WMDEDGT

Frau Brüllen will es wissen. WMDEDGT bedeutet, was machst Du eigentlich den ganzen Tag.

Spät aufgestanden, weil wir einfach den Wecker überhört hatten. In der Nacht bin ich zum ersten Mal seit eineinhalb Woche nicht am Husten aufgewacht. Also habe ich spektakuläre 10 Stunden am Stück geschlafen.
Ein ziemlich realistischer Traum, der sich zwischen einem Sternerestaurant und einer Jugendherberge bewegt. Beide stehen in den Dünen. Eine Gruppe Menschen ist mir mir in einem sehr feinen Restaurant essen. Plötzlich wird vor dem Fleischgang abgebrochen und wir werden aus dem Restaurant gedrängt. Ich habe mich gewehrt und will mein Essen zu Ende essen. Sie lassen mich nicht und ich renne wütend raus. Gegenüber liegt eine Jugendherberge, hell, offen, in verschiedene Bereiche gegliedert. Überall sitzen Gruppen junger Menschen, die arbeiteten. Da gehe ich von Gruppe zu Gruppe und lasse mir erzählen, was sie gerade arbeiten. Plötzlich kommt ein Kellner von gegenüber mit einem Teller in der Hand und versucht mir Essen aufzudrängen. Nein, jetzt will ich nicht mehr, ich fliehe. Es kommt ein neuer Kellner, jetzt mit Nachtisch. Ananas mit einer Schicht lieblos draufgeknallter Vanillesauce. Ich möchte immer noch nicht und fliehe in die oberen Stockwerke, der Kellner immer hinterher. Dann wache ich auf.
Nach ein bißchen Müsli mache ich mich an eine unangenehme Arbeit. Die Unterlagen um den Tod meiner Mutter liegen einfach in ner Kiste und in einem Ordner, allerdings ungeordnet. Seit zwei Jahren.
Ich muss anfangen mit alldem, auch mit den anderen Kisten. Die Unterlagen sind als erstes dran. Es geht wirklich, ohne Erschütterung.
Dann gibt es Mittagessen. Herr croco mag warm, ich nur Kischmarmeladenbrot und einen Apfel.
Wir gehen einkaufen und treffen Leute. Wieder zuhause gibt es Tee und frische Berliner. Ich mache noch ein bißchen Wäsche und schon ist es Abend. Herr croco guckt Das Netz im Fernsehen. Es irgendwie um kriminelle Machenschaften im Fussball, um das Anwerben von Afrikanern aus Ghana. Da ich Brigit Minichmayr sehr mag und Accra auch, gucke ich ein bißchen. Es sind mir aber zu viele Messer und zu viele böse Menschen unterwegs. Ich lasse es wieder, an Spannung genügt mir Barnaby. Ich lese ein bißchen Mastodon aus und dann gibt es Bett.