Die große und die kleine Welt

Mittlerweile hat Herr Trump die Nationalgarde mit 2000 Soldaten und 700 Marines nach Californien geschickt. Wenn genug provoziert wird, gibt es tatsächlich Bürgerkrieg und er kann guten Gewissens Notstandsgesetze anwenden. Der Putsch zum zugucken geht weiter.

Hier explodiert der Garten. Die Kirschen brauchen nur noch wenige Tage bis zur Reife, der Pfirsichbaum und der Maulbeerbaum tragen wie verrückt. Als der Frühapfel blühte, gab es leider noch keine Bienen hier. Also keine Äpfel. Bei den anderen Apfelbäumen könnte es geklappt haben. Walnüsse gibt es jedenfalls in rauen Mengen. Die Eichhörnchen reiben sich jetzt schon die Pfötchen.
Es gibt zwei Vogelhäuschen, ein altes und ein neues.
Auf dem alten hat sich ein Buntspecht eine Spechtschmiede eingerichtet. In einen von ihm reingemeißelten Riss klemmt er seit Tagen die Erdnüsse und zerhackt sie. Damit die Jugend auch was lernt, sitzt der noch leicht flaumige Sprössling daneben und schaut zu, wie Mama das macht. Er wird noch gefüttert. Mal sehen, ob drei Tage Lehre ausreichen, dass er es selbst kann.
Die Lufthoheit haben die Spatzen, immer aufgeregt, immer flatterbereit. Wenn die großen Vögel kommen, Elster, Eichelhäher und Ringeltaube, stoben sie auf und verdrücken sich ins Gebüsch um gleich wieder da zu sein, wenn die Luft rein ist.
Die Sommerfütterung ist dringend nötig. Es gibt kaum Insekten, nicht mal mehr in unserem überökologischen Garten. Keine Raupen, keine Käfer, nur Blattläuse.
Dafür habe ich den Eindruck, der Garten ist über Nacht um einen Meter gewachsen, in alle Richtungen.
Die Wege sind schmaler, ich muss den Kopf weiter in den Nacken legen, um die Kronen der Bäume zu sehen. Der eine Nachbar hat plötzlich ganz viele lange Äste mit Nüsse von uns rüber, der andere macht unserem Wildwuchs Mut. Die schauen gern dahin, wo nicht los ist und wo sie neuen Lebensraum wittern.
Ich habe meine Gartenscheren gewaschen und eingeölt. Sogar die alten Schätzchen tun es wieder. Der Fehlkauf Grasschere schaut auch wieder fit aus. Bis heute weiß ich nicht, was mich beim Kauf geritten hat. Als ob ich je Rasenkanten mit der Schere schneiden würde. Fadenschneider, fertig.

Noch ne nette Geschichte von Freiheit und dann doch nicht.
Flieg, kleines Zebra, fliegt

Ruderclub
Nina!
Tänzchen
Noch ein Tänzchen
*Me cago en la puta
Ungeputzt
Kluge Mama, kluges Kind
Mut genügt
Bagger fahren
Birkenliebe
Bitte was Ordentliches

*Pfui, nie sagen.

Erdnuss und Kurrent

Heute gab es Kaltmamsell, und zwar das Rezept hier: Spinat in Erdnusssauce mit roter Paprika.

Die Kochbanane mit Frischkäse war noch übrig von gestern.
Es schmeckte alles vorzüglich.
Warum ich plötzlich ein Foto habe vom Essen? Ich war das nicht. Herr croco fragte, woher ich das Rezept habe. Ich erzählte es, und er sagte sofort: Dann brauchen wir ein Foto! Eh Voilá.

Ansonsten bin ich gerade dabei, eine Geschichte abzutippen aus einem alten Poesiealbum. Sie ist in Kurrent, Sütterlin und ein paar lateinischen Buchstaben geschrieben. Nein, das ist nicht das selbe. Handschriftliche Eigenheiten kommen dazu. Aber mein Projekt nimmt Formen an. Hab da was angestoßen und hab jetzt Arbeit. Aufwühlende Arbeit, aber nun.
Jedenfalls habe ich jetzt ne KI gefunden, die die grobe Arbeit macht. An den schwierigen Stellen ist sie so doof wie ich.


Trommeln
Menschen kommen auf Ideen
Honisch
Kartöffelchen

Das Herz geht auf

Sie wissen es bereits: Mir geht das Herz auf bei Botanischen Gärten.
So damals in Gijon Grüne Liebeund in London.Royal Botanic Gardens
Und wenn man denkt, die Dinger stehen nur so rum wegen der Studenten, dann täuscht man sich. Sie stehen auch rum wegen der Menschheit. Sie retten nämlich Pflanzen. Der Bericht auf Arte zeigt die Methoden, wie man Samen aufbewahrt für die nächsten Generationen. Und er stützt meine These, dass Botaniker fast immer lächeln.
Botanische Gärten

Es gibt einen Goldschakal auf Sylt. Er scheint über den Damm eingewandert zu sein. Mich freut es, aber allerdings nicht für die armen Schafe.

Eine Brücke an der Lahn ist marode und wird gesperrt. Der Bürgerwille baut sich einen Steg. Der kommt dann weg weil illegal. Kurze Zeit später ist er wieder da, ein Stückchen weiter weg. Man nagelt ihn dann zu. Jetzt ist Graffiti. Ich glaube, das wird noch eine lange Geschichte des zivilen Ungehorsams.
Steg an der Lahn

Wie schön ist das denn? Läuft ein Kind in Bodelshausen zur Grundschule, bekommt man einen Tigerstempel. Und dann wird man zwei Mal im Jahr zur Tigerparty geladen. Die Bestätigung der Kinder klappt vermutlich besser als die Bestrafung der Eltern. Es bleibt spannend.Quelle


Lebenserfahrung
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Training the babies
Eine alte Seele
Noch ne alte Seele
Ein Tänzchen
Hübsche Idee, aber halt a dreckade Pfann
Sieh mal, an: dazu gelernt