Corona 742

Gerade mag ich weder über den Krieg noch über Corona schreiben. Vielleicht morgen wieder.

Tief in mir schlummert ein Abenteuerreisende, eine Archäologin.
So freue ich mich sehr an solchen Nachrichen über gefundene Schiffe vor Mallorca zum Beispiel. Es liegt direkt am Stand und enthält noch viele Amphoren und Öllämpchen.
Mal sehen, was der Inhalt ist. Denn weitere römische Öllämpchem braucht kein Mensch. Das weiß jeder, der mal im römisch-germanischen Museum in Köln war.
Jedenfalls liegt das Schliff zwei Meter unter Wasser.
Die Endurance das Forschungsschiff von Shakleton liegt 3000 m tiefer in der Antarktis.
Eine Zeit lang habe ich alles verschlungen, was über diese Expedition geschrieben wurde. Das Beiboot war sogar mal in Bonn bei der Antaktisausstellung zu sehen.

Hier der Axolotl aus Frankfurt für Familie Herzbruch, die hat aber bald blaue Garnelen

Christine schreibt wieder aus Cannes! Wie wunderschön. Und wie berührend! Sie haben Tatjana aufgenommen, eine junge Frau aus der Ukraine mit zwei Kindern.
Und sie hat Filme zusammengstellt über die Ukraine. Ach, Christine, Du und Monsieur, ihr seid wunderbar.

Corona 741

260.000 Infizierte. Allzeithoch.
Die beste Physiofrau aller Zeiten, Impfgegnerin, ist nun frisch geimpft. Sie hätte sonst ihre Arbeit verloren. Und sie erzählt weiterhin von den schweren Schäden durch Impfung. Ich kenne ja keinen persönlich, sage ich. Sie aber. Selbst hat sie alles gut vertragen, und einen ganz dicken uralten Impfausweis von all den Weltreisen.

Dass ich nie vor der Entscheidung stand abzutreiben zu wollen oder zu müssen, ist eher ein Zufall. Ich weiß nicht, wie ich entschieden hätte. Ich glaube, mein Studium hätte Vorrang gehabt.
Sendung von 3sat zum Thema Abtreibung
Die meisten Abtreibungsgegner sind mir in Kirchenkreisen begegnet. Und es haben sich Menschen echauffiert, die sich nie in der Lage befanden, entscheiden zu müssen.
Irgendwann konnte ich dieses heilige Getue nicht mehr aushalten, was Gott nun will und was nicht. Es war eine Schande, abzutreiben. Es war ebenfalls eine Schande, ein uneheliches Kind zu bekommen. Was denn nun?
Irgendwann bin ich dazu übergegangen, die entsprechenden Personen zu bitten, dann doch im Rahmen der christlichen Nächstenliebe das Kind groß zu ziehen. Um Gottes Willen, was soll ich mit einem Kind, hörte ich dann.
Genau. So geht es den Frauen auch.
Also, wenn jemand gegen Abtreibung ist, sollte er bereit sein, unerwünschten Kinder ein Heim zu bieten. 20 Jahre lang. Dann wäre die Aussagen glaubhaft.
Übrigens, wenn Gott sowohl gegen Geschlechtsverkehr und gegen Abtreibung wäre, hätte er doch die entsprechenden Kandidaten schon längst geblitzdingst.

Apropos geblitzdingst.
Gerhard Schröder ist gerade in Moskau. Nicht auf der Flucht, sondern auf dem Friedenspfad.
Wünschen wir ihm das beste.

Noch was Trauriges: das Dasein des einzigen Flusspferdes, Beule unter Wasser, und des einzigen Nashorns im Frankfurter Zoo hat was zum Erbarmen Trostloses.


Danke Elvira.

Corona 740

Die Zahlen steigen bundesweit. So hat man wohl den Karneval genutzt, anderen Menschen näher zu kommen.
In der Mittelstufe fehlt teilweise ein Drittel der Klasse. Hier, mal wieder, die neuesten Zahlen.
Bin ich froh, dass am 2. März die Epidemie vorbei ist und die Maskenpflicht aufgehoben wird. Noch 11 Tage!
(alle irre).
Ich hoffe, mir ist niemand böse wenn ich weiterhin Maske trage.

Corona hat auch wirtschaftliche Folgen.So musste der Fresenius-Konzern Leute entlassen, weil seine Sparte Medical Care einbrach. Diese betreiben Dialyse-Zentren. Die hohe Sterblichkeit an Corona bei Nierenpatienten ist sehr hoch.

Die Nato Ostereweiterung aus der Sicht eines Gegners.

Erklär mir Russland Russland verstehen von Marina Weisband.

Kurz nach sieben zog ein Schwarm Kraniche laut kreischend über das Dorf. Ob sie im Dunkeln noch einen Platz für die Nacht finden?

Mögen Sie noch was Trauriges sehen?
Ok, ein Krokodil geht gerade so.
(Ups, falsches Foto. Das war ein Waran)


Das soll nun fröhlich werden. Mal sehen.