Corona 510

Die Regenfront ist bald da. Wohl der letzte sonnige Reisetag. Ab heute kann ich vermutlich in aller Ruhe lesen.
Heute habe ich Ritter gesehen, zwölf Störche auf einem Stoppelfeld und einen fürchterlich eutrophierten See. Da wohnen wir jetzt.

Davor noch nicht so schöne Dinge.
Ein erschüttender Bericht über eine Ärztin aus den USA Es sterben die Nichtgeimpften.
„Selbst wenn ich in den Raum gehe und denke: ‚Das ist deine eigene Schuld‘, wenn ich wieder rausgehe, sehe ich einen Menschen, der wirklich leidet.“

Impfrate bei medizinischem Personal heißt Kroco und ist höher als ich dachte. Aber da geht noch was.

Spanien und die Niederlande sind jetzt Hochrisikogebiete. Müßig, die Ursachen zu suchen, sie sind bekannt. Lockerungen, Leichtsinn, all that Jazz.

Hier noch was, was man sich merken sollte. Gestern ging nachts um 11 im Dorf nahe des Hotels die Sirenen. Nach dem Googeln war ich beruhigt: drei mal länger, die Feuerwehr wurde zusammengerufen. Und beunruhigt: vielleicht brennte es in der Nähe? Es roch nicht, ich sah nichts. Gut.

Auf der Suche nach einem passenden Lied, bin ich auf die Band Madsen gestoßen.

Corona 509

Diagramme, die Darstellungsformen der modernen Zeit.
Seit Corona sind die Medien voll davon.
Im naturwissenschaftlichen Unterricht ist es ebenfalls wichtig, Diagramme erstellen zu lassen und Diagramme lesen zu können. Es gibt da gruselige Beispiele, sogar in Schulbüchern. Hier bei Twitter wurden die Top 10 der möglichen Fehler aufgelistet.

Es geht weiter

Morgen soll das Wetter umschlagen. Und ich werde nicht mehr Entdecken spielen und Zeit zum Lesen haben.
In der Buchhandlung Rupprecht in Rothenburg habe ich gefragt, ob sie die Schriftstellerin Christine Cazon kennen und Bücher von ihr haben. Klar, sagte die Buchhändlerin, ging zum Regal und griff einen Stapel Bücher heraus.
Voilá.

Heute Morgen habe ich nämlich ein Interview mit Christine Cazon vom Blog Aufildesmots als Podcast gehört.

Rothenburg ohne Touristenströme und Reiseführer mit Fähnchen ist so wunderbar. Man hat Zeit, es ist ruhig und sehr nett.

Vorgestern habe ich in einer anderen Stadt einen der Stars aus Bares für Rares auf der Straße getroffen und sogar gleich erkannt. Ich kann doch jetzt nicht sagen: Hören Sie, ich kenne Sie! Ich benutze ihre Sendung immer zum Einschlafen.

Heute vor 10 Jahren ist Amy Winehouse gestorben.
Und heute haben Alfred Biolek und der Schauspieler Peter Schell uns verlassen. Alfred Biolek habe ich die Sendung mit Christoph Schlingensief und ein Rezept zu verdanken, das ich heute noch zubereite. Das Gerücht wird bei 20:20 hinzugefügt, genial.
Peter Schell spielte den Karl Faller in Die Fallers. Ihm verdanke ich diesen Spruch:
Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.
Es war die Lieblingssendung meines Vaters.

Corona 508

Malta hat ein Flugzeug gechartert, um Sprachstudenten in ihre Heimatländer zurückzufliegen. Hunderte sind infiziert, der Rest in Quarantäne. Die Sprachschulen werden geschlossen. Die Inzidenz lag gestern bei 288

Im Osten Deutschlands liegen die Inzidenzen noch im niedrigen einstelligen Bereich. Glückwunsch!
Solingen führt mit über 50 im Westen.
Ach herrjeeh, es geht schon wieder los. Wer es noch nicht ist, soll sich bitte schnell impfen lassen. Die niederschwelligen Angebote sind vorhanden.

Heute sind wir bem Besuch einer Falknerei in eine Schlossbesichtigung geraten. Und siehe da, der ehemalige Schloßbesitzer war mal Reichskanzler. Sozusagen ein Vorgänger von Frau Merkel. Naja, ich weiß schon, dass der Vergleich hinkt, aber das ist sein Schreibtisch.


Und das ist sein Fußboden. Ein sehr schöner Kanzlerfußboden.

1894 bis 1900 war Chlodwig zu Hohenlohe Schillingsfürst Preußischer Ministerpräsident und Reichskanzler in Personalunion. Er hat sein Amt dann aufgegeben und ist zurückgetreten, eine Seltenheit im deutschen Kanzlertum.

Im Schloss Schillingsfürst gibt es unter anderem eine Ausstellung zur Fremdenlegion. Der Schlossführer mag sie nicht mehr erklären, da man ihm die Ausstellung umgeräumt habe und es nun keine inhaltlichen Bezüge mehr gäbe. Die Sachen ständen nur so rum. Stimmt. Er war übrigens ein wunderbarer Schlossführer.

Das einzige Tier in der Ausstellung will ich Ihnen aber nicht vorenthalten.

Heute wird Mireille Mathieu 75 Jahre alt. 2011 wurde sie sogar Ritterin der Ehrenregion (ziemlich weit nach unten scrollen). Mehr geht nicht, glaub ich.

Aus nostalgischen und anderen Gründen habe ich diese Lieder ausgesucht.