Corona 179

Der Tag war so rappelvoll, dass ich erst um Mitternacht zum Bloggen komme. Und natürlich fällt mir nichts ein.
Eine gute Nachricht von einem negativen Coronatest.
In den USA bekommt man die Nachricht, dass man vor dem Testzentrum im Auto warten soll. Dann bringt einer einem ein ipad raus, auf dem man Fragen beantworten soll. Dann kommt ne Ärztin ans Auto, die einem den Abstrich macht und dann sagt, vermutlich habe man kein Corona. Man muss wieder kommen für die Nachricht. Und bekommt Antibiotika gegen das Halsweh, das nicht weggeht. Das ipad kann man übrigens nicht behalten.

Noch ein bißchen Kelly? Das Lied kommt jeden Morgen im Radio, wenn ich aufstehe.

Corona 178

Das Prinzip der Gartenschauen beinhaltet mehrere Konzepte.
Zum einen werden brachliegende Fläche aufgehübscht, und zum anderen neue Wohngebiete angelegt. Dann ist Platz für Innovationen. Man kann Neues aus der Welt des Grünzeugs zeigen. Bepflanzte Dächer und Wände sind der Renner gerade. Früher wollte man einfach etwas Exotisches haben und schöne Blumen sehen.
In Koblenz hat man bei der Bundesgartenschau aus einer Kasernenstadt mit Festung und recht verkommenem Schlossgarten was ganz Feines gemacht. Eine Seilbahn bringt die Menschen über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein, wo ein weitluäfiger Park angelegt wurde.
In Heilbronn wurde der alte Hafen ganz fein gemacht, in Bingen die Rheinpromenade. In Schwäbisch Gmünd aht man ein grunes Band konstruiert, das so abwechslungsreich und frisch gestaltet war, dass einem das Herz hüpfte. Es hing ein Bett in einem Baum! Und es gab Kletterseile über ein Tal.
In Würzburg hatte man zwei Mal aufgelegt, 1990 und 2018.
In der Schau von 1990 kann man immer noch rumspazieren. Es gibt eine Modellkleingartensiedlung, die heute noch bewohnt ist. Ich habe da Trauben geschenkt bekommen und ein kleines Schwätzchen.
Und Würzburg hat seine Partnerstädte verewigt. So gibt es einen japanische Garten, eine irische Ecke, ein normannisches Klohäuschen, afrikanische Steine und ein Blockhaus mit Totempfahl.
Ach ja, und einen Rosengarten und noch ganz viel mehr.

Corona 177

Wenn man denkt, an der Pflegefront sei Ruhe, nur zwei Tage Ruhe, kommt die nächste Katastrophe. Jetzt warte ich auf den nächsten Anruf. Vermutlich ist es nur ne Platzwunde. Hoffen wir mal.
Ansonsten war der Tag sehr anstrengend. Unterricht, Sitzung. Immer in voller Konzentration.
Wieder jemand unter Coronaverdacht. Test und Quarantäne. Auch hier hofft man das beste.
Ansonsten habe ich den Bauch voll mit Pflaumen, ein schönes Gefühl.

Der Park hat nun auch seine schönen Seiten, ohne Zweifel. Schwunghafte Diven, Zwerg mit Jakobinermütze, wütende Drachen und wunderbare Auberginen wechseln sich ab als Hüter alles Grünen.