Es gibt die Möglichkeit Impfdosen für ärmere Länder zu spenden. Diese Spendenkampagne wurde von der WHO initiiert. Liisa hat dankenswerterweise bei Twitter davon berichtet.
Gibt es ein Getränk, das Erinnerungen an vergangene Zeiten in dir weckt? Erzähl mal.
Zuerst dachte ich, ich nehme Kaba, den Plantagentrank. Denn Kaba gab es jeden Morgen und so sehr mochte ich ihn auch nicht. Erst viel später hat sich herausgestellt, dass ich keine Milch vertrage, und so konnte ich das morgendliche Bauchweh Jahre später erklären. Nein, das verheißungsvolles Getränk meiner Jugend war Sinalco. Zu Hause gab es Apfelsaft, gemischt mit Wasser. Da gab es manchmal in den Wasserkisten eine Flasche gelber Sprudel. Er schmeckte so naja, reichte in keinster Weise an Sinalco heran. Sinalco gab es nur bei Wanderungen. Meine Eltern neigten zum Pflichtspaziergängen. Man lief irgendwo hin um dann dort umzudrehen und den selben Weg zurückzugehen. Die Freuden des Ziels kannten sie nicht. So wurde ich immer unlustiger, wenn das Angebot Spaziergang kam. Außer es gab eine Wirtschaft in der Nähe. Mir wurde unverzüglich eine Sinalco versprochen. Und ich begann mich auf die Wanderung zu freuen. Wenn es am Ziel dieses gelbe Fläschchen gab, süß und blubbernd, und ich danach aus dem Glas den trüben, verdünnten Orangensaft trinken konnte, war ich glücklich. Cola gab es bei uns nicht, da Koffein drin war. Das mit dem Zucker sah man nicht so streng. Es gab wenig Zuckriges im Haushalt. Kuchen vielleicht zum Wochenende, Honigbrot zum Frühstück, ab und an Waffeln mit Puderzucker. Jedenfalls hat das Sinalcoarchiv noch lustige Filmchen aufbewahrt.
Diese Puppe habe ich mir damals so sehr gewünscht, war aber nix.
Sinalco steh übrigens für sin alcohol, ohne Alkohol.
Bill Ramsey ist gestorben. Es war so ein guter und auch lustiger Sänger. Mein Lieblingslied von ihm habe ich schon mal gepostet, das macht Ihnen aber hoffentlich nichts.
Die bundesweite Inzidenz liegt bei 5, und stagniert. Vermutlich ist der Tiefpunkt erreicht. Das ZDF berichtet, dass Delta sich weiter verbreitet und ein ganz leichter Anstieg zu beobachten ist. Wenn man durch‘s Dorf spaziert, weiß man warum.
Überall stehen ne Menge Autos an einem Haus. Big Party.
Durch die Kaltmamsell bin ich drauf gekommen zu schauen wie das Grundkochbuch heißt, das ich verwendet.
Luise Haarer, Kochen und Backen nach Grundrezepten. Sie hatte wohl ein interessantes Leben. Ihr Kochbuch scheint nur in Schwäbischen Schulen unterzubringen gewesen zu sein. Vielleicht, weil sie Sparversionen von Rezepten vorgeschlagen hat, mal mit mehr oder weniger Eier?
Jedenfalls machte sie Karriere im Schulwesen und lebte dann mit einer Frau zusammen. Ob es eine Beziehung war, habe ich nicht rausbekommen.
Das Buch gibt es jedenfalls heute noch.
Heute habe ich mehrere unangenehme Dinge gemacht, die ich schon lange aufschiebe. Und plötzlich war alles leicht. Und ich habe mich am Bügeleisen verbrannt. Weniger angenehm.
Weil man hier den ganzen Tag Doors hört, müssen Sie auch noch mal ran.