Corona zwanzig

Wenn es tatsächlich nach den Osterferien weiter geht, haben wir jetzt etwa Halbzeit. Irgendwie hat man sich eingerichtet, zählt die Klopapierrollen und schaut, wie lange man noch Obst und Gemüse hat.

Ob wir wirklich so gut sind im Krisenmanagement, wird sich zeigen. Großbritannien und die USA wirken ja weder cool noch überlegen noch gut organisiert. Hier ein Artikel dazu.

Gestern Abend haben wir „Das Grabmal einer großen Liebe“ zu Ende geschaut. Ein Stummfilm mit dramatischer Musik aus den 20iger Jahren. Er spielt in Indien. Und im Grunde genommen geht es um eine herzzereißende Liebesgeschichte, um Prinzen und Prinzessinnen, um Elefanten und wunderhübsche Kleidung. Und um ein Denkmal. Man sieht, wie wichtig der Gesichtsausdruck in Stummfilmen war. Ich glaube, um Schauspielerin werden zu können, musste man damals einfach ganz weit die Augen aufreißen können. Grabmal einer großen Liebe
( der Film wurde digital restauriert, grandios!)

Der Regisseur war ein Deutscher, der sowohl Ganghofer Filme dreht als auch in Indien einer der Pioniere des heutigen Bollywoods war. Ein interessantes Leben.Franz Osten

Die Störche sind wieder da. Und man kann beim Brüten zuschauen. Diese Paar  hier musste erst ein paar Nilgänse vertreiben, bevor sie ihr Nest wieder beziehen konnten. Storchencam

Noch ein bißchen Lagerkoller mit

 

 

Corona neunzehn

Fledermausviren, wozu unser Corona gehört, sind speziell. Flugmäuse können die Temperatur kurzfristig bis auf 40 Grad hochjagen, daran haben sich die Viren angepasst. So nutzt unser Fieber, das andere Erreger zerstört, nichts mehr. Ich schreibe nicht „tötet“, denn Viren sind nicht lebendig. Alle Kennzeichen des Lebendigen fehlen ihnen. Ne Hülle aus Eiweißen, ein Stück DNA oder RNA mitten drin, manchmal ein Enzym als Mitbringsel, das war‘s.  Sie sind die Faultiere der Mikrobiologie, sie lassen sich von ordentlich gebauten Zellen vermehren.
science.orf.at/stories

Das Wetter besteht aus Sonnenschein und knallblauem Himmel. Ich bin aprilgescherzt worden, von einem Dorfkind. Ich hätte was am Rücken.
Ansonsten sind keine Scherze zu vermelden.

Die Arbeitseinteilung bleibt. Frühes Aufstehen, Schreibtisch, Kochen, Ruhen, Lesen, Fitness, Duschen, Abendessen.

 

Dafür sind  jetzt die Kolibris geschlüpft. Hier eine Direktübertragung aus einem Nest.

Twitterlieblinge im März 2020 Teil 1

Traditionen müssen erhalten bleiben. So gibt es jetzt die erste Portion der Tweets des Monats März.
Man merkt, dass viele Menschen zuhause sind, die Blogschreiberin inclusive. Und dass sie ihren Humor nicht verloren haben. Viel Spass!
Anne hat mehr.

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