Corona 214

Die Zahlen für heute sind besorgniserregend hoch, über 5000 Neuinfektionen. Hier ein Artikel darüber, warum gerade in Niedersachsen die Zahlen so steigen. Im Westen liegen die Niederlande, die Grenze ist keine. Man wohnt und arbeitet grenzüberschreitend. Dort sind es 6.500 Neuinfektionen pro Tag. In Frankreich haben sie fast 30.000 Neuinfektionen pro Tag.
Gerade sitzt Frau Merkel in Berlin mit den Ministerpräsidenten zusammen um die Lage zu beurteilen und die Maßnahmen abzustimmen.
Private Familienfeiern sind es hier, Gottedienste und eine Bar im Baumholder. Nach internsivem Nachfragen stellt sich heraus, dass es auf der amerikanischen Basis einige Corona Fälle gibt. Mangelnde Transparenz nennt man das wohl.

Tag für Tag lese ich nach. Ich möchte Klarheit haben, Übersicht wenn möglich. Dem Schwurbeltum, das sich breit macht, möchte ich einen Gegenpart bieten, im Kleine halt, in meiner Welt.
Es ist schon nicht einfach, dem Thema Corona immer neue Seiten abgewinnen zu können. Aber ich mag das, an einem Thema dran zu bleiben.

Cliff Richard, Sir Cliff Richard, wird heute 80 Jahre alt. Gratulieren wir ihm mit seinen eigenen Worten. Mit dem Lied hat er übrigens den zweiten Platz gemacht.

Corona 213

Heute gab es ein langes Telefonat mit einer Herzensfreundin mit großer Verwandtschaft. Ihr Fest nächste Woche findet ganz im Kleinen statt. Und das in einer Familie, die große wunderschöne Feste macht. Sie sagt, wir feiern wieder, wenn alles rum ist.
Sie leben in einem Landkreis, der schon ne Weile rot eingezeichnet ist.
Rote Kreise, es werden immer mehr. In den umliegenden Länder steigt die Infektionsrate rasant an. Ob in zwei Wochen die Schule wieder öffnet?

Rheinland Pfalz wünscht sich noch immer noch Gäste. Hier gibt es bisher kein Beherbergungsverbot. Wir nehmen alles, auch Berliner.

Im Sportstudio stehen die Fenster offen, nur jedes zweite Gerät darf benutzt werden. Alle desinfizieren ihre Geräte. Es herrscht Maskenpflicht überall außer direkt an den Geräten. Mit Maske geht das nicht, habe ich ausprobiert. Da wird wirklich die Luft knapp.

Corona 212

Weihnachten naht. Vor allem, wenn man Päckchen nach Amerika schicken möchte, wird es knapp. Bis vor kurzen war es coronabedingt überhaupt icht möglich. Jetzt geht es aber. Der Seeweg ist offen, es dauert aber eventuell zwei Monate. Leider gibt es keine Warensendungen mehr. Ich habe die Sachen also in zwei große Briefumschläge aufgeteilt. Die DHL-Station durfte mir Marken verkaufen, aber die beiden Umschläge nicht annehmen. Sie könnten keine Garantie für den Transport und das Ankommen übernehmen. Was denn sonst?
Ich beklebte die Umschläge und warf sie in einen gelben Briefkasten außerhalb. Und wünschte meinen Geschenken viel Glück und gute Reise.