllaffenkäfig in der Wilhelma. Ja, genau, es eskalierte.
Der Klassensprecher, sonst eher der gemächliche Fredl Fesl Typ, drehte plötzlich in der Biostunde am Rad. Die sonst so ruhige und gelassene Biolehrerin stand auf, ging zu ihm hin, holte aus und knalle ihm eine. Dann setzte sie sich wieder und las weiter vor.
Er wurde ganz schnell wieder zu Fredl Fesl.
Und wir haben gelernt, dass man Biolehrerinnen und Jane Godall ernst nehmen muss.
Nein, niemand hat mehr davon geredet, es wurde kein Schulleiter benachrichtigt und es standen keine Eltern auf der Matte.
Der Klassensprecher war der Meinung, er hätte es verdient. Wir auch.


Drei Jahre ist das her mit ChatGPT, glaube ich. Ich wollte meine Begeisterung ins Lehrerzimmer tragen, doch leider hat das nicht geklappt. Dort sprach man lieber über etwas als es zuerst auszuprobieren.
Jedenfalls war mir nun klar, dass Hausaufgaben anders aussehen müssen. Und man kann ganz schnell Test entwickeln. Das Ding programmiert sogar schneller als man gucken kann.
Trotzdem mag ich es auch, wenn es halluziniert. Leider haben die ganz irrsinnigen Loops nachgelassen.
Und ich mag es, wenn Biologie und Informatik sich berühren und Prinzipien teilen. Richard Socher war wieder bei der ZEIT.
Man stellte ihm Nur eine Frage.
Ich mag es auch, wie ein Mann seiner Fähigkeiten erkennt, dass eine lebendige Zelle noch viel viel komplexer ist als jedes künstliche neuronale Netz sein wird.


In Berlin Spandau hüpfte tagelang ein kleines Känguru durch die Gegend. Irgend wann konnte man es mit einem Betäubungspfeil lahm legen und somit einfangen.
Und das Wallabies gehört dem Journalisten…im SPIEGEL

Apropos Halluzinieren. Ich hab ja mal ein Känguru gesehen, hier im Wald. Ich fuhr nach einer Schulveranstaltung noch zu einer Party von Freunden.
Es war schon spät und ich stocknüchtern. Und es hüpfte mir ein kleines Känguru auf die Straße, von recht von einer Kuhweide nach links auf eine Kuhweide. Es war kein Hase, es war ein kleines Wallabie. Was mach ich jetzt? Wenn ich das jetzt auf der Party erzähle, denken alle, jetzt nimmt sie Zeugs.
Ich erzählte es trotzdem. Naja, man erklärte mir dann wie Hasen aussehen, und so weiter.
Wochen später kam dann die Zeitungsmeldung, dass unten am Rhein ein kleines Känguru entlaufen war, also besser enthüpft, und es bis in die Wälder hier oben geschafft hatte.
Irgendwann hat man es dann eingefangen.


Radeln mit Pferd
Ach VOGUE 💗
Kicker
Kicher
Tänzchen
Schwimmbeet
Goldliebe
Dorfjungs
Plurale
Ätsch!
Ich weiß es doch auch nicht
Der Pudding ist überm Teich

Lieblingsposts im September

Oh, verflixt, schon ist es Oktober.
So kommen halt die Posts einen Tag später. Ich versuche das mal im Galerieformat, weil es schneller geht, sie einzufügen.

Da gibt es noch mehr Lieblingsposts.

Nüsse und Kiffen

Hast Du heute schon in Deinem Beruf gearbeitet?
Herr irgendlink fragt sich das, sammelt Nüsse und deckt Wildschweinkuhlen zu.
Bei den Nüssen kann ich mitreden. Der eine Baum, riesig am Ende des langen Gartens stehend, liefert Eimer um Eimer.
Das Waschen ist ein schönes Erlebnis. Habe sogar ein TikTok dazu gemacht.
Ist das nicht der Anfang der Kunst? Das Herz ist voll, Farbe liegt rum und man verlässt die Höhle nur noch zum Sammeln?

Die Walnuss kam wohl mit den Römern zu uns. Vielleicht war sie schon vor der Eiszeit da und hat sie in Kirgisistan überlebt. Dort gibt es heute noch riesige, sehr lichte Wälder.
Es gibt keinen Unterwuchs, da Walnussbäume Stoffe absondern, die andere Pflanzen hemmen.


Tanzende Irrlichter auf Mooren und Friedhöfen kennt man seit Menschengedenken. Geister der Verstorbenen sollen es sein, oder irgend was anderes Gruseliges. Dass es Methan ist, ein Gas, das bei Fäulnisprozessen entsteht, weiß man schon länger. Den zündenden Funkten fand man bisher noch nicht, jetzt aber schon.
Irrlichter


Dass sich die Kifferei auf die Qualität der Spermien auswirkt, weiß man schon lange. Diese wissenschaftliche Erkenntnis haue ich seit langer Zeit den Mittelstufenmädchen um die Ohren.
‚Wenn ihr Kinder wollt, nehmt einen, der nicht kifft‘.
Man kann das jetzt erweitern. THC, der Wirkstoff im Gras, stört auch Eizellen in der Entwicklung. Und es gibt Erbgutveränderung! Jessas!
THC wirkt auf Eizellen


Collectors?
Ein Strassenfotograf sucht Menschen von früher
Wer droht ist schwach
Fluoreszenz bei Robinie
Glitzerkuchen mit KI
Nellie Bly
Matrioschka
Irinnen halt
Wo ist?
Kleine Frisur für zwischendurch
Auch Du warst mal ein Wolf
I hab an Aff im Kopf
Mermaides
Teppich selber machen
Tänzchen
Schön!