Kaum ist Herr Trump krank, ist er schon wieder gesund. Vollgepumpt mit teueren Medikamente, wird er schon wieder frech und geht heim. Gestern ist noch aus der Panzerlimousine winkend kurz über den Platz gefahren.
Die Realität ist so absurd, dass alle Fiktion blass wird vor Neid.
Schlimmer noch ist, dass man seinen Arzt bei uns als Leibarzt bezeichnet, wie bei Königs annodunnemals.
Vier Berliner Bezirke sind zum Risikogebiet erklärt worden.
Ist Berlin immer noch eine Partyzone? Ich habe das ja nicht weiter verfolgt.
Was trägt man im nächsten Frühjahr?
Ich schau so gerne Modenschauen.
Welche Schnitte kommen, welche Silhouetten und welche Stoffe wird es geben?
Überall sitzen jetzt Designer dran, zeichen, kopieren, bestellen Stoffe, so dass man schnell das produziert in minderer Qualität was die Designer in Paris entworfen haben.
Und man muss sehen, was sich durchsetzt.
So schöne Stoffe sind das! Stickereien wie auf Gobelins in Schlossfluren. Und die Inszinierung mit Kirchenfestern und einem Chor, sowas von schön.
Heute war ein Marder auf der Wildkamera. Und der Dachs rennt…
Die Nachrichten über Herrn Trump sind wirr. Einerseits wird er morgen entlassen, andererseits erweitern sie die Medikation. Er soll Monoklonale Antikörper bekommen. Inzwischen fischt man sich nicht mehr aus dem Blut der Genesenden sondern lässt sie von Zelllinien produzieren, von Mäusen und Menschen sozusagen. Eine sehr interessante Geschichte..
Da wir über die Runden kommen müssen, bis der Impfstoff da ist, kann man sich hier darüber informieren, was so gerade in Arbeit ist und in welchem Stadium welche Firma sich befindet. Im Schnitt werden dann ca. 11 % der gefundenen Impfstoffe tatsächlich zugelassen. Es bleibt spannend. Der russische jedenfalls wird tiefgefroren aufbewahrt, oder gefriegetrocknet.
Zurück zu Herrn Trump.
Zwei Fotos zeigen ihn ohne Krawatte, er unterschriebt ein leeres Blatt mit Trump. Er sieht etwas zerrupft aus. Auf dem Video macht er einen halbwegs normalen Eindruck.
Frau Kaltmamsell schaut auf Berge und harrt der weiteren Genesung. So gibt es zur Unterstützung ein weiteres schicksalträchtiges Berglied. Watzmann Watzmann Schicksalsberg. Ich kann es immer noch auswendig.
Tag der Deutschen Einheit. Mit einem Nationalfeiertag im Oktober sollte man fremdeln. Was ist das für eine Nation, die sich kein Sommerfest gönnt? Frankreich, die USA, die Schweiz, alle feiern im Sommer. Und wir Berufmelancholiker nehmen den trüben Herbst. Freiwillig. Früher war es der 17. Juni, ein Tag im warmen Sommer. Der Anlass war ein trauriger, der Aufstand in der DDR. Also auch nichts für wildes Rumtanzen, es war immer ein freudloser Tag.
Jetzt hätten wir die Freude über die Einheit zu feiern, und was machen wir? Oktober!
Ja, es ist schön, dass ein ehemals getrenntes Land wieder zusammengefunden hat. Die Iren träumen immer noch davon, die Koreaner auch. Dort sind wir Beispiel.
Obwohl bei uns der Anfang holterdipolter ablief. Es ging so schnell, dass alles nichts mehr wert war. Man hat die Menschen nicht abgeholt und begleitet, schade. Natürlich war es nur ein knappes Zeitfenster, das es möglich machte. Ein langsamer Anschluss, so wie ich es dachte, dass es gehen würde, wäre vielleicht mit Russland nicht möglich gewesen. Sagte jedenfalls Helmut Kohl. Ach ja, es ist wie es ist.
Nur dass man da eben auch die Brutstätten der Nazis gefüttert hat, hat man übersehen.
Heute Nacht wurde Donald Trump ins Krankenhaus gebracht. Im Netz gibt es jetzt Fotos der Mannschaft des Weißen Hauses beim Abflug mit dem Helikopter. Alle tragen Masken, alle gucken betröppelt. Und dann ein Video fünf Tage zuvor von der Einführung der neuen Richterin im Rosengarten. Keine trägt Maske, alle umarmen sich.
So schnell kann es gehen.
Der Präsident hat jedenfalls Fieber.
Wenn es darum geht, den Wortschatz
zu erweitern, bietet Fredl Fesl ungemein viel.
Heute noch sagt man hier im Hause : Komm Schnucki, fahr ma nach Kentucky.
Und das mit den vier Beinern und dem Umfallt kommt ebenfalls immer wieder vor.