Fangen wir einfach mit dem Ende des München Wochenendes an.
Ja, es war RockyDieLesung. Ein Boxring wurde gebucht, Bloggerurgestein wurde geladen und die Zuschauer strömten.
Für uns war ja der Großstadtanteil schon aufregend. Schon der Eingang zur S-Bahn wurde nur nach Befragung der Bevölkerung gefunden. Es ging in ein Einkaufszentrum in den Keller und dann bog man kurz vor dem HIT nach links ab. Mal sehen ob das Swipe in der MVV- App wirklich abbucht. Ansonsten sind wir schwarzgefahren.
Ja, wir kamen dann an der Schwindstrasse an und stell fest, dass es da zwei Boxwerke gab. Jedenfalls fanden wir dann den richtigen Boxring mit Cassius Clay und den olympischen Ringen an der Wand.
Ich hatte ja kein Klebeschildchen, war aber ganz in Grün angezogen, Krokodilgrün. Na gut, ein paar Menschen kannte ich schon, andere habe ich kennen gelernt. Und dann kamen die Gladiatoren in den Ring. Herr Mequito machte sich extra nackig, also fast, so dass man auch alle Tattoos sehen konnte. Frau Nessy und Frau Novemberregen kamen im ausgewähltem Trainingsoutfit, wobei Frau Nessy sich für pinkene Aldiletten entschieden hatte. Frau Kaltmamsell trug gestreifte Leggings, eine Bademütze und eine Schwimmbrille, allerdings auf dem Kopf.
Frau Klugscheißer als Organisatorin mit Fliege stellte alle Ringkämpfer ausführlich vor. Herr Mequito las die Geschichte darüber, wie er zum Brautführer wurde und Frau Novemberregen erzählte, wie man sich Leute vom Hals hält. Frau Kaltmamsell berichtet, wie es ist die Tochter von Jesus zu sein und Frau Nessy erzählt, warum Meerschweinchen mindestens zu dritt sein müssen. Es war alles sehr amüsant. Zwischen den Lesestücken gab es Klavierstücke, Klassik und Boxen gehen also doch zusammen.Und danach gab es standing ovations.
Und spannend waren natürlich die anderen Menschen. So die Dame, die im selben Kreissaal geboren wurde wie ich und in die selbe Grundschule ging. Und dann der Herr, der unsere Mastadoninstanz so liebevoll versorgt. Ich habe den Herrn getroffen, der die schönsten Hebridenfotos macht mit Vögeln drauf. Ich habe Frau Herzbruch live und in Farbe gesehen und mir die Bücher von Nessy und Mequito gekauft, mit Widmung. Und noch viele andere Begegnungen haben den Abend schön gemacht. Wir saßen danach noch ein bisschen in einer Kneipe und erzählten.
Mehr geht nicht, wirklich nicht.
Für den Rückweg haben wir ein Taxi geholt, ich konnte nicht mehr.




Oh, die grüne Kleidung ist jetzt zumindest ein Anhaltspunkt, do dass ich jetzt vielleicht doch ein Gesicht zu diesem Account habe. Wenn ich richtig liege, haben wir am Ring auf den gegenüberliegenden Seiten gesessen.
Kann gut sein. Ich saß ganz hinten am Rand.☺️