Corona 383

Des Lehrers Sonntag ist der Samstag. Und der Sonntag ist also des Lehrers Montag, immer in der Vorbereitung der nächsten Woche verhaftet, sei es nun Seuche oder keine Seuche.

Der Gedanke von gestern, die weibliche Form als Anhängsel des Buchstaben y und als Neutrum zu formulieren, gefällt mir immer mehr. Das Schülery, das Arzty, das Soldady, das Kanzlery.

Sich die Zeit vertreiben:

Zebras am Wasserloch
Man sieht, dass sie auch nur die meiste Zeit rumstehen und gucken.

Man kann aber auch basteln, zum Beispiel eine kleine Wohnung.

Das Coronavirus schreitet voran, die Menschen helfen ihm.
Hier steigen die Zahlen weiter, obwohl alles dicht ist. Es ist in den Familien und wird über den Arbeitsplatz in die anderen Familien verbracht. Man müsste alles zu machen, auch die Firmen. Dafür träumen sich Menschen nach Mallorca. Die Spanier selbst dürfen nicht hin, Engländer und Belgier auch nicht.
Ob das so gemütlich wird?

So, ein anderes Sommerlied. Wie er wohl war, der Sommer 1969?
Warm, glaube ich, wie alle Kindheitssommer.

Corona 382

Heute war Coronaschwurblerday in Kassel. Am falschen Ort trafen sich viel zu viele Leute ohne Maske. Das übliche Volk eben. Angeblich wurde der Wasserwerfer eingesetzt.
Man geht jetzt gegen die Ärzte vor, die Atteste für Coronaleugner ausstellen. Der Einfluss der Anticoronademos auf den Anstieg der Inzidenzwerte in den Landkreisen der Demonstranten wurde ebenfalls untersucht.

Herr Professor Streeck ist nun vermutlich mehrfach in allen Talksshows gewesen. Homestorys gibt es, er wird hofiert von einem Ministerprädidenten und vielen anderen Öffnungsjüngern.
Dass er sich aber des Nachts mit Herrn Böhmerman bei Twitter streitet, wirft noch ein neues Licht auf seine Persönlichkeit. Was Menschen so machen….

Bei Twitter habe ich erfahren, dass man Tippfehler in Fachkreisen als Tippi bezeichnet. So wie manche den Kindergarten als Kindi und das Gymnasium als Gymi bezeichnet.
Mir stellt sich die Frisur, wenn ich das höre, oder besser die Haari?
Jedenfalls liegt oft in etwas Schrecklichem die Lösung für ein ganz anderes Problem. Das Entgendern nach Phettberg, es geht.
Liebe Einbrechy, Hamburgy, Ärzty und Lehry…
(über Peter Jakobs bei Twitter)

Langsam merken wir wieder, dass wir in der Nähe eines Flughafens wohnen. Was war das für eine Ruhe im letzten Jahr!
Im Moment sind es Frachtflugzeuge, die bei Nacht über die Wipfeln donnern. Und ein bißchen die Amis vom Abschnitt militärischen Flughafen. Das kenne Sie bestimmt, Flightradar.
Da kann man schauen, wen man gerade verfluchen muss.

Dieses Lied verbindet das Thema Geschlechtergerechtigkeit perfekt mit meinem Wunsch nach Sommer.
„ …und als ein Mann sah ich die Sonne aufgehn…..“

Corona 381

Ups, ich habe es getan. Ich habe den Kreis verlassen!
Kein Geschäft ist offen hier seit Dezember. Die Zahlen sind sehr hoch, keiner weiß warum. Ich vermute zwar etwas, Karneval im Rheinland und so weiter, aber nun.
Die Nachbarkreise haben den Frieden und offene Geschäfte. Und heute morgen brannten bei mir die Sicherungen durch. Ich fuhr rüber. Ein Stoffgeschäft mit Anfassen der Ware, und kein Internetzeugs, war mein Ziel. Und es war herrlich! Raussuchen, Farben vergleichen, sich was abschneiden lassen. Ich genoß es. Da ich nun schon in Ekstase gefallen war, bin ich noch eine Runde durch das Schuhgeschäft gegangen. Ich hatte ja meinen Schuhkeller schon nach Sommer durchsucht, und kann melden, dass ich ausgestattet bin. Fast schwach geworden bin ich bei einem Paar flacher Schuhe aus hellblauem Wildleder. Hellblau! Wildleder!

Impfgipfel. Die Hausärzte sollen mitimpfen. Sie bekommen 20 Dosen pro Woche. Naja. Die Inzidenz steigen rasant nach oben, in allen Ländern. Die Gründer von Biontech Özlem Türeci und Ugur Sahin haben heute das Bundesverdienstkreuz bekommen. Das mindeste, was man man ihnen geben kann! Und unser aller Anerkennung!

Heute habe ich mich vergnügt mit Störchen und Impalas am Wasserloch. Die Störche haben jetzt ein Ei, manchmal sieht man es. Von den Pinguinen am Südpol gibt immer wieder Standfotos.
Impalas
Pingiune
Storch in Bad Waldsee

„Irgendwie fängt irgendwann
Irgendwo die Zukunft an…“
Ja, das wünschen wir uns alle.