Unerzähltes

In einer fremden Sprache zu schreiben, so dass es nur Menschen lesen können, die mich nicht kennen, die ich nicht kenne. Dann könnte ich berichten von den letzten Wochen, und ich könnte vielleicht Geheimnisse andeuten. Traurigkeiten, Schmerzen und Leid, dafür ist kein Platz hier. Ich mag die Menschen um mich rum schützen, doch ihre Geschichten beschäftigen mich sehr. Ich bekomme sie geschenkt und kann sie nicht weiterreichen. Nahestehende, Freunde, die Kinder, all sie zeigen, wie bunt und tief und schrecklich das Leben sein kann. Und wie originell.
Ich könnte erzählen, dass ein Fluch gewirkt hat, dass Liebe unverhofft kommt und auch so unverhofft wieder geht. Dass es Zufälle geben kann, die es eigentlich nicht gibt. Dass nichts unausweichlich, dass Hoffnung immer nötig ist. Und dass es Glück gibt. Glitzerndes geheimnisvolles Glück.
Es sind aber die Geschichten der Menschen um mich rum, nicht meine. So bleiben sie dort.
Und das mit den Bienen erzähle ich vielleicht doch noch, irgendwann.

Twitterlieblinge, im März Teil 2

So, halten Sie sich fest, es geht in Runde zwei.
Wer mag: Anne hat mehr.

Twitterlieblinge im März Teil 1

Ein anstrengender Monat war das. Wir hatten die mündlichen Abiturprüfungen und einen ziemlich schweren Sturm. Ich hatte mich ja verpflichtet, mich weiterhin über den Brexit aufzuregen, was jeder merkt um mich rum. Frau Thunberg treibt die Schüler auf die Strasse und man hat viel über Frauenrechte geredet.
Twitter hat zu allem eine Meinung und bringt ab und an auch gepunktetet Tiere und Frauen mit einem Buch auf dem Fuß. Das gefällt mir alles sehr.